Wyndham steigert Umsatz und klammert Revo bei Wachstumsangaben aus

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Die Wyndham Hotels & Resorts hat für das dritte Quartal 2026 einen Umsatzanstieg um sieben Prozent auf 410 Millionen US-Dollar gemeldet. Der Nettogewinn sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um sechs Prozent auf 99 Millionen US-Dollar gesunken, teilte das Unternehmen am 21. Oktober 2026 mit. Bei seinen Wachstumsangaben zum Zimmerbestand und zu geplanten Hotelprojekten schließt Wyndham die insolvente Revo Hospitality Group ausdrücklich aus.

Ohne Revo sei der weltweite Zimmerbestand gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent gewachsen. International habe der Zuwachs unter derselben Einschränkung elf Prozent betragen. Vergleichswerte einschließlich Revo, die Zahl der betroffenen Hotels und Zimmer sowie konkrete finanzielle Auswirkungen der Insolvenz nennt der vorliegende Text nicht.

Wyndham meldet vier Prozent mehr Zimmer in der Entwicklungspipeline

Zum 30. September 2026 habe die Entwicklungspipeline ohne Revo rund 264.000 Zimmer in mehr als 2.200 Hotels umfasst. Gegenüber dem Vorjahr entspreche dies einem Anstieg um vier Prozent. In den USA sei die Zahl der geplanten Zimmer um zwei Prozent gestiegen, international ohne Revo um fünf Prozent.

Rund 69 Prozent der geplanten Zimmer entfielen auf das Midscale-Segment und die darüberliegenden Segmente, etwa 17 Prozent auf das Extended-Stay-Segment. Der Anteil der USA habe bei rund 42 Prozent gelegen. Etwa 78 Prozent seien Neubauten zugeordnet; bei ungefähr 35 Prozent dieser Projekte hätten die Bauarbeiten begonnen.

Für das bestehende Hotelnetz nennt Wyndham im direkt vergebenen Franchisegeschäft im asiatisch-pazifischen Raum zwölf Prozent Wachstum. In den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika sowie Lateinamerika, die das Unternehmen als Regionen mit höherem RevPAR bezeichnet, habe der Zuwachs 13 Prozent betragen.

Wyndham steigert den RevPAR in den USA um sechs Prozent

Der weltweite RevPAR, der Umsatz je verfügbarem Zimmer, sei währungsbereinigt um zwei Prozent gestiegen. Für die USA meldet Wyndham ein Plus von sechs Prozent und führt dies auf eine höhere Auslastung sowie gestiegene durchschnittliche Tagesraten zurück.

Außerhalb der USA sei der RevPAR währungsbereinigt um drei Prozent gesunken. Regional weist Wyndham unterschiedliche Entwicklungen aus: Kanada habe sieben Prozent Wachstum verzeichnet, Südostasien und der pazifische Raum fünf Prozent. In Lateinamerika sei die Kennzahl um zwei Prozent gestiegen, vor allem getragen von Mexiko.

Für Europa, den Nahen Osten und Afrika meldet Wyndham ebenfalls einen Anstieg um zwei Prozent und verweist auf die Entwicklung in der Türkei, Indien und Spanien. In China sei der RevPAR dagegen um zehn Prozent gesunken. Das Unternehmen nennt als Grund eine schwächere Reisenachfrage, insbesondere in Städten der zweiten Kategorie.

Wyndham weist beim bereinigten EBITDA einen Rückgang aus

Das bereinigte EBITDA sei um drei Prozent auf 207 Millionen US-Dollar gesunken. Die Vergleichbarkeit der Quartalsergebnisse werde durch Schwankungen beim Marketingfonds beeinflusst: Dessen Einnahmen hätten die Ausgaben im dritten Quartal 2026 um eine Million US-Dollar übertroffen, nach 18 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Auf einer Vergleichsbasis, die diese Effekte neutralisiert, weist Wyndham einen Anstieg des bereinigten EBITDA um fünf Prozent aus.

Im Berichtsquartal habe Wyndham eigene Aktien für 91 Millionen US-Dollar zurückgekauft und Dividenden von 32 Millionen US-Dollar ausgezahlt. Der Verwaltungsrat habe die Ermächtigung für Aktienrückkäufe um 400 Millionen US-Dollar erhöht. Zudem meldet das Unternehmen eine Anhebung seiner Jahresprognosen für den RevPAR, das bereinigte EBITDA und das bereinigte Ergebnis je Aktie.

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