Zukunft des Strandhotels Kurhaus Juist gesichert

| Hotellerie Hotellerie

Nach mehr als sieben Monaten Betriebsfortführung im Rahmen eines Insolvenzverfahrens wurde eine Nachfolgelösung für das renommierte Strandhotel Kurhaus Juist gefunden. Insolvenzverwalter Dr. Christian Kaufmann von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH konnte eine Einigung mit einem Übernehmer erzielen. Die Asteria Hospitality Juist GmbH hat den Geschäftsbetrieb und die rund 40 Mitarbeiter zum 1. September 2025 übernommen.

Nahtloser Übergang für Gäste und Mitarbeiter

Dr. Christian Kaufmann, Fachanwalt und Sanierungsexperte, erklärt: „Der Übergang erfolgt für die Gäste nahtlos. Alle bereits geplanten Urlaube finden wie vorgesehen statt. Buchungen können weiterhin getätigt werden.“

Der Betrieb wurde seit der Antragstellung im Januar 2025 durch Dr. Kaufmann und sein Team fortgeführt. In enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, darunter die Eigentümergemeinschaft, Investoren, Gläubiger und Kreditinstitute, wurde intensiv an einer Lösung gearbeitet.

Dr. Kaufmann äußert sich erfreut über das Ergebnis: „Es freut mich sehr, dass wir nach intensiven Gesprächen eine Nachfolgelösung finden konnten. Damit bleibt nicht nur der traditionsreiche Hotelbetrieb erhalten, sondern auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter sind gesichert. Für Gäste, Belegschaft und die gesamte Insel Juist ist das ein gutes Ergebnis.“

Fortführung der Tradition angestrebt

Im April 2025 hatte das Amtsgericht Aurich das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Strandhotel Kurhaus Juist GmbH eröffnet und Dr. Kaufmann als Insolvenzverwalter eingesetzt, nachdem er bereits seit Mitte Januar als vorläufiger Insolvenzverwalter tätig war.

Die Gesellschafter der Asteria Hospitality Juist GmbH sehen großes Potenzial in dem traditionsreichen Haus und beabsichtigen, dessen Tradition fortzuführen. Das erklärte Ziel ist die nachhaltige Weiterentwicklung des Standortes und eine gemeinsame Zukunftsgestaltung mit den Mitarbeitern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Leonardo Hotels Central Europe hat das neu positionierte Leonardo Hannover Medical Park offiziell eröffnet. Aus zwei zuvor getrennt betriebenen Hotels ist ein gemeinsames Haus mit 208 Zimmern entstanden. Zum Konzept gehört auch eine Kooperation mit Tui Blue.

Der deutsche Hotel-Investmentmarkt verzeichnet nach drei Quartalen 2026 mehr Transaktionen, obwohl das Investmentvolumen gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Vor allem kleinere Transaktionen prägen das Marktgeschehen.

Die Hotelbuchung beendet die Reiseplanung häufig nicht. Eine Untersuchung von McKinsey und Skift unter 1.015 US-Reisenden zeigt, dass viele Befragte anschließend weiter recherchieren, Preise beobachten oder alternative Angebote prüfen.

Das Mercure City in der Kölner Friesenstraße hat seinen Betrieb eingestellt. Der Kölner Stadt-Anzeiger nennt technische Mängel und hohe notwendige Investitionen in den Brandschutz als Gründe. Das Pullman-Hotel an der Helenenstraße soll Anfang Dezember 2026 vorerst schließen.

Nach ungewöhnlich vielen gemeldeten Fällen in Mecklenburg-Vorpommern warnt die NRW-Datenschutzbeauftragte vor Betrugsversuchen mit erbeuteten Buchungsdaten. Kriminelle verschicken Nachrichten, die vermeintlich von Unterkünften stammen, und fordern etwa zur Verifizierung von Kreditkartendaten auf.

Kriminelle erbeuten Buchungsdaten und versuchen damit, Urlauber um Geld zu bringen. Nordrhein-Westfalens Datenschutzbeauftragte warnt vor täuschend echten Nachrichten vermeintlicher Unterkünfte.

Novum Hospitality hat gemeinsam mit IHG Hotels & Resorts und HD Hotels vier Hotelprojekte in Dortmund vereinbart. Drei bestehende Häuser und ein Neubau sollen 2027 unter den Marken Garner und Holiday Inn – the niu betrieben werden.

Microsoft berichtet über erneute Cyberangriffe über Hotelnetzwerke. Die Angreifer nutzten vermeintliche Aktualisierungen und Anmeldeaufforderungen, um Schadsoftware zu verbreiten und Zugang zu Konten zu erlangen.

Travel + Leisure Co. und Wyndham erweitern ihre Zusammenarbeit, um klassische Hotels unter der Marke Sports Illustrated Resorts zu entwickeln. Für Chicago, Baton Rouge und Tuscaloosa nennt eine Mitteilung geplante Projektabschlüsse beziehungsweise Eröffnungen für 2027 und 2028.

Die Gelder der Betreiber-GmbH des ehemaligen Hilton-Hotels in Frankfurt-Gravenbruch bleiben eingefroren. Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass auch die Bestellung eines starken vorläufigen Insolvenzverwalters daran nichts ändere.