Vierter Standort: Hotelkonzept Tante Alma eröffnet in Mülheim an der Ruhr

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In dieser Woche eröffnete die Hotelmarke „Tante Alma“ ein 50-Zimmer-Haus in Mülheim an der Ruhr. Das Hotel ist nach Köln, Bonn und Mannheim der vierte Standort der Marke, die durch ihr individuelles Design-Konzept und originelles Storytelling besticht. Geplant ist, die Standortsuche zukünftig auch auf Resort-Destinationen in Deutschland auszuweiten – wie zum Beispiel die Ostseeregion.

Das neue „Tante Alma“ Hotel in Mülheim an der Ruhr entstand aus dem bisherigen „Hotel Noy“ an der Schloßstraße 28-30, das sich im Besitz der 1980 Real Estate GmbH mit Sitz in Bremen befindet. Das neue Hotel hat nunmehr seinen ganz eigenen individuellen Wiedererkennungswert. Neben einem detailverliebten Wohnzimmer gibt es zudem den kreativen Coworking Space „Tüftlerwerkstatt“ sowie zwei Meetingräume für jeweils bis zu 15 Personen.

„Das Haus passt genau in unser Konzept, kleinere Bestandsimmobilien, die den großen Brands vielleicht auch nicht einheitlich genug sind, zu übernehmen und mit ihnen unsere Story fortzuschreiben,“ erklärt Marc Schlieper, Geschäftsführer der Hotelgsellschaft. „Mühlheim ist eine sehr rührige und gut gelegene Stadt mit einem großen Einzugsgebiet, in dem viel passiert. Das passt zu uns.“

Das erste Tante Alma Hotel ging 2021 an den Start. Bisher werden unter der Marke in Deutschland drei Hotels betrieben, davon je eines in Köln (45 Zimmer, ehemaliges Hotel Lasthaus am Ring), Bonn (45 Zimmer, ehemaliges Ameron MyPoppelsdorf) und Mannheim (105 Zimmer, ehemaliges Hotel Augusta). Aktuell entwickelt das Team unter dem Arbeitstitel „Tante Alma‘s Sommerfrische“ auch ein Konzept für Resort-Standorte.

Jeder Standort hat seine Alma-Story

Auf Investorenseite wendet sich die Marke „Tante Alma“ an Eigentümer, deren Bestandsimmobilien zwar in Schuss sind, aber für eine erfolgreiche Weiterführung eventuell ein kleines Update benötigen. Genau dies ist mit dem Tante Alma Konzept kostengünstiger umsetzbar als bei anderen Hotelkonzepten. Die Minimum-Pacht- beziehungsweise Managementdauer beträgt zehn Jahre mit Verlängerungsoption. Für die Konversion eines Hotels in ein Tante Alma werden je nach Größe und Zustand Investitionen von rund 150.000 Euro nötig.

Bei der Entwicklung und Umsetzung der, jeweils an den Standort angepassten, Alma Story wird die in Frankfurt am Main ansässige Tante Alma Hangout GmbH von der Agentur Going Places aus Hamburg unterstützt, die unter anderem bereits für das 25Hours Hotel Hafencity oder das Hotel Fox in Kopenhagen verantwortlich zeichnete. Das Design der Hotels orientiert sich an der jeweiligen Story vom Leben der älteren Dame, Tante Alma, die Studierende in ihrer Wohnung aufnimmt. Wobei für jeden Standort eine eigene Story aus dem Leben Almas erdacht wird. Köln steht für die Lebensphase der verliebten Trödlerin Alma, Bonn für Tante Alma’s Jugend als Hippie. Mannheim orientiert sich an ihrem Beruf der glorreichen Opernsängerin, für Mühlheim ist der Lebensabschnitt der verrückten Erfinderin vorgesehen.

Jedes Tante Alma bietet nach Möglichkeit ein Tanta Alma‘s Wohnzimmer, ein Spielzimmer und ein Musikzimmer. Welche als kommunikative und gesellige Gemeinschaftsräume und Frühstücksbereich dienen. Hinzu kommt Tante Alma‘s Gästeküche für den Longstay-Gast. Die Hotels werden von Tante Alma’s Hosts geführt, die während der Check-in- und /-out Zeiten sowie zum täglichen Kaffeekränzchen (unter anderem ein Bestandteil von Alma’s Tag) vor Ort sind.

Um die Häuser effizient betreiben zu können, wird unter anderem ihre Digitalisierung vorangetrieben. Neben der digitalen Guest Journey inklusive kontaktlosem Ein- und Auschecken sowie Bezahlen werden weitere intelligente Lösungen für Gäste und Mitarbeiter entwickelt und umgesetzt. Selbstverständlich erwartet den Gast auf seinem Zimmer neben einem großen Flatscreen und einem komfortablen Bett auch schnelles WLAN.

Bunter Gästemix

Als Zielgruppe hat „Tante Alma“ sowohl Business- als auch Leisure-Gäste im Auge. Den Stoff für die Markenstory und eine wichtige Beimischung zur Gästestruktur bilden Studierende, die so lange bei Tante Alma einziehen, bis sie etwas Eigenes gefunden haben – oder gleich das ganze Studium über dortbleiben. Die geplante Belegung mit Longstay-Gästen liegt bei rund 20 Prozent. Dies sichert einen Grundumsatz und hält ein Grundrauschen im Sinne der Story. Studierende haben auch die Möglichkeit, ihre Mietkosten zu reduzieren, indem sie die Tante Alma-Story mitverkörpern und bei den Community-Aktivitäten unterstützen.

Studierende bezahlen je nach Standort ab 800 Euro im Monat für ihr Zimmer, der Zimmerpreis für Kurzzeitgäste startete bei durchschnittlich 79 Euro ohne Frühstück. Die Einrichtung von Kitchenettes in den Zimmern ist nicht vorgesehen, daher wurde Alma’s Gemeinschaftsküche in den Häusern eingerichtet. „Wenn Zimmer in einem Objekt bereits Küchenzeilen haben, werden wir sie natürlich nicht herausreißen. Aber Alma freut sich natürlich, wenn Ihre Gäste zusammen kochen. “, so der Geschäftsführer.

Vertrieben werden die Hotels über die eigene Homepage, aber auch über OTAs und alternative Zimmervermieter wie airbnb oder WG gesucht. Zur Vermarktung tragen auch die sozialen Medien bei, für Instagram wurde eine eigene Comic-Story rund um Tante Alma erfunden.


 

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