Scandic eröffnet im August 2026 drittes Hotel in Berlin

| Hotellerie Hotellerie

Die Scandic Hotels Group erweitert ihr Angebot in der Hauptstadt und eröffnet am 1. August 2026 das Scandic Charlottenburg. Das teilte das Unternehmen mit. Das Haus liegt in der Lietzenburger Straße nahe dem Kurfürstendamm und ist nach Angaben des Unternehmens das dritte Hotel der Gruppe in Berlin. In dem Gebäude war vormals das Abba-Hotel unter gebracht.

Neues Hotel mit 214 Zimmern in Charlottenburger Lage eröffnet

Das vollständig renovierte Hotel verfügt laut Mitteilung über 214 Zimmer, die sich auf sieben Etagen verteilen. Neben Standard- und Familienzimmern stehen auch Zimmer höherer Kategorien sowie Suiten zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch öffentliche Bereiche wie Lobby, Restaurant und Bar sowie einen Fitness- und Saunabereich.

Nach Angaben des Unternehmens umfasst das Haus zudem flexible Meeting- und Eventflächen zwischen 36 und 735 Quadratmetern. Diese sollen Veranstaltungen unterschiedlicher Art ermöglichen.

Scandic nennt Nachhaltigkeit als zentrales Element des Hotelkonzepts

Die Entwicklung des Hotels folgt laut Unternehmensangaben den Nachhaltigkeitsstandards der Gruppe. Der Fokus liege insbesondere auf Energieeffizienz sowie einem langfristigen Umgang mit Ressourcen.

Zur Gestaltung des Hauses heißt es in der Mitteilung, dass ein offenes Raumkonzept mit fließenden Übergängen zwischen Lobby, Bar und Restaurant umgesetzt wurde. Zudem gibt es auf der obersten Etage einen sogenannten „Living Room“, der Gästen bestimmter Zimmerkategorien vorbehalten ist.
 

Unternehmen sieht strategische Ergänzung des Berliner Portfolios

„Mit dem Scandic Charlottenburg in der Lietzenburger Straße ergänzen wir unser Portfolio in Berlin auf strategisch ideale Weise und stärken unsere Präsenz in der touristisch nachfrage-stärksten Stadt Deutschlands. Das Haus verleiht unserem Portfolio eine neue Facette und trägt dabei klar unser nordisches Erbe sowie den Charakter Charlottenburgs in sich“, wird Laura Tarkka, COO bei Scandic Hotels, in der Mitteilung zitiert.

Auch Michel Schutzbach, Bezirksdirektor Deutschland, äußerte sich zur Positionierung des Hauses: „Mit dem Scandic Charlottenburg wollen wir einen ruhigen und einladenden Ort im Herzen Berlins schaffen. Eine Umgebung, in der Geschäfts- und Freizeitreisende gleichermaßen ankommen, arbeiten und abschalten können. Charlottenburg hat einen entspannten und selbstbewussten Charakter, der perfekt zu Scandic passt. Genau dieses Gefühl wollen wir unseren Gästen vermitteln.“

Scandic betreibt künftig neun Hotels mit über 3.000 Zimmern in Deutschland

Mit der Eröffnung des neuen Standorts betreibt Scandic nach eigenen Angaben künftig neun Hotels mit mehr als 3.000 Zimmern in Deutschland. Die Häuser befinden sich unter anderem in Berlin, Hamburg, Frankfurt, München, Nürnberg und Stuttgart. 

Für Buchungen bietet das Unternehmen laut Mitteilung bis zum 12. Mai 2026 sogenannte Frühbucherpreise ab 85 Euro pro Nacht für Aufenthalte zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2026 an.

Charlottenburg als Standort mit kulturellem und infrastrukturellem Umfeld

Das Hotel befindet sich im Berliner Stadtteil Charlottenburg. In der Umgebung liegen nach Angaben des Unternehmens unter anderem Einkaufsstraßen, kulturelle Einrichtungen sowie Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Charlottenburg und der Tiergarten. Zudem sei die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr fußläufig gegeben.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.