Upcycling im Brenners Park-Hotel: Neues Leben für Tapeten und Gardinen

| Hotellerie Hotellerie

Das Brenners Park-Hotel in Baden-Baden wird seit Oktober umgebaut und modernisiert. Im Rahmen der Sanierung wurden auch die edlen Tapeten aus dem Tapetenlager des Hauses geborgen, die dort teilweise seit Jahrzehnten lagerten. Sorgten sie in der Vergangenheit mit ihren Mustern, Farben und Materialien für den eigenen Charme der Zimmer und Suiten des Grandhotels, wurde ihnen nun ein zweites Leben eingehaucht – als Einband für Notizbücher.

Über die Notizbücher freuten sich rund 1.000 Stammgäste als kleine Aufmerksamkeit zum Weihnachtsfest im vergangenen Jahr. Eine beiliegende Karte informierte zudem über die aktuelle Modernisierung, das Lesezeichen in den Notizbüchern erklärte die Geschichte des Tapeten-Upcyclings. Darüber hinaus werden die Notizbücher auch in der Hotelboutique verkauft. Produziert wurden sie zusammen mit der Buchbinderei Spinner, ein Familienbetrieb aus Ottersweier in der unmittelbaren Nähe des Hotels.
 

Die Tapeten sind jedoch nicht das einzige Upcycling-Projekt im Zuge der Sanierung des Hotels: So wurden ganz aktuell Kopfkissen, Westen und Kochschürzen aus alten Gardinen und Stoffen hergestellt, die aus den alten Zimmern stammten. Auch dort fanden sich viele hundert Stoffmeter, aus denen demnächst einzigartige Erinnerungsstücke werden sollen.

Die Modernisierung des Hotels ist derweil in vollem Gange. Über den Baufortschritt können sich die Gäste und alle Interessierten in einem Blog informieren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.