Zweite Reihe am Herd im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe

| Hotellerie Hotellerie

In der Gastronomie des Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe steht nicht nur Zwei-Sterne-Koch Boris Rommel am Herd: nun rückt auch die zweite Reihe nach. Im Rahmen der „Kaderschmiede Friedrichsruhe“ darf der Koch-Nachwuchs jeden Samstagabend zeigen, was er kann – stets unter den geschulten und erfahrenen Blicken vom Koch des Jahres 2022.

Hoteldirektor Jürgen Wegmann freut es: „Die Gäste zeigen sich begeistert von den kreativen Leistungen der nächsten Küchengeneration und die Events sind ausgebucht.“ Er sieht die Abende, an denen die zweite Reihe ganz vorne steht und ihr Können unter den Augen des neugierigen Publikums präsentiert, als wichtigen Schritt, um junge Talente zu fordern und zu fördern. „Wir nennen unser gastronomie- und hotelübergreifendes Förderprogramm nicht ohne Grund ‚Kaderschmiede Friedrichsruhe‘“, erklärt er.

„Im Rahmen des Förderprogramms können junge Küchen-Talente sich und ihre Begabungen unter Beweis stellen. Viel mehr als in der Küche und hinterm Herd spüren sie dabei, was es bedeutet, Verantwortung zu tragen, aber auch Lob vom Gast auf die eigene Person bezogen zu erhalten“, sagt Gastronomie-Chef Dominique Metzger.

So übernehmen die Nachwuchstalente mit großem Engagement einmal in der Woche die Regie – vom Schreiben des Menüs bis zur Umsetzung in der Küche. Metzger weiter: „Unser Chefkoch Boris Rommel geht mit den Kolleginnen und Kollegen, die den Abend gestalten, zunächst zu den Gästen an den Tisch und stellt sie vor. Das kommt sehr gut an und die Gäste sind gespannt darauf, die kulinarische Kreationen, die unsere zweite Reihe gezaubert hat, zu kosten. Das anschließende Kochen begleitet er dann nur noch.“

Die Kolleginnen und Kollegen empfinden die Abende vor Publikum als große Wertschätzung. „Das motiviert enorm und bringt noch mehr Lust auf höchste Küchenkunst in unser Team“, so Metzger.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.