Verbraucherzentrum veröffentlicht Broschüre über Buchungsportale

| Hotellerie Hotellerie

Wer online eine Unterkunft suche, sollte dabei auf Zusatzkosten wie Servicegebühren achten. Das rät das Europäische Verbraucherzentrum Deutschland (evz) in einer neuen Broschüre (PDF). Die Preise könnten bei einzelnen Portalen unterschiedlich ausfallen. Verbraucher sollten daher auf verschiedenen Seiten nach Angeboten für ein Hotel suchen. Unter Umständen sei es günstiger, wenn man direkt beim Hotel anfrage.

Auch je nach Endgerät und Browser könnten die angezeigten Ergebnisse variieren - es lohne sich also, den Browserverlauf zu löschen und das Angebot auf dem PC oder Smartphone gegenzuchecken.

Doch der Preis allein sei nicht entscheidend, so das Verbraucherzentrum. Wichtig sei beispielsweise, unter welchen Bedingungen Kunden ihre Buchung stornieren könnten. Auch die Ausstattung, Entfernung zu bestimmten Sehenswürdigkeiten sowie Check-in-Zeiten könnten Kriterien sein. Nutzer sollten die Filtereinstellungen auf den Portalen an ihre Bedürfnisse anpassen.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Mainzer Stadtrat hat die Einführung einer Bettensteuer beschlossen. Kurz vor der Abstimmung hatte der DEHOGA Rheinland-Pfalz erneut versucht, die Entscheidung zu stoppen und für einen Gästebeitrag geworben.

Das aktuelle „mrp hotels quarterly“ sieht aktives Asset Management als zentrale Steuerungsfunktion für Hotelimmobilien. Vertreter aus Finanzwirtschaft und Hotellerie diskutierten steigende Kosten, veränderte Nachfrage und Unterschiede zwischen den Hotelsegmenten.

Marriott International meldet für das erste Quartal 2026 ein RevPAR-Wachstum von 4,2 Prozent und eine Rekord-Pipeline von fast 618.000 Zimmern. Trotz steigender Managementgebühren sank der Nettogewinn leicht auf 648 Millionen US-Dollar.

Novum Hospitality eröffnet mit dem Holiday Inn – the niu Quay in Hamburg-Harburg sein erstes Hotelprojekt in der kombinierten Rolle als Eigentümer und Betreiber. Das Haus umfasst 166 Zimmer und ist Teil des Projekts Aqua²dock am Harburger Binnenhafen.

Klarna und Minor Hotels kooperieren ab sofort in 13 europäischen Ländern, um Reisenden flexible Zahlungsmodelle anzubieten. Kunden können Hotelbuchungen künftig sofort oder in zinsfreien Raten begleichen.

Das Romantik Hotel Zell am See nimmt am 13. Mai nach umfassenden Renovierungsarbeiten den Betrieb für die Frühjahrssaison wieder auf. Die Umbaumaßnahmen betrafen vor allem die Optik und Ausstattung des Vier-Sterne-Hauses.

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden verzeichnet seit der Wiedereröffnung im Februar 2024 insgesamt 14.000 Gäste im Veranstaltungsbereich. Das Haus setzt bei seinem Angebot auf eine Kombination aus historischen Räumlichkeiten und regionalen Ausflugszielen.

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Die MHP Hotel AG hat ihren testierten Jahresabschluss 2025 vorgelegt. Das Unternehmen meldet steigende Umsätze und ein höheres EBITDA sowie einen Umsatzanstieg im ersten Quartal 2026.

Die Schollen Hotelberatung hat ihren Hotelmarkt Report NRW 2026 veröffentlicht. Der Bericht analysiert die zwölf größten Hotelstandorte in Nordrhein-Westfalen sowie aktuelle Entwicklungen bei Nachfrage, Projekten und Hotelinvestments.