W Hotels eröffnet W Muscat im Oman

| Hotellerie Hotellerie

Die zu Marriott International gehörende Kette W Hotels hat ein neues Strandhotel der Marke W Escape und damit in diesem Jahr bereits ein zweites Haus in Nahost eröffnet. Das W Muscat befindet sich in der historischen Hauptstadt des Oman.

„Muscat ist eine faszinierende und aufregende Stadt, deren kulturelles Erbe auf Jahrtausende alte Traditionen zurückgreift, die zugleich fortschrittlich und zukunftsorientiert ist – der perfekte Standort für die Marke W“, erklärt Anthony Ingham, Global Brand Leader, W Hotels Worldwide. „Die Eröffnung des W in Muscat stellt den Beginn eines neuen Kapitels sowohl für die Marke als auch für die quirlige Metropole dar. Das Hotel interpretiert landestypisches Design und kulturelle Traditionen neu. Das Ergebnis ist ein modernes, energiegeladenes und stylisches Refugium, das in seiner Art in dem Sultanat einzigartig ist.“

Die architektonische Formensprache des W Muscat soll die Beduinen-Tradition des Geschichtenerzählens vermitteln. Das gesamte Haus ist von farbigen Akzenten geprägt, die auf die lebendige Kultur von Muscat anspielen. Bei Ankunft begrüßt die Gäste zum Beispiel eine neun Tonnen schwere und zehn Meter hohe Weihrauchbaum-Skulptur des Künstlers Pongsatat Uaiklang, der dafür 28 Einzelteile aus massivem Edelstahl zusammengeschweißt hat. Mit Weihrauch wurden im Oman traditionell müde Reisende gesegnet und begrüßt. 

Die 279 Zimmer und Suiten des W Muscat bieten alle einen Blick auf das Wasser. Im Design spiegeln sich Elemente wie das Meer sowie die asymmetrischen Linien der nahegelegenen Berge, Höhlen und Wüsten wider. Dem gegenüber stehen Art-déco-Verzierungen. Der 1.800 Quadratmeter große Pool am Strand gibt den Blick auf den Golf von Oman frei. Der Spa-Bereich umfasst zehn Behandlungsräume, ein Hammam sowie einen Paar-Behandlungsraum.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.