Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern: Gastgewerbe kämpft trotz Gäste-Ansturm

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Die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern befindet sich nach Worten von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) in einer angespannten Lage. In den letzten Jahren seien die Kosten massiv gestiegen. Vor allem Energiepreise, aber auch Personal- und Einkaufskosten hätten angezogen. Gerade Hotellerie und Gastronomie stünden unter Druck, sagte sie bei einer Tagung in Warnemünde vor rund 200 Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Kultur und der Tourismusbranche. 

Deswegen sei es unabdingbar, gemeinsam für das Urlaubsland MV zu werben, das für die Gäste viel zu bieten habe und jährlich Millionen Menschen anziehe. Sie verwies unter anderem auf Naturerlebnisse, Kulturveranstaltungen und Sportevents wie die SailGP in Sassnitz. «Im Jahr 2025 haben wir über 33 Millionen Übernachtungen bei etwa acht Millionen Gästen erreicht – das zweitbeste Ergebnis, das Mecklenburg-Vorpommern je erzielt hat», so Schwesig.  

Sechstes Jahr in Folge Umsatzrückgang

Der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes MV, Lars Schwarz, wies allerdings auch darauf hin, dass 2025 das sechste Jahr in Folge mit einem Umsatzminus in der Branche gewesen sei. Die Betriebe registrierten bei den Kunden Kaufzurückhaltung und Konsumverzicht. «Gäste und Einheimische geben spürbar weniger Geld aus», so Schwarz. 

Mit der im vorigen Jahr neu gegründete landeseigenen MV Tourismus GmbH wurde in Mecklenburg-Vorpommern die Tourismuswerbung auf eine neue Grundlage gestellt. Sie löste den Tourismusverband MV ab, der 2025 nach einer Strafanzeige, einer Hausdurchsuchung und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wegen des Verdachts auf Subventionsbetrug für Schlagzeilen gesorgt hatte. (dpa)


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