Room Mate Hotels: Uniformen aus Plastikflaschen aus dem Mittelmeer

| Hotellerie Hotellerie

Die Hotelkette Room Mate, mit bislang 23 Hotels, setzt bereits in vielen Bereichen auf ökologische Nachhaltigkeit. Jetzt tragen alle Mitarbeiter des Room-Mate-Hotels zu 100 Prozent recycelte Uniformen, die exklusiv für die Kette von Ecoalf aus Plastikflaschen aus dem Mittelmeer hergestellt werden.

Das Unternehmen, bekannt dafür Abfällen ein zweites Leben einzuhauchen, hat für die Herstellung der neuen Uniformen hochwertige Bio-Baumwolle verwendet. Zudem wurde alle Teile der Uniform, von den Hemden bis hin zu den Schnürsenkeln, aus Plastikflaschen hergestellt, die aus dem Mittelmeer stammen.

Javier Goyeneche, CEO und Gründer von ECOALF, sagt: „Nachhaltigkeit bezieht sich nicht nur auf Mode, sondern auf alle Sektoren. Diese Art von Initiativen sind von entscheidender Bedeutung und dienen als Inspiration für andere Unternehmen unserer Branche. ECOALF ist stolz auf diese Zusammenarbeit, insbesondere mit Room Mate, wo Design nicht nur ein bestimmendes Merkmal für beide Marken ist, sondern auch einen großen Einfluss auf unseren Planeten hat."

Room Mate sieht sich selbst als eine unorthodoxe Hotelmarke, die den Menschen und sein Glück in den Vordergrund stellen möchte. Das Unternehmen hat bereits einen ehrgeizigen Plan erarbeitet, der die ökologische Nachhaltigkeit in den Hotels steigern soll. Und so ist die Idee der Room Mate Group mit den 100 Prozent ökologisch-nachhaltigen Uniformen Teil des weltweiten Projekts UTO (Upcycling the Oceans) unter der Leitung der Ecoalf Foundation. Ziel des ist es, den Müll aus den Ozeanen zu und zu einem hochwertigen Garn zu verarbeiten. Dank der Hilfe von 3.000 Fischern hat Ecoalf bis heute 280 Tonnen Müll gesammelt.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Mainzer Stadtrat hat die Einführung einer Bettensteuer beschlossen. Kurz vor der Abstimmung hatte der DEHOGA Rheinland-Pfalz erneut versucht, die Entscheidung zu stoppen und für einen Gästebeitrag geworben.

Das aktuelle „mrp hotels quarterly“ sieht aktives Asset Management als zentrale Steuerungsfunktion für Hotelimmobilien. Vertreter aus Finanzwirtschaft und Hotellerie diskutierten steigende Kosten, veränderte Nachfrage und Unterschiede zwischen den Hotelsegmenten.

Marriott International meldet für das erste Quartal 2026 ein RevPAR-Wachstum von 4,2 Prozent und eine Rekord-Pipeline von fast 618.000 Zimmern. Trotz steigender Managementgebühren sank der Nettogewinn leicht auf 648 Millionen US-Dollar.

Novum Hospitality eröffnet mit dem Holiday Inn – the niu Quay in Hamburg-Harburg sein erstes Hotelprojekt in der kombinierten Rolle als Eigentümer und Betreiber. Das Haus umfasst 166 Zimmer und ist Teil des Projekts Aqua²dock am Harburger Binnenhafen.

Klarna und Minor Hotels kooperieren ab sofort in 13 europäischen Ländern, um Reisenden flexible Zahlungsmodelle anzubieten. Kunden können Hotelbuchungen künftig sofort oder in zinsfreien Raten begleichen.

Das Romantik Hotel Zell am See nimmt am 13. Mai nach umfassenden Renovierungsarbeiten den Betrieb für die Frühjahrssaison wieder auf. Die Umbaumaßnahmen betrafen vor allem die Optik und Ausstattung des Vier-Sterne-Hauses.

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden verzeichnet seit der Wiedereröffnung im Februar 2024 insgesamt 14.000 Gäste im Veranstaltungsbereich. Das Haus setzt bei seinem Angebot auf eine Kombination aus historischen Räumlichkeiten und regionalen Ausflugszielen.

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Die MHP Hotel AG hat ihren testierten Jahresabschluss 2025 vorgelegt. Das Unternehmen meldet steigende Umsätze und ein höheres EBITDA sowie einen Umsatzanstieg im ersten Quartal 2026.

Die Schollen Hotelberatung hat ihren Hotelmarkt Report NRW 2026 veröffentlicht. Der Bericht analysiert die zwölf größten Hotelstandorte in Nordrhein-Westfalen sowie aktuelle Entwicklungen bei Nachfrage, Projekten und Hotelinvestments.