Valk Exclusief beginnt mit dem Bau eines Hotels in Köln

| Hotellerie Hotellerie

Die niederländische Hotelgruppe Valk Exclusief hat am 16. September 2026 den Baubeginn für das Van der Valk Hotel Köln am Dom bekannt gegeben. Das Haus entsteht im ehemaligen Postsortierzentrum an der Stolkgasse. Die Eröffnung ist für 2028 geplant.

Nach Angaben des Unternehmens sind auf sechs Etagen insgesamt 338 Zimmer, Suiten und Apartments für längere Aufenthalte vorgesehen. Das Gebäude soll als Vier-Sterne-Superior-Hotel genutzt werden. Es liegt nach Angaben von Valk Exclusief etwa fünf Gehminuten vom Kölner Dom und vom Hauptbahnhof entfernt.

Valk Exclusief plant Restaurants und Veranstaltungsräume im Kölner Hotel

Zum geplanten Angebot gehören mehrere Restaurants und zehn Räume für Tagungen und Veranstaltungen. Vorgesehen seien zudem Arbeitsplätze in der Lobby sowie ein Fitness- und Wellnessbereich mit Schwimmbad. Eine Dachbar mit Blick auf den Dom soll öffentlich zugänglich sein. Für die Tiefgarage nennt das Unternehmen 260 Stellplätze.

Valk Exclusief rechnet mit rund 220 Arbeitsplätzen und kündigt Plätze für betriebliche Ausbildung und Praktika an.

Ehemaliges Postsortierzentrum erhält eine neue Nutzung als Hotel

Das Gebäude an der Stolkgasse wurde früher unter anderem von der Deutschen Post genutzt. Nach Darstellung von Valk Exclusief stand es mehrere Jahre leer. An der Umsetzung des Hotelprojekts seien REESE Baumanagement, Ten Brinke, Tecco Technieken, Elektro Klein und Nijboer Interieur beteiligt.

Adriaan und Willemijn van der Valk leiten nach Unternehmensangaben das Van der Valk Hotel Düsseldorf und sollen auch die Direktoren des neuen Hotels in Köln sein.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb testet bei ausgewählten Gastgebern „Direct Booking Links“ mit reduzierten Servicegebühren. PhocusWire berichtet von sechs beziehungsweise zehn statt 15,5 Prozent, wenn eine Buchung über einen vom Gastgeber verbreiteten Link zustande kommt.

Die Odyssey Hotel Group hat einen Betreibervertrag für das Mövenpick Hotel Münster mit 224 Zimmern und Suiten abgeschlossen. Das zuvor von Revo Hospitality betriebene Haus soll umfassend renoviert werden.

Ein Gast bewertet eine Unterkunft auf Booking.com mit einem von zehn Punkten, obwohl er dort nicht übernachtet hat. Das Landesgericht Bozen ordnete die Löschung der Rezension an und setzte für Verzögerungen eine Zahlung von 50 Euro pro Tag fest.

B&B Hotels eröffnet ein neues Hotel in Bad Oeynhausen. Das Unternehmen wird bis Ende 2028 im bis dahin umgebauten und modernisierten City Center Neo ein Haus mit rund 100 Zimmern in Betrieb nehmen.

Die Hotelgruppe Mangias Hotels und Resorts hat an der Südostküste Siziliens das Iconas Costa Ragusa Resort eröffnet. Dabei handelt es sich um das erste Anwesen der neu eingeführten Luxusmarke Iconas Collection.

Seekda hat einen Sicherheitsvorfall in seinen Systemen bestätigt. Der ORF berichtet über betrügerische Nachrichten an Hotelgäste, während die Österreichische Hotelvereinigung von ersten Meldungen seit Ende Juli berichtet und Hotels Informationen zum Umgang mit Datenverlusten bereitstellt.

Das erst Anfang Mai eröffnete Holiday Inn – the niu Quay im Harburger Binnenhafen soll nach Medienberichten rund 340 Geflüchtete aus der Ukraine aufnehmen. Politiker aus CDU, SPD und FDP kritisieren die geplante Nutzung und fordern Aufklärung über Beteiligung und Kosten.

Hitzewellen beeinflussen nach Beobachtungen von HotellerieSuisse das Buchungsverhalten. Während Gäste kurzfristiger Aufenthalte in den Bergen buchen, berichtet ein Basler Hotel von Stornierungen an besonders heißen Tagen und investiert in die Kühlung seines Gebäudes.

IHA-Chef Markus Luthe kritisiert Aussagen von Booking-Chef Glenn Fogel zu den früheren Preisparitätsklauseln. Anlass ist ein Handelsblatt-Interview vor dem Hintergrund einer in Amsterdam anhängigen Sammelklage von 10.783 Hotels.

Anzeige

Der raue Ton, für den die Hotellerie lange bekannt war, funktioniert heute nicht mehr: Führung muss neu gedacht werden, um Mitarbeiter langfristig zu halten und ihnen einen Purpose zu geben, sagt Bernhard Patter, Geschäftsführer der diavendo GmbH. Im Gespräch mit Host Oliver Meyer gibt er in der neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“ Tipps, wie Hoteliers mit guter Führung ihre Bottom Line aufbessern.