Verhaltene Entwicklung im Thüringen-Tourismus

| Hotellerie Hotellerie

Im Thüringen-Tourismus hat es im ersten Halbjahr mit 4,6 Millionen Übernachtungen keinen Aufwärtstrend gegeben. Die Buchungen bewegten sich mit einem Miniplus von 0,1 Prozent etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums, wie aus Zahlen des Statistischen Landesamtes in Erfurt hervorgeht. Allerdings war die Entwicklung regional sehr unterschiedlich. 

Während sich der Thüringer Wald als wichtigstes Ziel für Gäste und Touristen im Freistaat mit fast 1,7 Millionen Übernachtungen recht stabil zeigte ebenso wie das Thüringer Vogtland mit 136.000 Übernachtungen, verloren andere Regionen deutlich. 

Weimar schnitt beispielsweise mit minus 2,3 Prozent auf 353.000 Übernachtungen im ersten Halbjahr ab, die Region Wartburg-Hainich mit minus 3,2 Prozent auf 532.000 Übernachtungen. Die beste Entwicklung verbuchte die Landeshauptstadt Erfurt mit einem Übernachtungsplus von 4,9 Prozent auf 528.000.

Deutlich weniger Camper in Thüringen 

Auch bei den Unterkünften gab es Gewinner und Verlierer: Weniger Übernachtungen verbuchten vor allem Ferienheime, aber auch Jugendherbergen und Campingplätze. Die Zahl der Übernachtungen von Campern lag in den ersten sechs Monaten bei rund 259.000 - ein Minus von 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. 

Nach Angaben des Landesamtes gingen die Übernachtungs-Buchungen ausländischer Gäste um 2,3 Prozent zurück. Thüringen-Touristen blieben im Schnitt 2,6 Tagen - damit blieb der Freistaat Ziel für Kurzurlauber. Die rund 65.000 Gästebetten, die im ersten Halbjahr in Beherbergungsstätten mit mindestens zehn Betten angeboten wurden, waren im Durchschnitt zu 37 Prozent ausgelastet. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.