Von Luxus bis Langzeitaufenthalt: IHG expandiert in Berlin

| Hotellerie Hotellerie

IHG Hotels & Resorts hat innerhalb weniger Monate sieben neue Hotels in Berlin eröffnet und bringt damit eine Reihe neuer Konzepte in die Hauptstadt. Die Expansion richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen, von Geschäftsreisenden über Wochenendgäste bis hin zu Langzeitaufenthalten. Damit setzt die Hotelgruppe ein Zeichen für mehr Dynamik in einem Tourismusmarkt, der noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht hat.

Diverses Markenportfolio für verschiedene Segmente

Der Markteintritt zeigt, wie ein vielfältiges Markenportfolio gezielt zur Belebung eines Standorts eingesetzt werden kann. Besonders auffällig ist die schnelle Expansion der Marke Garner, von der gleich fünf Hotels in kurzer Zeit eröffnet wurden:

  • Garner Hotel Berlin Gendarmenmarkt (Dezember 2024)

  • Garner Hotel Berlin Mitte (Dezember 2024)

  • Garner Berlin Wilmersdorf (Februar 2025)

  • Garner Hotel Berlin Ku’damm und Garner Berlin Messe (Juli 2025)

Ein weiterer Meilenstein war die Wiedereröffnung des Hotel Bristol im März 2025. Es wird nun unter der Marke Vignette Collection geführt, was gleichzeitig das deutsche Debüt dieser Marke darstellt.

Für Gäste, die einen längeren Aufenthalt planen, wurde im Mai das Candlewood Suites Berlin Charlottenburg eröffnet. Das Hotel bietet Studios und Apartments mit Küchenzeile und ist die erste europäische Niederlassung der Marke. Ergänzt wird das Wachstum durch das neue Holiday Inn – the niu Pax Berlin Airport, das im Juli 2025 seinen Betrieb aufnahm und Geschäfts- sowie Freizeitreisende anspricht.

Mit diesen Investitionen in ein breites Spektrum von Hotelkonzepten, von Stadthotels über flexible Wohnangebote bis hin zu ikonischen Adressen, will IHG die Attraktivität der Hauptstadt als Reiseziel weiter stärken.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.