Upcycling statt Neukauf: Flemings möbelt Zimmer auf

| Hotellerie Hotellerie

Upcycling anstatt Neukauf: Das Flemings Hotel München-Schwabing geht einen etwas anderen Weg in Sachen Renovierung. Im Rahmen ihres Interior-Konzepts entschieden sich die Flemings Hotels, auf recycelte Möbel aus dem Hotelbestand zu setzen.

Nach einer umfassenden Aufbereitung der einzelnen Stücke ergänzen diese Upcycle-Möbel nun den Stil – modern, urban und nachhaltig. Rund 50 Prozent aller Zimmer erstrahlen damit in neuem Glanz und greifen bekannte Muster der Stadt auf. 

Das Flemings Hotel München-Schwabing liegt im Norden von München im Stadtteil Schwabing. Die Gegend war früher bekannt als Treffpunkt der Künstler und Bohème. Auch heute noch ist sie ein beliebter Stadtteil mit zahlreichen Unternehmungsmöglichkeiten. Ob Nachmittage im Café oder Sonnenuntergänge am Monopterus im Englischen Garten - das Szene-Viertel hat einiges zu bieten.

Der urbane Geist des Viertels und der  Stil des Hotels spiegeln sich nun in den frisch renovierten Zimmern wider. Da die Inhaberfamilie Nachhaltigkeit großschreibt, lag die Entscheidung nahe, die Zimmer mit recycelten Möbeln aus dem Bestand der Hotels auszustatten. Bereits vorhandene Möbel aus ehemaligen Häusern ließ das Familienunternehmen restaurieren.

Die dazugehörigen Farben Orange, Hellblau und Creme finden sich im Zuge der Renovierung auch in den Zimmerböden wieder. Sie bilden mit ihren geometrisch angeordneten Quadraten eine Hommage an bedeutende Münchner Bauwerke. Denn ein ähnlicher Boden findet sich in der Residenz, im Schloss Nymphenburg oder im „Alten Hof“.

Nach der Renovierung der Zimmer steht im nächsten Schritt ein neuer Auftritt der Hotellobby an. Neben einheitlichem Design stellen ein Self-Check-In-Terminal, eine hochwertige Kaffeemaschine und ein kleiner Self-Service-Supermarkt, künftige Angebote der Lobby dar. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die niederländische Hotelkette Fletcher Hotels setzt den Expansionskurs in Deutschland fort und übernimmt mit dem ehemaligen Romantik Berghotel Astenkrone den zweiten deutschen Betrieb innerhalb einer Woche.

Das Hotel Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach wird nach einer Modernisierung im Spätsommer wiedereröffnet. Der europäische Spa-Anbieter bringt damit sein gesundheitstouristisches Konzept mit Thermal-Infrastruktur erstmals nach Deutschland.

Marriott International und Blacksand haben ein Abkommen über den Bau von zehn Hotels mit über 1.300 Zimmern in Saudi-Arabien unterzeichnet. Die Projekte sollen bis 2030 realisiert werden und über 6.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Premier Inn hat die Eröffnung eines neuen Hotels in Bremerhaven bekanntgegeben. Mit dem Standort an der Wesermündung wächst das Unternehmen nach eigenen Angaben auf 73 Hotels in Deutschland. Das neue Haus befindet sich direkt am Deich zwischen Hafen und Innenstadt und umfasst 115 Zimmer auf sieben Etagen.

Bislang war nur bekannt, dass Motel One zu den Hotelgruppen zählt, die an Teilen des Revo-Hospitality-Portfolios Interesse zeigen. Nun nennt eine Wettbewerbsbehörde weitere konkrete Standorte. Demnach will die Hotelgruppe Häuser in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn übernehmen.

Ein laufendes Fusionskontrollverfahren des Bundeskartellamts macht erstmals einen Interessenten aus dem Investorenprozess der Revo Hospitality Group öffentlich. Motel One plant demnach die Übernahme von zehn Hotels in Deutschland.

Mandarin Oriental hat an der Südwestküste Mallorcas das neue Resort Mandarin Oriental Punta Negra eröffnet. Die Anlage in Calvià verfügt über 131 Zimmer sowie umfangreiche Wellness- und Gastronomieangebote.

Das Hotel Dein Engel in Oberstaufen plant mit dem Projekt „Engels Ursprung“ eine umfangreiche Erweiterung. Vorgesehen sind unter anderem neue Wasser- und Freizeitbereiche, zusätzliche Gastronomieflächen sowie ein Veranstaltungsraum. Das Hotel beziffert die Investitionen auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.

Das Dorint Hotel An der Messe Köln feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einer internen Jubiläumsfeier für die Belegschaft. Die Unternehmensleitung hebt dabei die wirtschaftliche Bedeutung des Standorts innerhalb der Hotelgruppe hervor.

Hyatt kündigt drei neue Hotelprojekte in Rom und auf Sizilien mit insgesamt 428 Zimmern an. Damit führt das Unternehmen zwei neue Marken auf dem italienischen Markt ein und reagiert auf die prognostizierten Wachstumswerte im europäischen Tourismus.