Wachstum bei „Hotels auf dem Golfplatz”

| Hotellerie Hotellerie

Im Jahr 2011 schlossen sich Golf-Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einer Kooperation und gemeinsamer Vermarktung zusammen. Für 2019 meldet die Marketing-Kooperation nun erneuten Zuwachs in zwei weiteren Ländern. Seit dem 1. Januar gehören dem Verbund nun 32 Hotel- und Golfanlagen in Deutschland, Österreich, Italien, Spanien, Portugal und der Türkei an. Damit ist die Marke erstmalig auch interkontinental vertreten. Neu dabei sind zwei Robinson Clubs in Portugal und der Türkei (Quinta da Ria im Osten der Algarve sowie der Robinson Club Nobilis in Belek), das Golfresort Semlin im brandenburgischen Havelland und das Parkhotel Schloss Meisdorf im Harz.

Das Konzept der Marke ist schnell erklärt: Zum einen dürfen die Hotels nicht weiter als ein Par-4-Loch (maximal 430 Meter) vom Golfplatz entfernt liegen, zum anderen müssen die dazu gehörigen Plätze bei der International Golf Stars Classification mindestens mit vier Sternen ausgezeichnet werden, mindestens über 18 Spielbahnen verfügen und die Hotels alle Kriterien der Kategorie „First Class” erfüllen. So können Golfer sicher sein, dass ihre Erwartungen auch erfüllt werden. Das Konzept wurde 2018 von der European Golf Course Owners Association mit dem Innovationspreis 2018 ausgezeichnet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.

Das Wirtschaftsmagazin Forbes führt den Motel-One-Mitgründer Dieter Müller in seiner aktuellen Liste der Milliardäre. Nach Angaben des Magazins verfügt Müller über ein Vermögen von 1,3 Milliarden US-Dollar. In der weltweiten Rangliste wird er auf Platz 2994 geführt.