Spektakuläres Hotel in Kiel geplant

| Hotellerie Hotellerie

Der Hotelmarkt in Kiel ist in Bewegung. Viele neue Herbergen drängen auf den Markt der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein. Jetzt passierte ein besonders spektakuläres Projekt den Bauausschuss der Stadt, das satte 150 Millionen Euro kosten soll. KoolKiel nennt sich das Projekt. 

Die Projektgesellschaft Kap Horn plant, mit Züblin Projektentwicklung aus Stuttgart auf einer 4.600 Quadratmeter großen Fläche der südlichen Spitze der Kieler Förde, Komplex mit 65.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche. Der Entwurf für das Gebäude stammt vom Rotterdamer Architekturbüro MVRDV, das im November einen Wettbewerb mit fünf Büros aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden gewonnen hat.

Geplant ist ein Hotelhochhaus mit 17 Stockwerken, das ein Vier-Sterne-Hotel-Turm mit 250 Zimmern an der Werftbahnstraße, Ecke Gablenzstraße beherbergen soll. Südlich davon schließt sich das seit 15 Jahren bestehende Kreativzentrum W8 an. Der Komplex soll auch Wohnungen Büros und Läden enthalten. Außerdem gibt es einen weiteren zwölfgeschossigen Büroturm vorgesehen. Ein Betreiber für das Hotel steht noch nicht fest.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Die MHP Hotel AG hat ihren testierten Jahresabschluss 2025 vorgelegt. Das Unternehmen meldet steigende Umsätze und ein höheres EBITDA sowie einen Umsatzanstieg im ersten Quartal 2026.

Die Schollen Hotelberatung hat ihren Hotelmarkt Report NRW 2026 veröffentlicht. Der Bericht analysiert die zwölf größten Hotelstandorte in Nordrhein-Westfalen sowie aktuelle Entwicklungen bei Nachfrage, Projekten und Hotelinvestments.

Eine aktuelle Umfrage der American Hotel & Lodging Association belegt, dass die Hotelnachfrage zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in vielen US-Städten deutlich unter den Erwartungen bleibt.

Leitungswasserschäden zählen zu den häufigsten Schadenursachen im Hotel und können erhebliche wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Insbesondere gesperrte Zimmer und daraus resultierende Umsatzeinbußen führen zu Belastungen. Ein neuer Leitfaden zeigt die Risiken auf und sagt, wie sich Hoteliers absichern können.

Der Hotelverband hat seine AGB-Empfehlungen für Hotels an die aktuelle Rechtsprechung angepasst. Die Neufassungen sollen das Abmahnrisiko senken und die Rechtssicherheit im Umgang mit Gästen und Partnern erhöhen. Der Verband empfiehlt bisherige Versionen in allen Vertragsunterlagen, E-Mail-Vorlagen und auf Internetseiten gegen die aktuellen Fassungen auszutauschen.

Die HSMA hat die Bewerbungsfrist für den Social Media Award 2026 für Hotels im deutschsprachigen Raum eröffnet. Im Fokus des Wettbewerbs stehen strategische Ansätze und messbare Erfolge in der digitalen Kommunikation sowie im Employer Branding.

Die Radisson Hotel Group eröffnet in Danzig ihr erstes polnisches Haus der Marke Prize by Radisson. Das Hotel mit 125 Zimmern setzt auf ein funktionales Design im mittleren Preissegment und markiert den Beginn einer Expansion in polnischen Metropolen.

Wyndham meldet für das erste Quartal 2026 ein Wachstum der Systemgröße und der Pipeline auf Rekordniveau. Die laufende Insolvenz der Revo Hospitality Group belastet jedoch das operative Ergebnis durch Gebührenstundungen und führt zur Übernahme von zwei europäischen Hotels.

Whitbread erreicht mit Premier Inn erstmals einen Gewinn im Deutschlandgeschäft und kündigt einen umfassenden Umbau seines Gastronomieangebots an. Medien berichten zudem über einen geplanten Stellenabbau im Zuge der Neuausrichtung.