Verkaufsgerüchte um das Dolder Grand

| Hotellerie Hotellerie

Wie der Finanz-Blog Inside Paradeplatz berichtet, wolle der Milliardär und Kunstsammler Urs Schwarzenbach, laut Insidern, offenbar das Zürcher Nobelhotel Dolder Grand vekaufen. Der Blog spricht von 1,5 Milliarden Franken, die angeblich zur Debatte stünden. Schwarzenbach befindet sich derzeit in einem Steuerstreit mit dem Fiskus, bei dem es um 270 Millionen Franken geht, wie 20 Minuten berichtet

Sacha Wigdorovits, PR-Berater von Schwarzenbach, dementiert die die Gerüchte bei 20 Minuten: „Seit der Neueröffnung 2008 hat Herr Schwarzenbach immer wieder Anfragen erhalten, ob er das Dolder Grand verkaufen wolle“. Schwarzenbach habe dabei stets gesagt, dass er sich erst an den Verhandlungstisch setzen werde, wenn ein seriöser Interessent komme, der zum Hotel und zur Stadt Zürich passe und bereit sei, 1,5 Milliarden Franken zu bezahlen. Aber nur, wenn er zuvor die Ernsthaftigkeit seines Angebots dadurch untermauere, dass der potenzielle Käufer eine Sicherheit in Höhe von 10 Millionen Franken leiste. Dies sei bislang nie der Fall gewesen und deshalb sei auch das Gerücht falsch, dass das Dolder Grand demnächst verkauft werde, erklärt Wigdorovits.
Vor ein paar Jahren hat Schwarzenbach noch rund eine halbe Milliarde Franken in die Renovation des Hotels gesteckt.

Im Oktober hat das Bundesgericht eine Beschwerde des Milliardärs gegen die Nachbesteuerung von nicht deklarierten Einnahmen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit im Bereich des Kunst- und Antiquitätenhandels abgewiesen, wie ebenfalls 20 Minuten berichtet. Jetzt muss Schwarzenbach 270 Millionen Franken an das kantonale Steueramt Zürich zahlen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das neue Roomers ParkView im Frankfurter Westend ist ab sofort für Aufenthalte ab Dezember 2026 buchbar. Das Haus verbindet die Marke Roomers mit The Luxury Collection von Marriott.

People Inc. hat das Übernahmeangebot für den Casino- und Hotelbetreiber MGM Resorts zurückgezogen. Dabei spielte offenbar auch die anhaltende Skepsis von Investoren hinsichtlich eines milliardenschweren Großprojekts eine entscheidende Rolle.

Das Messegelände Hannover entfaltet laut einer aktuellen Studie eine erhebliche ökonomische Wirkung auf das regionale Gastgewerbe. Allein in Hannover werden in einem durchschnittlichen Messejahr mehr als 120 Millionen Euro im Gastgewerbe umgesetzt.

Praemia widerspricht Novum nach der Schließung des Crowne Plaza Frankfurt. Die Eigentümerseite verweist auf geplante Sanierungsgespräche und erklärt, nach ihrer Kenntnis habe keine behördliche Entscheidung die Schließung erforderlich gemacht.

Nach der Wiedereröffnung im Juni hat das Taj Hessischer Hof Frankfurt seine offizielle Eröffnung gefeiert. Die Bombay Brasserie und Jimmy’s Bar belegen in einem regionalen Restaurantführer bereits erste Plätze.

Frasers Hospitality führt mit Fraser Suites Reserve eine neue Luxusmarke für Serviced Living ein. Das erste Haus mit 255 Zimmern soll ab Dezember 2026 in Bangkok schrittweise Gäste empfangen.

Nach dem Fund eines Schadcodes hat Atlantic Hotels seine Websites vorübergehend abgeschaltet. Besucher seien zuvor aufgefordert worden, schädliche Tastenkombinationen einzugeben. Ob jemand der Aufforderung folgte, ist nach Angaben der Hotelgruppe unbekannt.

Citygrove will nach drei Hotelprojekten in Deutschland weiter wachsen und die Zusammenarbeit mit Premier Inn fortsetzen. Die bisherigen Immobilien in Hannover, Lübeck und Düsseldorf wurden nach Unternehmensangaben mit einem Kredit über 83 Millionen Euro langfristig umfinanziert.

Im Berwanger Hof in Tirol gingen einst Film- und Fernsehstars ein und aus. Nach Investitionen von rund 55 Millionen Euro öffnet die Hotellegende am 25. September für einen Tag der offenen Tür. Ab Dezember sollen Gäste im neuen Haupthaus übernachten.

H World International plant für Dezember 2026 die Eröffnung des Steigenberger Hotel Elephantine Island Aswan. Das Hotel auf Elephantine Island wird derzeit renoviert und soll über 178 Zimmer und Suiten verfügen.