Travel Charme Ifen Hotel gestaltet kompletten Restaurantbereich um

| Hotellerie Hotellerie

Sascha Kemmerer setzt fort, was vor 31 Jahren ein Novum war: Schon seit 2013 hält er einen Michelin-Stern in der Kilian Stuba. Kemmerer lernte sein Handwerk einst bei Ortwin Adam, dem Michelin-Pionier im Hauben-Land. Das war 1978. Das Ifen Hotel wurde bereits 1936 als erster Hotel-Rundbau im deutschsprachigen Raum eröffnet. Der neue Eigentümer, die Münchner Unternehmensgruppe Hirmer, fühlt sich diesem Mythos sowie dem hohen Anspruch an architektonischer Ästhetik verpflichtet und hat die drei Restaurants des Fünf-Sterne-Hotels neu gestaltet und ihnen einen individuellen Look gegeben. „Industrial Design trifft Alpine Lifestyle“ heißt nun das Motto.

Sternerestaurant Kilian Stuba
Die Kilian Stuba ist das Gourmet-Restaurant des Ifen Hotel. Hier steht Sascha Kemmerer am Herd. Der Sternekoch ist mit 17 Punkten und drei Hauben im aktuellen Guide Gault&Millau ausgezeichnet und hält damit die höchste Bewertung in der Region. Im Zuge der Renovierung wurde die Kilian Stuba verkleinert, sodass der Gast in privaterer Atmosphäre speisen kann. Die neuen Materialien sind hochwertig und überzeugen durch Kontraste: Von Eichenholz über Messing bis hin zu Leder werden verschiedene Elemente kombiniert. Eine originale Eichenaltholzvertäfelung Versailles ziert die Eingangstür, die Decke sowie eine Wand der Kilian Stuba. Messingleuchten sorgen für eine urbane Note. Die neue Bestuhlung besteht aus Polstersesseln in champagnerfarbenem Stoff. Kleine Details, wie Lederbezüge auf der Servicestation, unterstreichen das Ambiente. Das Sterne-Restaurant ist sowohl für die Gäste des Ifen Hotel als auf für externe Besucher geöffnet.

Restaurant Theo’s
Das Theo’s ist das Hauptrestaurant des Ifen Hotel mit offener Showküche, Panoramafenstern und Terrasse. Der alpin-moderne Stil ist auch hier an den Wänden, Tischen, Stühlen und der Dekoration zu erkennen. „Natur inside“ steht im Vordergrund: Weiße Tischdecken sind hochwertigen Holztischen gewichen. Die Abwechslung von hohen und niedrigen Sitzgelegenheiten verleiht dem Raum zusätzlich eine Lounge-artige und ungezwungene Atmosphäre.

Restaurant Carnozet
Das Restaurant Carnozet ist eine Reminiszenz an das Kleinwalsertal. Möbel aus Holz geben dem eigenständigen Restaurant seinen Charakter. Die Wände wurden mit sonnenverbranntem Fichten-Altholz vertäfelt und die Tische mit einer Eichenholzplatte versehen. Erdige Farben, edle Textilien und Kaminknistern unterstützen die Atmosphäre in dem regional geprägten Restaurant. Details aus Schwarzstahl, beispielsweise an der Eingangstür, im Garderobenschrank und als Tischgestell setzen Kontraste und erzeugen einen modernen Industrial Style. Genau wie die Kilian Stuba ist auch das Carnozet sowohl für die Hausgäste als auch externe Besucher geöffnet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Hotelkonzern Accor hat eine Absichtserklärung zum Verkauf seiner Beteiligung an Essendi (ehemals AccorInvest) unterzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Anteil von 30,56 Prozent an ein Konsortium aus Blackstone und Colony IM veräußert werden.

Das Vertrauen in den europäischen Hotelmarkt bleibt hoch: 86 Prozent der Investoren planen, ihre Kapitalallokation im Jahr 2026 beizubehalten oder zu erhöhen. Das geht aus dem „European Hotel Investor Compass 2026“ von Cushman & Wakefield hervor, wie das Unternehmen mitteilt.

Arcotel hat am 1. April 2026 ein neues Hotel in der Linzer Tabakfabrik eröffnet. Das Haus im Quadrill Tower umfasst 189 Zimmer und Konferenzflächen.

Kempinski Hotels plant die Übernahme des Augustine Hotels in Prag. Es ist die erste Akquisition der Gruppe seit mehr als 50 Jahren. Das Augustine Hotel liegt im Prager Stadtteil Malá Strana in unmittelbarer Nähe zum Waldstein-Garten.

Signo Hospitality senkt durch den Einsatz wassersparender Duscheinsätze in sechs Hotels den jährlichen Wasserverbrauch um 11,5 Millionen Liter und reduziert die Energiekosten um über 100.000 Euro.

Eine Analyse von Christie & Co zeigt für 2025 eine stabile Entwicklung der Stadthotellerie in Österreich. Gleichzeitig treten Unterschiede zwischen den wichtigsten Stadtmärkten deutlicher hervor.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob identifiziert zum 235. Jubiläum das anonyme Mädchen auf Max Liebermanns berühmtem Terrassen-Gemälde als Irma Jacob. Die Klärung der Identität gelang durch Dokumente und Erzählungen eines Nachfahren in Zusammenarbeit mit der Hamburger Kunsthalle.

Living Hotels schließt die 20 Millionen Euro teure Modernisierung von 254 Maisonetten und Studios an vier Standorten ab. Im Fokus der Neugestaltung stehen veränderte Grundrisse, vergrößerte Badezimmer und in den Wohnraum integrierte Küchen.

Global Living übernimmt den Betrieb von 71 Serviced Apartments im Buchner Haus in Passau. Der Start des Testbetriebs ist für Mai 2026 vorgesehen, die vollständige Vermietung folgt schrittweise bis Juli.

Marriott International plant gemeinsam mit der italienischen Marke Lefay ein Gemeinschaftsunternehmen. Ziel ist die Integration und internationale Expansion der Wellness-Hotelmarke.