Zwei neue Gran Meliá Hotels in China

| Hotellerie Hotellerie

Während Covid-19 in wichtigen Märkten in Europa und Amerika nach wie vor zu erheblichen Schäden führt, wird in China schon wieder gereist. Nach aktuellen Angaben der China Tourism Academy haben mehr als 90 Prozent der Hotels und Touristenattraktionen des Landes wieder geöffnet, ebenso wie etwa 60 Prozent der Reisebüros. Darüber hinaus gaben mehr als 80 Prozent der Chinesen an, bis Ende 2020 reisen zu wollen.
 
Vor diesem Hintergrund hat Meliá Hotels International (MHI) seine Expansionsplanungen wieder aufgenommen, die darauf abzielen, die Präsenz in China innerhalb von zwei Jahren von fünf auf zehn Hotels in Betrieb zu verdoppeln. Die positive Entwicklung der Nachfrage in den Hotels und die Reaktivierung des Inlandsmarktes (laut Airbus haben sich die Inlandsflüge im August auf 90 Prozent des vorherigen Monats-Niveaus erholt) haben MHI ermutigt, in Chengdu Ende September 2020 ein städtisches Luxus-Resort zu eröffnen. Zudem soll in wenigen Monaten das Gran Meliá Zhengzhou eröffnen. 
 
„In einer so komplizierten Situation wie der, mit der die internationale Reisebranche aktuell konfrontiert ist, ist die Tatsache, dass wir die Eröffnung eines neuen Hotels in China feiern können, ein großer Grund zur Freude und soll auch eine zukunftsweisende Botschaft des Optimismus und der Zuversicht  senden. Meliá ist seit vielen Jahren fest in China etabliert, hat Beziehungen zu den wichtigsten Akteuren der Branche aufgebaut und hat das Vertrauen des Marktes gewonnen. Deshalb sind wir sehr stolz darauf, unsere Präsenz in einer Zeit wie dieser hier noch zu verstärken", erklärte Bernardo Cabot.
 
Das Hotel befindet sich auf einem über 28.000 Quadratmeter großen Grundstück im Süden der Stadt mit Blick auf den Jincheng-See. Es besteht aus sieben Gebäuden. Das Hotel bietet 265 Zimmer und Einrichtungen wie einen Spa-Bereich, ein Fitnesscenter, ein beheiztes Hallenbad und mehr als 3.500 Quadratmeter Raum für Veranstaltungen und Tagungen. Fünf verschiedene Restaurants bieten von traditioneller chinesischer Küche bis hin zu iberischer Küche vielfältige Speisemöglichkeiten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Booking Holdings verzeichnet ein über den Erwartungen liegendes Wachstum bei den Bruttobuchungen und passt die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben an. Zudem investiert der Konzern verstärkt in Technologie und Marketing.

Die Accor-Gruppe schließt das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Gewinnplus ab und übertrifft die eigenen Finanzziele. Während die Lifestyle-Sparte zweistellig wächst, normalisiert sich das Geschäft auf dem deutschen Markt nach einer Schwächephase wieder.

Die Hotelgruppe Dormero expandiert weiter auf dem österreichischen Markt und übernimmt das bisherige Amedia Hotel Wels. Das Haus am Welser Stadtplatz, das vielen noch unter dem Namen Kremsmünsterer Hof bekannt ist, war zuvor Teil der Amedia Hotel GmbH. Diese gehört zur Revo Hotelgruppe und befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren.

Ein 20-jähriger Hacker hat das Online-Bezahlsystem von Reiseportalen ausgetrickst und Luxus-Suiten für nur einen Cent gemietet. Die Flucht in den Luxus endete für den jungen Spanier schließlich im Madrider Hotel Ritz – auch wegen seiner eigenen Mitteilsamkeit in den sozialen Medien.

Die Revitalisierung des traditionsreichen Dom-Hotels in Köln nimmt weiterhin mehr Zeit in Anspruch als zuletzt geplant. Inzwischen wird die baubehördliche Abnahme des Objekts am Roncalliplatz erst im zweiten Quartal 2026 erwartet. Ursprünglich war eine Eröffnung für Ende 2023 anvisiert worden war.

Das Seehotel Niedernberg reagiert auf wachsende Gästezahlen und eröffnet in der renovierten Orangerie ein zweites Restaurant. Mit Fokus auf Menü-Gäste und verbesserter Akustik schafft das Haus zusätzliche Kapazitäten und mehr Flexibilität für den operativen Betrieb.

Airbnb richtet seine Wachstumsstrategie verstärkt auf die klassische Hotellerie aus. Wie das Unternehmen bekanntgab, soll die stärkere Integration von Boutique- und Individualhotels den adressierbaren Markt signifikant vergrößern.

Das Amtsgericht Charlottenburg hat die vorläufige Insolvenzverwaltung über die Amedia Hotel GmbH angeordnet und Lucas Flöther zum Verwalter bestellt. Geschäftsführer der Gesellschaft mit Geschäftsanschrift in Österreich, ist Robert Kennedy, der zudem als Managing Director Strategy der Revo Hospitality Group tätig ist.

Die Radisson Hotel Group erweitert ihre Präsenz in der österreichischen Hauptstadt. Gemeinsam mit der Odyssey Hotel Group wurde der Vertrag für das Radisson RED Vienna Danube Riverside unterzeichnet. Das Neubauprojekt soll im Jahr 2029 eröffnen und ist das zweite Haus dieser Marke in Wien.

Das geplante Wellness-Resort in der Metelener Heide rückt näher an die Umsetzung. Laut Architekt Lukas Jocks befindet sich das 80-Betten-Projekt des Investors Johannes Nergiz auf einem guten Weg. Die Planungsphase soll im ersten Halbjahr abgeschlossen sein.