Spektakuläres Budget-Design für Bochumer Bermudadreieck

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Die Aachener Landmarken entwickelt im Bochumer Szeneviertel Bermudadreieck ein Hotel- und Bürogebäude. Geplant ist ein Economy-Design-Hotel mit knapp 170 Zimmern mit einer spektakulären, zweigeschossigen Glasfassade. Betreiben soll das Hotel eine „renommierte Hotelkette, die Häuser in vielen europäischen Großstädten unterhält“. Erst vor zwei Wochen hatte Landmarken den Bau eines prizeotels in Bonn bekannt gegeben. Das Unternehmen baut aber auch das neue Motel One in Aachen. 

Am City-Tor Süd entsteht ein neuer Anziehungspunkt für Übernachtungsgäste und Kreative: Die Landmarken AG, die in Bochum-Laer auf MARK 51°7 bereits die ehemalige Opel-Verwaltung zum Innovation Campus „O-Werk‘‘ entwickelt, erwirbt von der Stadt eine 5.000 Quadratmeter große Fläche des ehemaligen Bahngeländes und wird direkt gegenüber dem Bochumer Bermuda3Eck ein modernes Hotel- und Bürogebäude entwickeln. Das gaben Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Landmarken-Vorstand Norbert Hermanns in einer Pressekonferenz am Dienstag bekannt.

Geplant ist ein Economy-Design-Hotel mit knapp 170 Zimmern, dessen Eingangsbereich sich mit einer spektakulären, zweigeschossigen Glasfassade als Schaufenster zum Stadtraum in Richtung Bermuda3Eck positioniert. Im hinteren Riegel des vom Architekturbüro ZHAC entworfenen, fünf- bis zehngeschossigen Baukörpers sollen sowohl klassische, moderne Büroflächen als auch Co-Working-Spaces für kreative Start-ups und etablierte Unternehmen entstehen.

Betreiben wird das, so Landmarken-Chef Norbert Hermanns, eine renommierte Hotelkette, die Häuser in vielen europäischen Großstädten unterhält und aus deren Sicht die Lage zur Szene des Bermuda-Dreiecks „kein Problem darstellt, sondern dies als Chance begreift“.

„Ein echter Glücksfall für Bochum‘‘

Architektonisch ist das Gebäude so gestaltet, dass es das Potenzial hat, auch die dahinter liegenden Baufelder anzubinden. Die Landmarken AG hat sich ein weiteres Grundstück bereits gesichert, eine künftige Entwicklung weiterer Büro- und Co-Working-Flächen ist hier denkbar.

„Das Engagement der Landmarken AG ist ein echter Glücksfall für unsere Stadt. Nach dem O-Werk konnten wir die erfahrenen Projektentwickler jetzt für ein weiteres Projekt in Bochum gewinnen. Das freut uns sehr‘‘, sagte Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch bei der Vorstellung der Pläne. „Der Neubau macht das Bermuda3Eck nicht nur für Nachtschwärmer, sondern künftig auch für Geschäftsreisende und Touristen attraktiver und gibt dem gesamten Viertel neue Impulse.‘‘

 Auch Landmarken-Vorstand Norbert Hermanns sieht einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung der Bochumer Innenstadt: „Wir wollen eine Landmarke schaffen, die starke Impulse setzt. Das vitale, kreative Umfeld bekommt hier einen sehr guten Hotel- und Bürostandort, der zu einem echten Magneten werden kann.‘‘ In Bochum spüre man hohe Professionalität und Leidenschaft für die Entwicklung der Stadt, so Norbert Hermanns. „Herzlichen Dank dafür an Oberbürgermeister Thomas Eiskirch, die Bochum Wirtschaftsentwicklung und die beteiligten Ämter sowie unsere Architekten ZHAC.‘‘

„Unsere geplante Entwicklung am City-Tor Süd ist ein Best-Practice-Beispiel für urbanes Flächenrecycling‘‘, sagt Tobias Fuchs, Leiter der Landmarken-Unit Metropole Ruhr mit Blick auf das ungenutzte, ehemalige Bahngelände. „Das Büro- und Hotelgebäude wird die städtische Struktur um das Bermuda3Eck prima ergänzen.‘‘

Auch die Immobilien- und Standortgemeinschaft Bermuda3Eck e.V. (ISG) zeigt sich nach einem langen und intensiven Prozess zufrieden mit den neuen Planungen für den Hotel- und Bürokomplex am City-Tor Süd und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Projektentwicklern aus Aachen: „Die Landmarken AG hat ein Konzept erarbeitet, das sehr gut zum Bermuda3Eck passt. Besonders froh sind wir über die Absicht, dort auch Co-Working-Spaces für Kreative zu entwickeln. Das kann, gemeinsam mit einer stimmigen Vermarktung der weiteren Büroflächen, einen starken Impuls für das Bemuda3Eck bedeuten‘‘, betont Dirk Steinbrecher, Sprecher der ISG Bermuda3Eck.

Die Landmarken AG zählt mit zahlreichen Projekten in vielen Städten und einem Projektvolumen von 600 Millionen Euro zu den namhaften Projektentwicklern vor allem in NRW. Bereits im September 2017 erwarb die Landmarken AG das ehemalige Verwaltungsgebäude des Opel-Werks Bochum. In der weithin sichtbaren Landmarke sollen moderne Büroräume mit Maker Spaces für kreatives und flexibles Arbeiten entstehen. Als erster großer Mieter steht dort die Ruhr-Universität Bochum bereits fest.

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