Ruby erweitert drittes Hotel in Wien

| Hotellerie Hotellerie

Die Ruby Gruppe um Gründer und CEO Michael Struck betreibt in Wien drei Hotels. Das neueste, die Ruby Lissi im ersten Bezirk, eröffnet im Juni 2017, wird nun um weitere 64 Zimmer auf 191 Zimmer erweitert. Durch den Umbau des Dachgeschosses entsteht auch Platz für eine Community Lounge und eine zusätzliche, zweigeschossige Bar mit Dachterrasse. Die Eröffnung ist für Ende 2021 geplant.

Für Gäste, die länger bleiben möchten, bietet die Ruby Lissi künftig Resident Zimmer, die über zusätzlichen Platz, einen Schrank, Kühlschrank sowie eine Kaffeemaschine verfügen. Das Konzept wurde erstmalig in der Ruby Leni in Düsseldorf 2019 eingeführt und nun für Wien adaptiert. Alle Resident Gäste haben außerdem Zugang zur eigenen Lounge im Dachgeschoß mit voll ausgestatteter Küche.

„Wien war der Startschuss für Ruby. Unser erstes Hotel in den Sophiensälen eröffnete hier. Gerade deshalb freut es mich persönlich sehr, daß wir mit der Erweiterung der Ruby Lissi unseren Standort Wien weiter ausbauen können“ so Michael Struck. „Die neue Ruby Bar mit ihrer Dachterrasse wollen wir ideal in den Ersten integrieren, und damit hoffentlich einen neuen Lieblingsort für viele Wienerinnen und Wiener schaffen.“

Das Interior Design erzählt von der Entstehungszeit des Gebäudes, dessen heute sichtbare Struktur aus dem 18. Jahrhundert stammt und das ursprünglich als Kloster diente. Vintage-Möbelstücke wechseln sich ab mit Details, die in den öffentlichen Bereichen vom Reisen Mitte des 19. Jahrhunderts erzählen. Inspiriert wurde das Reisethema von Lissis Namenspatronin, Kaiserin Elisabeth, die zu ihrer Zeit mit zahlreichen Reisen ihr riesiges Reich zusammenhielt. 

Auch die Erweiterung folgt der sogenannten „Lean Luxury Philosophie“ von Ruby. „Das funktioniert, weil wir, nach dem Vorbild moderner Luxusyachten, unseren Luxus auf relativ kleiner Fläche unterbringen und Unwesentliches einfach weglassen. Wir organisieren uns außerdem mithilfe eigener technischer Lösungen ganz anders als in der Branche üblich. Wir planen und bauen modularer, zentralisieren stärker und automatisieren hinter den Kulissen konsequent. Das hilft uns, ein luxuriöses und einzigartiges Hotelerlebnis für unsere Gäste bezahlbar zu machen“, erklärt Michael Struck den Ansatz des Unternehmens.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Kronelamm in Bad Teinach-Zavelstein plant bis Dezember 2026 einen umfangreichen Um- und Neubau. Vorgesehen sind 29 neue Zimmer und Suiten, ein erweiterter Wellnessbereich, Veränderungen am Gourmetrestaurant und neue betriebliche Bereiche.

Scandic will 2027 ein drittes Hotel in Frankfurt am Main eröffnen. Die bestehende Immobilie nahe der Messe, das frühere von Revo geführte Mövenpick-Hotel, soll modernisiert werden und künftig 296 Zimmer sowie rund 500 Quadratmeter Veranstaltungsfläche bieten.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt. Hotels und Restaurants sollten jetzt handeln.

Die Marke Hilton Hotels & Resorts eröffnet mit dem Hilton Chania Old Town Resort & Spa ein neues Haus auf Kreta. Das Stadtresort verfügt über 85 Zimmer und ist auf einen Ganzjahresbetrieb ausgelegt.

Die DSR Hotel Holding hat das Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen im ehemaligen Reindl’s Partenkirchner Hof offiziell eröffnet. Das neue Boutique-Hotel verfügt über 69 Zimmer und nutzt künftig personelle Synergien mit dem benachbarten aja Resort.

Der Nürnberger Schindlerhof hat in Paris den Hospitality Icon 2026 in der Kategorie „Employee Experience & Satisfaction“ erhalten. Nach Angaben des Unternehmens würdigte die Jury insbesondere die Mitarbeiterkultur und die Transparenz im Betrieb.

Mariana Santelli wurde vom Hotelkompetenzzentrum zur „Housekeeping Managerin“ des Jahres 2026 gekürt. Im Gespräch mit der IST-Hochschule erläutert sie unter anderem, vor welchen neuen Herausforderungen das moderne Housekeeping heute steht.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 45 Prozent auf 572 Millionen Euro. Während klassische Hotels den Markt dominierten, legten Serviced Apartments deutlich zu.

1912 Hotels übernimmt den Betrieb des Hotel Steffisalp in Warth am Arlberg und kündigt Investitionen sowie eine Neupositionierung an. Die Wiedereröffnung des Hauses mit 56 Zimmern und Suiten ist für Dezember 2026 geplant.

Novum Hospitality weist gegenüber Tageskarte die Behauptung zurück, personelle Maßnahmen hätten der Verhinderung einer Betriebsratsgründung gedient. Zuvor hatte Tageskarte über einen SWR-Bericht zu Kündigungen in zwei Mainzer Hotels berichtet.