Revo Hospitality Group schließt Luxushotel in Davos für Sommerbetrieb

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Das Fünf-Sterne-Hotel Seehof in Davos wird seinen Betrieb für die Sommersaison 2026 einstellen. Wie die Schweizer Medien Blick, Blue News und zuvor die Südostschweiz berichten, bleibt das Traditionshaus ab dem 14. Juni 2026 geschlossen. Betreiberin des Hotels ist die Revo Hospitality Group mit Sitz in Berlin, die das Haus seit Januar 2025 gepachtet hat.

Betreiber verlagert Sommergäste in benachbartes Schwesterhotel

Nach Angaben der Betreiberin sollen bestehende Buchungen in das ebenfalls von Revo geführte Grandhotel Belvédère in Davos übertragen werden. Das Unternehmen begründet die Maßnahme laut den Berichten mit dem Ziel, die Abläufe und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Häusern in Davos zu optimieren.

Der Seehof liegt an der Talstation der Parsennbahnen und zählt zu den traditionsreichen Hotels des Ferienortes. Das Haus empfängt nach Angaben der Betreiber seit dem Jahr 1869 Gäste. Die Wiederaufnahme des Betriebs ist laut Unternehmenssprecher für die Wintersaison 2026/27 vorgesehen.

Mitarbeitende sollen teilweise im Belvédère weiterarbeiten

Für die Beschäftigten hat die Entscheidung unterschiedliche Folgen. Nach Angaben der Revo Hospitality Group soll ein Teil der Mitarbeiter künftig im Grandhotel Belvédère eingesetzt werden. Für weitere Beschäftigte wolle das Unternehmen nach eigenen Angaben bei der Suche nach neuen Aufgaben in der Region Davos unterstützen. Angaben zur Zahl der betroffenen Mitarbeiter wurden in den Berichten nicht genannt. Die Schließung erfolgt in einer Phase, in der sich die Revo Hospitality Group nach Medienberichten in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung befindet. W

Ehemaliger Hotelmanager äußert Bedauern über die Entscheidung

Gegenüber Blick äußerte sich der frühere Hotelier Ernst „Aschi“ Wyrsch, ehemaliger Direktor des Grandhotel Belvédère und früherer Verwaltungsratspräsident des Hotel Seehof, kritisch zur Schließung. Wörtlich sagte er: „Ich finde das bedauerlich, es tut natürlich weh.“

Zugleich erklärte Wyrsch laut dem Bericht, die Entscheidung habe ihn nicht überrascht. Als Grund verwies er auf Berichte und Diskussionen rund um die Pächtergesellschaft, die seiner Darstellung zufolge bereits seit längerer Zeit bekannt gewesen seien.

Text erstellt mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz


 

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