Verlangsamtes Umsatzwachstum bei Hilton

| Hotellerie Hotellerie

Hilton rechnet für das Gesamtjahr mit geringeren Einnahmen pro Zimmer, wofür schwächere  makroökonomische Trends in den USA und China verantwortlich gemacht werden. Vor dem Hintergrund hat Hilton seine Prognosen für das jährliche Wachstum von Zimmerumsatz und Nettogewinn nach unten korrigiert.

Am Mittwoch fielen die Aktien von Hilton, zu dessen Marken unter anderem Waldorf Astoria und DoubleTree gehören, um zwei Prozent. Auch der Konkurrent Marriott International verlor drei Prozent.

Der weltweite Reisemarkt steht vor Herausforderungen, da sowohl die amerikanischen als auch die chinesischen Verbraucher aufgrund der unsicheren makroökonomischen Lage zurückhaltend sind. Zudem wirkten sich die anhaltenden Arbeitskonflikte, die bevorstehenden Wahlen und wetterbedingte Störungen in den USA negativ auf das Geschäftsergebnis aus, teilte das Unternehmen mit.

Im dritten Quartal verzeichnete Hilton einen systemweiten Anstieg des vergleichbaren RevPAR (Umsatz pro verfügbarem Zimmer) um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Während der Zimmerumsatz in China um neun Prozent zurückging, stieg er in den USA leicht um ein Prozent.

Im dritten Quartal 2024 eröffnete Hilton 531 Hotels mit insgesamt 36.600 Zimmern, was einem Netto-Zimmerzuwachs von 33.600 entspricht.  Hilton fügte der Entwicklungspipeline im dritten Quartal 27.500 Zimmer hinzu, und zum 30. September 2024 umfasste die Entwicklungspipeline insgesamt 3.525 Hotels mit 492.400 Zimmern in 120 Ländern und Territorien, einschließlich 28 Ländern und Territorien, in denen Hilton keine bestehenden Hotels hatte. Von den Zimmern in der Entwicklungspipeline waren 235.400 im Bau und 280.700 befanden sich außerhalb der USA.

Christopher J. Nassetta, President & Chief Executive Officer von Hilton, sagte: „Wir freuen uns, dass wir trotz des langsameren Umsatzwachstums, das auf leicht verlangsamte Makrotrends, Wettereinflüsse und ungünstige Kalenderverschiebungen zurückzuführen ist, weiterhin starke Ergebnisse erzielen konnten, die unsere Prognosen übertreffen. Wir haben weiterhin die Stärke unseres Modells unter Beweis gestellt, indem wir mehr Zimmer eröffnet haben als in jedem anderen Quartal unserer Geschichte, die Marke von 8.000 Hotels überschritten und ein Netto-Einheitenwachstum von 7,8 Prozent erzielt haben.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.