Wiedereröffnung in Baden-Baden: Der Europäische Hof wird zum Steigenberger Icon

| Hotellerie Hotellerie

Der Europäische Hof Baden-Baden feiert am 14. August 2025 seine Wiedereröffnung als Steigenberger Icon. Nach einer umfassenden Renovierung positioniert sich das Hotel neu in der europäischen Spitzenhotellerie. Die Wiedereröffnung fällt mit dem 95-jährigen Bestehen der Marke Steigenberger zusammen, deren Geschichte einst mit der Eröffnung dieses Hauses begann.

Dr. Stephan Hungeling, Chief Executive Officer und Geschäftsführer der Steigenberger Hotels GmbH, äußerte sich zu der Bedeutung der Neueröffnung: „Mit der Wiedereröffnung des Europäischen Hofs Baden-Baden schlagen wir ein neues Kapitel auf und kehren gleichzeitig zu unseren Wurzeln zurück. Es erfüllt uns mit Stolz, unser Gründungshaus im Auftrag von Feuring Hotelconsulting operativ zu führen – und damit nicht nur ein Stück unserer eigenen Geschichte fortzuschreiben, sondern auch das touristische und gesellschaftliche Leben in Baden-Baden wieder mitzugestalten. Der Europäische Hof reiht sich in die exklusive Kollektion der Steigenberger Icons ein – herausragende Hotels, die sich durch ihre besondere Geschichte und ihren einzigartigen Charakter auszeichnen. Ein Leuchtturmprojekt in jeder Hinsicht. General Manager Holger Flory und seinem Team wünschen wir einen erfolgreichen Start.“
 

Historische Eleganz trifft auf zeitgemäßes Design

Das Hotel bietet insgesamt 126 individuell gestaltete Zimmer und Suiten, darunter sieben Longstay-Apartments. Die Entwicklung des Projekts lag in den Händen der Feuring Hotelconsulting GmbH. Constantin Schmitz, Mitglied des Executive Board, betonte die Neudefinition der Hotelgeschichte: „Der Europäische Hof Baden-Baden ist ein wahres Juwel der europäischen Hotellerie. Es ist für uns eine große Ehre, dieses einzigartige Stück Hotelgeschichte neu zu definieren und in die nächste Ära zu führen. Uns ist es gelungen, diese Vision gemeinsam mit unseren Partnern umzusetzen – wir haben etwas Einmaliges erschaffen und dem legendären Europäischen Hof neue Strahlkraft verliehen. Er präsentiert sich als neues Aushängeschild für uns als Hotelentwickler und -betreiber und setzt neue Maßstäbe für exklusiven, zeitgemäßen Luxus.“

Das Innendesign, entworfen von DK Studio und Bachhuber Contract, kombiniert hochwertige Materialien und maßgefertigte Möbel. Dabei wurde auf die Bewahrung der historischen Atmosphäre des in Teilen denkmalgeschützten Gebäudeensembles geachtet.

Kulinarik und Wellness für Gäste und Einheimische

Die Gastronomie des Hauses wird von Executive Chef Marcel S. Traber geleitet und umfasst drei Konzepte:

  • Das Café de l’Europe bietet klassische Speisen in einem eleganten Ambiente.

  • Die Auerhuhn Lounge Bar ist im Speakeasy-Stil gehalten.

  • Die Luiza Rooftop Terrace & Bar bietet einen Panoramablick über Baden-Baden.

Der 1.300 Quadratmeter große Spa-Bereich mit dem Namen "The Vault Spa & Suites" befindet sich teilweise im historischen Gewölbekeller. Er ist von der römischen Badekultur Baden-Badens inspiriert und verfügt über Saunen, ein Dampfbad, ein Indoor-Becken, einen Fitnessbereich sowie private Spa-Suiten.

Angebote für Veranstaltungen und Einzelhandel

Fünf multifunktionale Konferenzräume mit moderner Ausstattung stehen für Veranstaltungen wie C-Suite-Meetings, private Abendessen oder Produktpräsentationen zur Verfügung. Die Räume können in Größe und Kapazität angepasst werden.

Darüber hinaus verfügt das Gebäudeensemble über rund 700 Quadratmeter Retail-Fläche. Hier befindet sich auch das erste Porsche Studio in Deutschland.

Das Hotel liegt direkt am Kurgarten, gegenüber dem Kurhaus und Casino, und unterstreicht damit seine Positionierung im Luxury-Lifestyle-Segment der Stadt. Baden-Baden gilt als bedeutende Destination für Kulturtourismus, Wellness und Geschäftsreisen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.