Scandic Hotels expandiert in Stuttgart

| Hotellerie Hotellerie

Die aus Schweden stammende Hotelgruppe Scandic verkündet die Eröffnung ihres achten Hauses in Deutschland und setzt damit ihren Expansionskurs auf dem deutschen Markt weiter fort. Mit dem Immobilieneigentümer AXA Investment Managers unterzeichnete Scandic jüngst einen langfristigen umsatzbasierten Mietvertrag zur Übernahme eines 174 Zimmer umfassenden Stadthotels in Stuttgart. Bis zur geplanten Eröffnung im vierten Quartal 2025 wird dieses renoviert und an die Standards der Marke angepasst.

Nach Fertigstellung bietet das neue Haus Tagungsmöglichkeiten sowie ein Fitnessstudio, ein eigenes Parkhaus und die für Scandic bekannte Kulinarik. Zudem werden technische und nachhaltigkeitsbezogene Investitionen in die Immobilie getätigt, um den hohen Standards gerecht zu werden und das Nordic Swan Ecolabel, offizielles Umweltzeichen der nordischen Länder, zu erhalten.

„Stuttgart ist eine strategisch wichtige Stadt und wird der Standort unseres achten Hotels in Deutschland sein. Dieser Zuwachs stärkt unsere Präsenz in einem wichtigen Finanzzentrum, das eine wachsende Nachfrage sowohl von Geschäfts- als auch von Urlaubsreisenden erfährt. Ich freue mich, dass wir einen langfristigen Mietvertrag mit AXA Investment Managers, einem für uns neuen Partner, unterzeichnet haben“ so Jens Mathiesen, President & CEO Scandic Hotels Group.

Michel Schutzbach, Country Managing Director Deutschland und Polen ergänzt: „Wir sehen in Stuttgart gute Wachstumschancen und werden gemeinsam mit AXA Investment Managers eine umfassende Renovierung durchführen, damit noch mehr Gäste das renommierte Hotelerlebnis und die Marke Scandic genießen können. Die hervorragende Lage bietet außerdem einen schnellen Zugang zu wichtigen Knotenpunkten wie dem Hauptbahnhof, der historischen Altstadt, Veranstaltungen und nahegelegenen Bürogebäuden.“

Nach der Übernahme verfügt die Gruppe in Deutschland über acht Standorte mit insgesamt 2.635 Zimmern. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

SV Deutschland übernimmt ab September die exklusive Verantwortung für den Hospitality-Betrieb im neuen Präventionszentrum Previer in der Hamburger HafenCity. Das Leistungsspektrum umfasst die Verpflegung sowie den Betrieb von 234 Zimmern.

Anzeige

Das Restaurant ist montags halb leer. Die Lobby steht tagsüber weitgehend ungenutzt. Zehn Zimmer bleiben unter der Woche regelmäßig frei. Solche Situationen kennen die meisten Hoteliers. Lange Zeit lautete die zentrale Frage: Wie bekommen wir diese Kapazitäten verkauft? Heute stellen sich viele Häuser eine zweite Frage: Wie können wir sie nutzen?

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.

Die Hotelbuchungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten liegen bisher unter den Erwartungen. Gründe hierfür sind komplexe Einreiseformalitäten, hohe Reisekosten sowie Verzerrungen durch die Kontingentverwaltung der FIFA.