Waldorf Astoria Supertall - Hochhaus aus Würfeln entsteht in Miami

| Hotellerie Hotellerie

Für alle, die schon immer gerne mit Bauklötzen gespielt haben, dürfte der Anblick des „Waldorf Astoria Supertall“ eine besondere Freude sein. Denn das Design des neuen Wolkenkratzers, der derzeit in Miami gebaut wird, erweckt den Eindruck, als wären neun riesige Würfel wie Spielzeug lose aufeinandergestapelt.

Der Turm befindet sich direkt an der Uferpromenade in der Innenstadt von Miami und wurde vom uruguayischen Architekten Carlos Ott entworfen. Die Planungen stammen vom Architekturbüro Sieger Suarez Architects. Wie „Baublatt“ berichtet, sind die Würfel an der Vertikalachse gedreht, wodurch unterschiedliche Teile des Himmels sowie Bewegungen der Wolken in den verschiedenen Fassadenflächen des Gebäudes reflektiert werden.
 

Nach der Fertigstellung wird der „Waldorf Astoria Supertall“ 315 Meter hoch sein und insgesamt über 100 Etagen verfügen. In den oberen sechs Würfeln des Turms sollen 460 Luxus-Wohnungen entstehen, während in den unteren drei Abschnitten 205 Hotelzimmer und Suiten entstehen sollen. Ein besonderes Highlight ist eine Penthouse-Wohnung in 300 Metern Höhe, die dank umlaufender Fenster und abgeschlossenen Balkonen einen spektakulären Blick über die Stadt und das Meer bietet. Zudem findet sich hier ein privater Fitnessraum, Spa-Bereich, eine Bibliothek und ein Theater. Laut CNN soll die Luxus-Herberge rund 50 Millionen US-Dollar kosten.

Der Bau des Wolkenkratzers ist Teil eines Hochhaus-Booms in Miami, der auf eine Entscheidung der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde zurückgeht, die vor Jahren die maximal zulässige Höhe für Gebäude in der Region angehoben hat. Die Fertigstellung des "Waldorf Astoria Supertall" ist für 2027 geplant.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das The Ritz-Carlton, Berlin hat auf der dritten Etage einen saisonalen Hochgarten eröffnet. Die Sommerbar öffnet wetterabhängig montags und kann an den übrigen Tagen für Veranstaltungen mit bis zu 40 Personen gebucht werden.

Der Wert des investmentrelevanten deutschen Hotelmarktes ist 2025 nach Berechnungen von bulwiengesa und Union Investment auf 66,1 Milliarden Euro gestiegen. Neue Hotelzimmer trugen den größten Teil zum Zuwachs bei, während Bestandswerte nur leicht zulegten.

Das Bristol Berlin bekommt nach umfassender Modernisierung eine neue Markenheimat. Das Traditionshotel am Kurfürstendamm wird als erstes Haus in Deutschland Teil der Vignette Collection von IHG Hotels & Resorts. Eigentümer Aroundtown will die letzten Arbeiten bis Ende 2026 abschließen.

Künstliche Intelligenz soll nach Einschätzung von Accenture künftig einen größeren Teil der Reiseplanung übernehmen. Während viele Verbraucher einem KI-Agenten bereits die Zusammenstellung einer kompletten Reise anvertrauen würden, wollen sie die Auswahl des Hotels häufig weiterhin selbst treffen.

Die irische Hotelmarke The Dean expandiert weiter auf dem deutschen Markt und eröffnet ein neues Haus im Münchner Westend. Das Hotel kombiniert ein vom bayerischen Jugendstil inspiriertes Design mit einem modernen japanischen Gastronomiekonzept.

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.