TUI Group expandiert in Asien

| Hotellerie Hotellerie

Die TUI Group setzt ihr Wachstum im Fernen Osten fort. Nach einem Besuch in China und Vietnam sagte Vorstandsvorsitzender Sebastian Ebel: „Asien ist sehr attraktiv – für TUI als Hotelier und zukünftig auch als Veranstalter mit der Pauschalreise als Exportschlager. Die wachsende Mittelschicht, die zunehmende Nachfrage nach hochwertigen Urlaubsangeboten und das Potenzial, nachhaltige Tourismuskonzepte umzusetzen, machen die Region zu einem strategischen Wachstumsfeld für die TUI Group."

Ebel weiter: "Wir bieten Urlaubsangebote für Gäste aus Europa in Fernost und werden zum Anbieter für Reisende aus Asien, die in der Region Urlaub machen. Damit erschließen wir international neue Kundengruppen, die dazu beitragen, unsere globale Präsenz auszuweiten. Das zahlt auf unser Ziel ein, mit mehr Kunden und mehr Produkten nachhaltig und profitabel zu wachsen. Unsere Kundenbasis verbreitert sich und verteilt sich globaler. Wir werden damit auch unabhängiger von Europa, wo die Wirtschaft zuletzt ins Stocken geraten ist.“

TUI zählt heute zu den international führenden Betreibern der Ferien-Hotellerie und ist in Asien mit den globalen Marken Riu und TUI Blue sowie mit der Clubmarke Robinson vertreten. Laut Peter Krueger, Vorstandsmitglied und CEO Holiday Experiences, wird das Angebot nun erweitert: „Wir wollen mit unseren 12 differenzierten Hotelmarken global weiter wachsen. Unsere Partner in Fernost setzen auf die große Expertise der TUI und die Service-Qualität unserer Hotels. Wir bieten mehr und mehr Angebote in Asien und für Gäste aus Asien. In den kommenden Jahren werden wir die Zahl unserer Hotels in der Region mehr als verdoppeln.“

Erste neue Projekte stehen fest: Überwiegend mit der Marke TUI Blue, als auch für preisbewusste Urlauber mit der Marke TUI Suneo, deren Launch in China für 2025 geplant ist. Darüber hinaus wird ein neues Angebot geschaffen für Gäste, die entspannten Luxus suchen. Für die Marke „The Mora“ ist ein Neubauprojekt auf Bali geplant, das in den kommenden Jahren realisiert wird.

Die TUI Group verfügt in Asien aktuell über 18 Hotels in sechs Ländern. Resorts auf den Malediven, in Thailand und Sri Lanka sind bereits länger Teil des TUI Portfolios. In 2024 folgte der nächste Wachstumsschritt: Der Standort Vietnam wurde ausgebaut und erstmals wurden Hotels in China und Malaysia eröffnet. Auch in der thailändischen Hauptstadt ist der Konzern durch das TUI Blue Maduzi Bangkok nun erstmalig mit einer eigenen Hotelmarke vertreten. Im Dezember folgten weitere Meilensteine: Die Clubmarke Robinson feiert ihr Debüt in Vietnam, außerdem eröffnet mit dem TUI Blue Berawa das erste Hotel des Konzerns auf der indonesischen Insel Bali. Weitere Neueröffnungen für 2025 sind bereits in Planung. Die Hotelprojekte werden mit lokalen Partnern im Rahmen von Management- oder Franchiseverträgen realisiert.

TUI in Asien

Mit der Incoming-Agentur TUI China ist der Touristikkonzern bereits seit mehr als 20 Jahren in China aktiv und organisiert Reisen für europäische Gäste. TUI Musement bietet zudem rund 1.500 Erlebnisse in der Region, insbesondere in Thailand und Indonesien. Mit dem Ausbau des Hotelgeschäfts werden nun neue Märkte für Kunden der europäischen TUI Reiseveranstalter erschlossen sowie zunehmend Urlauber aus Asien angesprochen.

Die unabhängige TUI Care Foundation engagiert sich zudem für die nachhaltige Entwicklung in der Region mit Projekten in Thailand, Indonesien, Laos, Kambodscha und Vietnam. Beispiele hierfür sind die TUI Academy in Thailand, die für junge Menschen aus benachteiligten Verhältnissen Beschäftigungsmöglichkeiten in der Tourismusbranche schafft oder das TUI Sea the Change Projekt auf Bali, bei dem Korallenriffe wiederhergestellt und ein Bewusstsein für Naturschutz und Ökotourismus generiert werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.

Firmen mieten bei Havens Living Wohnungen für ihre Beschäftigten: Seit September 2025 sind es nach Unternehmensangaben bereits 400 Apartments in Frankfurt, Berlin und Hamburg. International Campus will die Zusammenarbeit mit Arbeitgebern ausbauen.

Nach Datenlecks bei Buchungsdienstleistern nutzen Kriminelle echte Reservierungsdaten für betrügerische Nachrichten. Niedersachsens Datenschutzbehörde erläutert, welche Gäste Betriebe informieren müssen und welche technischen Maßnahmen vorgesehen sind.

Das Sheraton Fuerteventura Beach, Golf & Spa Resort schließt Ende September 2026 für eine umfassende Renovierung. Die Wiedereröffnung des Fünf-Sterne-Hotels auf den Kanaren ist für den 1. Mai 2027 geplant.

Das Hotelcamp Reinsehlen entwickelt sein Konzept weiter und tritt als Lodge Reinsehlen auf. Zur Neuausrichtung gehören eine überarbeitete Lobby, geplante Ruheplattformen und ein stärkerer regionaler Bezug in der Gastronomie.