Royal Residence am Schloss Nymphenburg unter Kempinski-Flagge offiziell eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

In unmittelbarer Nähe zum Schloss Nymphenburg hat Anfang März 2025 die Royal Residence offiziell den Betrieb unter der Leitung der Luxushotelgruppe Kempinski Hotels aufgenommen. Jetzt fand eine Eröffnungsfeier statt. Artikel mit Bildergalerie

Die Immobilie entstand in Zusammenarbeit mit Luitpold von Bayern, der das Anwesen ursprünglich für die Nutzung durch die benachbarte Nymphenburger Porzellanmanufaktur konzipiert hatte.

Die dreigeschossige Residenz umfasst rund 836 Quadratmeter und soll künftig als Unterkunft für besonders anspruchsvolle Gäste dienen. Zur Ausstattung zählen vier Schlafzimmer, sieben Bäder, mehrere Wohn- und Gesellschaftsräume, ein privater Spa-Bereich mit Sauna und Dampfbad, ein Heimkino, ein Weinkeller sowie ein Konferenzraum. Fünf zusätzliche Apartments stehen für mitreisendes Personal zur Verfügung.

Künstlerisch ist das Haus eng mit der Nymphenburger Porzellanmanufaktur verbunden. Zahlreiche Einrichtungsdetails – darunter Leuchten, Wandfliesen und dekorative Tierfiguren – stammen aus der Werkstatt der traditionsreichen Manufaktur. Ergänzt wird die Innenausstattung durch Arbeiten zeitgenössischer Künstler wie Damien Hirst und Nick Knight.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung betonte Kempinski-CEO Barbara Muckermann das Anliegen, historische Substanz mit zeitgemäßen Hotelstandards zu verbinden. Prinz Luitpold von Bayern verwies auf die langjährige Verbindung seiner Familie mit der Porzellanherstellung sowie auf die Kooperation mit Kempinski.

Die Royal Residence kann für private oder geschäftliche Aufenthalte angemietet werden. Laut Betreiber beginnt der Übernachtungspreis bei 25.000 Euro pro Nacht. Ein diskretes Servicekonzept mit Butlerdienst, Koch und Limousinentransfer soll Gästen ein möglichst individuelles Nutzungserlebnis ermöglichen.

Die Leitung durch Kempinski knüpft an eine historische Beziehung zwischen dem Hotelunternehmen und dem bayerischen Königshaus an, die bis zur Eröffnung des Hotel Vier Jahreszeiten in München im Jahr 1858 zurückreicht.

 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.