SPD will Münchner Wohnraum erhalten

| Hotellerie Hotellerie

Motel One plant mal wieder ein neues Hotel in München. Das mittlerweile neunte Haus der Kette in der bayerischen Landeshauptstadt soll in der Schillerstraße entstehen, die laut Süddeutsche schon jetzt den europäischen Rekord bei der Hoteldichte hält. Das geplante Motel One mit 280 Zimmern kommt bei den angestammten Unternehmen daher auch nicht ganz so gut an. 

Unterstützung bekommen die Unternehmer nun von der SPD im Rathaus: Für das südliche Bahnhofsviertel stünden Stabilisierung und Förderung des bisherigen Nutzungsprofils sowie die Stärkung des Wohnens im Mittelpunkt, wie die Abendzeitung zitierte. Ein Hotel zu Lasten von Wohnraum widerspreche dieser Intention. Die Fraktion hat deshalb einen entsprechenden Antrag gestellt, um ihre Bedenken bezüglich des Projekts zu formulieren. Darin heißt es laut Abendzeitung unter anderem, dass die Mieter teils mit rüden Methoden verdrängt würden. Zudem würden auch kleinere Hotels unter Druck gesetzt. 

Geht es nach der SPD, soll die Stadt nun versuchen, die Entwicklung des Viertels zu steuern. Das Planungsreferat solle daher prüfen, mit welchen Instrumenten die Stadt eingreifen könne, um Wohnraum zu erhalten und eine Mono-Struktur aus Hotels zu verhindern. 

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Hotelverband hat seine AGB-Empfehlungen für Hotels an die aktuelle Rechtsprechung angepasst. Die Neufassungen sollen das Abmahnrisiko senken und die Rechtssicherheit im Umgang mit Gästen und Partnern erhöhen. Der Verband empfiehlt bisherige Versionen in allen Vertragsunterlagen, E-Mail-Vorlagen und auf Internetseiten gegen die aktuellen Fassungen auszutauschen.

Die HSMA hat die Bewerbungsfrist für den Social Media Award 2026 für Hotels im deutschsprachigen Raum eröffnet. Im Fokus des Wettbewerbs stehen strategische Ansätze und messbare Erfolge in der digitalen Kommunikation sowie im Employer Branding.

Die Radisson Hotel Group eröffnet in Danzig ihr erstes polnisches Haus der Marke Prize by Radisson. Das Hotel mit 125 Zimmern setzt auf ein funktionales Design im mittleren Preissegment und markiert den Beginn einer Expansion in polnischen Metropolen.

Wyndham meldet für das erste Quartal 2026 ein Wachstum der Systemgröße und der Pipeline auf Rekordniveau. Die laufende Insolvenz der Revo Hospitality Group belastet jedoch das operative Ergebnis durch Gebührenstundungen und führt zur Übernahme von zwei europäischen Hotels.

Whitbread erreicht mit Premier Inn erstmals einen Gewinn im Deutschlandgeschäft und kündigt einen umfassenden Umbau seines Gastronomieangebots an. Medien berichten zudem über einen geplanten Stellenabbau im Zuge der Neuausrichtung.

Bei einer Kontrolle in einem Hotel im Bezirk Landeck hat die Finanzpolizei mehrere nicht gemeldete Arbeitskräfte festgestellt. Die Behörden ermitteln zudem wegen möglicher Arbeitsausbeutung und Menschenhandels.

Zum Ende des ersten Quartals 2026 zeigt die globale Hotel-Pipeline laut CoStar-Daten ein Wachstum in fast allen Weltregionen. Lediglich auf dem amerikanischen Kontinent sind die Aktivitäten in sämtlichen Planungs- und Bauphasen rückläufig.

Hyatt verzeichnet im ersten Quartal ein deutliches Wachstum bei den Managementgebühren und den Zimmerkapazitäten. Trotz geopolitischer Herausforderungen und regionaler Einflüsse hebt der Konzern seine Prognosen für das Gesamtjahr teilweise an.

Mit der Eröffnung des W Sardinia – Poltu Quatu setzt die Marriott-Marke W Hotels ihren Expansionskurs in Italien fort. Das Resort an der sardischen Nordostküste umfasst 157 Zimmer und setzt auf ein Designkonzept mit regionalem Bezug.

Das Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg feiert im Mai 2026 sein 20-jähriges Bestehen und lädt zu einem Tag der offenen Tür ein. Das inhabergeführte Haus setzt weiterhin auf eine Kombination aus gehobener Gastronomie und Tagungsgeschäft.