Umsatzplus bei Mandarin Oriental: RevPAR steigt zweistellig

| Hotellerie Hotellerie

Mandarin Oriental hat im Geschäftsjahr 2025 eine deutliche Steigerung ihrer operativen Kennzahlen sowie eine Ausweitung des globalen Portfolios verzeichnet. Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) auf vergleichbarer Basis um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung sei laut Bericht sowohl auf höhere durchschnittliche Zimmerpreise als auch auf gestiegene Auslastungsraten in den Kernmärkten zurückzuführen.

Parallel zum Umsatzwachstum konnte die Gruppe ihren Marktanteil nach eigenen Angaben um drei Prozentpunkte ausbauen. Group Chief Executive Laurent Kleitman führt das Ergebnis auf eine verbesserte operative Umsetzung der Unternehmensstrategie zurück. Laut Kleitman konnte die Profitabilität im gesamten Portfolio gesteigert werden, während gleichzeitig Investitionen in die Unternehmenskultur und die Mitarbeiterstruktur getätigt wurden, um langfristige Wachstumsziele abzusichern.

Expansion und Neuzugänge im Portfolio

Im Verlauf des Jahres 2025 setzte das Unternehmen seine internationale Expansionsstrategie fort. Insgesamt wurden zwei Hotels neu eröffnet und drei bestehende Häuser unter der Marke Mandarin Oriental neu firmiert. Durch diese Maßnahmen nahm die Gruppe fünf neue Standorte in ihr Portfolio auf. Zu den Neuzugängen zählt unter anderem das Mandarin Oriental Lutetia Paris, das als Rebranding in die Gruppe integriert wurde.

Aktuell betreibt die Gesellschaft insgesamt 45 Hotels, 15 markengeführte Residenzen sowie 36 Wohneinheiten im Segment der Exceptional Homes. Diese Objekte verteilen sich auf 28 Länder und Territorien. Für die kommenden sechs Jahre plant das Unternehmen laut Mitteilung eine Projektpipeline von mehr als 30 neuen Hotel- und Wohnprojekten, um die globale Präsenz weiter zu verstärken.

Jubiläum in Bangkok und Nachhaltigkeitszertifizierung

Für das laufende Jahr 2026 kündigte die Gruppe ein markantes Datum an. Das Mandarin Oriental Bangkok, eines der beiden Gründungshäuser der Marke, besteht seit 150 Jahren. Das im Jahr 1876 eröffnete Hotel soll das Jubiläum laut Unternehmen mit verschiedenen Veranstaltungen begleiten. Die historische Bedeutung des Standorts bleibt dabei ein zentraler Aspekt der Markenidentität.

Im Bereich der betrieblichen Standards erreichte die Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr eine vollständige Zertifizierung nach den GSTC-Standards. Damit ist Mandarin Oriental nach eigenen Angaben die erste Hotelgruppe, die diese Nachhaltigkeitsnormen an allen Standorten umgesetzt hat. Die Maßnahmen umfassen unter anderem die Reduzierung von Einwegplastik, eine verantwortungsvolle Beschaffung sowie lokale Gemeinschaftsprojekte an den jeweiligen Destinationen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Platzl Hotels München setzen in vier ihrer Küchen ein neues KI-gestütztes System zur Messung von Speiseabfällen ein. Ziel des Projekts ist eine Reduzierung der Abfallmengen um bis zu dreißig Prozent innerhalb eines Jahres.

Premier Inn erweitert sein Portfolio in Göttingen und übernimmt eine Hotelimmobilie von der Real I.S. Die Übergabe an den neuen Betreiber erfolgte bereits zum 1. Mai, nun fand die offizielle Eröffnung des Hotels mit 144 Zimmern statt.

Das aktuelle Tourismusbarometer verdeutlicht die Diskrepanz zwischen stabiler Auslastung und sinkenden Gewinnen im österreichischen Tourismus. Hohe Kosten und verändertes Gästeverhalten zwingen die Betriebe zu weitreichenden betrieblichen Anpassungen.

Das ibis Paderborn wird aktuell in drei Phasen grundlegend modernisiert. Der Betreiber Event Hotels hat nach Abschluss der ersten Arbeiten die ersten 30 neugestalteten Zimmer für Gäste freigegeben.

Ringhotels und CPH Hotels vereinbaren eine Zusammenarbeit ab Juli 2026. Das Münchner Servicebüro von Ringhotels übernimmt künftig die operative Betreuung der CPH-Mitgliedsbetriebe.

Die Lieblingsplatz Hotels erweitern ihr Partnermodell um die Schwarzwald-Gruppe stuub Hotels & Ferienwohnungen. Die Kooperation umfasst mehrere Standorte im Schwarzwald und soll zentrale Vertriebs- und Digitalstrukturen bündeln.

People Inc. will MGM Resorts für mehr als 18 Milliarden US-Dollar übernehmen. Der Verwaltungsrat des Casino- und Hotelkonzerns prüft derzeit das Angebot des Medienunternehmens von Barry Diller.

Die Moselstern-Gruppe übernimmt zum 1. Juni 2026 den Betrieb des Boutique Hotels Moselgarten in Bullay. Das teilte Insolvenzverwalter Ingo Grünewald mit. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens sei zudem ein regionales Investorenteam gefunden worden, das die Immobilie am Moselufer erworben habe.

Mitten im Indischen Ozean liegt die Leitung des Le Méridien Maldives Resort & Spa seit über drei Jahren in den Händen eines gebürtigen Kölners: General Manager Thomas Schult berichtet über seine Führungsphilosophie und ein neues Luxusverständnis zwischen Exklusivität und Nachhaltigkeit.

Die DSR Hotel Holding übernimmt zum 1. September 2026 das Hotel Caro & Selig am Tegernsee. Das Haus wird künftig unter der Marke A-Rosa betrieben.