Zweites IntercityHotel Österreichs in Graz

| Hotellerie Hotellerie

Am 13. November 2020 öffnet mit dem IntercityHotel Graz nach Wien das zweite IntercityHotel Österreichs. Mit seinen 229 Zimmern auf fünf Stockwerken ist das Vier-Sterne-Haus das aktuell größte Hotel in Graz. 

Für das Interior Design zeichnet der italienische Architekt und Designer Matteo Thun verantwortlich. Graz ist als UNESCO City of Design Teil eines internationalen Netzwerkes und verfügt über zahlreiche Museen, Galerien, Festivals, vier Universitäten und zwei Fachhochschulen mit Studiengängen wie Industrial Design, Informationsdesign, Media and Interaction Design sowie Ausstellungs- und Museumsdesign. 

„Es war schon lange unser Wunsch, in Graz ein IntercityHotel zu eröffnen“, so Christian Kaschner, Geschäftsführer der IntercityHotel GmbH. „Graz ist ein wirtschaftlicher Knotenpunkt und eine Kultur- und Wissenschaftsstadt in einem. Die Stadt ist der ideale Standort für ein modernes, nachhaltiges Stadthotel, wie es die IntercityHotels sind. Unser Dank gilt unserem Partner, der GBI Unternehmensgruppe“, so Kaschner weiter, „die dieses Projekt ermöglicht hat.“

Angrenzend zum Hotel wurden bereits im Sommer 187 Apartments für Studierende der eigenen Marke SMARTments student fertiggestellt. Die Deka Immobilien hatte sich bereits vor dem im Frühjahr 2019 erfolgten Baustart das IntercityHotel in Graz kaufvertraglich gesichert. Die Immobilie in der Finkengasse wurde in den Spezialfonds WestInvest TargetSelect Hotel eingebracht. Die GBI feiert mit dem IntercityHotel Graz ihre erste Hoteleröffnung in Österreich. In Deutschland ist das Unternehmen bereits seit mehreren Jahren größter Entwickler dieses Segments.

„Als wirtschaftsstarker und gleichzeitig touristisch gefragter Standort ist die steirische Hauptstadt eine angemessene und beeindruckende Österreich-Premiere“, betont Reiner Nittka, Sprecher des Vorstandes der GBI Holding AG, „insbesondere mit einer so tollen Lage im Stadtzentrum.“ Die aktuellen Pandemie-Auswirkungen ändern mittel- und langfristig nichts an der Attraktivität dieses Standorts. „Einen solchen Bedarf bewerten wir über Jahrzehnte. In einer aufstrebenden Metropole wie Graz bestehen daher an diesem Standort keine Zweifel“, betont GBI-Projektmanagerin Ditia Edalati. 

„Das gesamte Team des IntercityHotel Graz freut sich, in dieser tollen Stadt in unserem neuen Haus Gastgeber zu sein“, sagt Stefan Willensdorfer, General Manager des IntercityHotel Graz. „Das IntercityHotel Graz trifft nicht nur die Bedürfnisse Geschäftsreisender, es bietet auch einen einmaligen Ausgangspunkt für Kultur- und Städtereisende. Die historische, als UNESCO Weltkulturerbe geschützte Altstadt erreichen unsere Gäste zu Fuß oder mit dem inkludierten FreeCityTicket kostenfrei mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Einen kontaktlosen Check-In gewährleistet die IntercityHotel App, die gleichzeitig als digitaler Zimmerschlüssel dient.“ Seinen Gästen bietet das neue Hotel in der Finkengasse 2 zukünftig auch ein Restaurant, eine BistroLounge sowie eine Smokers Lounge und vier Konferenzräume.

„Kunsträume“ im IntercityHotel Graz

Entstanden aus der Kooperation mit der Fachhochschule Bielefeld zeigt das Fotokunstprojekt „Kunsträume“ in ausgewählten Häusern der Marke IntercityHotel Werke junger Künstlerinnen und Künstler mit lokalem Bezug. Das IntercityHotel Graz bildet in diesem Rahmen die Leinwand für die Werke von Simon Grunert und Georg Barbe. In ihrer Ausstellung „Spuren“ setzen sich die beiden Studenten fotografisch mit Graz und der Steiermark auseinander und laden die Betrachtenden ein, Stadt und Region aus ihrer Perspektive zu entdecken.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelkooperation The Leading Hotels of the World stellt ihre Expansionsstrategie für das Jahr 2026 vor. Mit zahlreichen Neueröffnungen in Europa, Asien und den USA wächst das globale Portfolio weiter, darunter Projekte in Köln, Paris und Kyoto.

Die Revo Hospitality Group äußert sich nach Medienberichten zu dem Sanierungsprozess der Gesellschaft: Während rund 175 Hotels in Eigenverwaltung nach eigenen Angaben stabilisiert wurden, bestätigt das Unternehmen das Aus für Standorte in Frankfurt und Hannover.

Die Eröffnung des Motel One in Koblenz ist für den Spätsommer 2026 terminiert. Der Neubau in der Löhrstraße kombiniert 177 Zimmer mit einer öffentlichen Bar und einer Dachterrasse, die einen Panoramablick auf die Festung Ehrenbreitstein bietet.

Minor Hotels schließt das Jahr 2025 mit einer Gewinnsteigerung von 32 Prozent ab. Trotz weitreichender Renovierungen in den Hotels und globaler Unsicherheiten sorgten Kostendisziplin und eine starke Nachfrage in Europa und Asien für ein Rekordergebnis.

Das Werzers Seehotel Wallerwirt investiert 8,5 Millionen Euro in eine strategische Neupositionierung. Durch Modernisierungen und die Erweiterung des Wellnessangebots wandelt sich das Haus am Wörthersee bis April zu einem ganzjährig geöffneten Betrieb.

Der IHA präsentiert Handlungsempfehlungen zum neuen Kurzzeitvermietung-Datenaustausch-Gesetz. Das Gesetz soll für mehr Transparenz sorgen und Kommunen dabei unterstützen, Wohnraum zu schützen und faire Wettbewerbsbedingungen im Beherbergungssektor zu schaffen.

In den aktuellen Geschäftsberichten der globalen Hotelkonzerne taucht ein neuer, gewichtiger Risikofaktor auf. Die Unternehmen warnen vor den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf die bisherigen Vertriebsstrukturen. Branchenexperten, wie Marco Nussbaum, sehen darin ein deutliches Signal für eine mögliche Verschiebung der Machtverhältnisse in der digitalen Distribution.

Das Hotel Steigenberger Camp de Mar auf Mallorca sieht sich mit wirtschaftlichen Konsequenzen durch Medienberichte über angebliche Verbindungen zum iranischen Finanzwesen konfrontiert. Das Hotel ist über einige große Plattformen derzeit nicht buchbar. Das Hotelmanagement betont die rechtliche Unabhängigkeit.

Die wirtschaftliche Krise bei der Revo Hospitality Group führt anscheinend aktuell zu Betriebseinstellungen in Deutschland. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, stehen nach der im Januar angemeldeten Insolvenz nun zwei Häuser fest, die derzeit nicht buchbar sind.

Hyatt Hotels schließt seine Transformation zum Asset-Light-Unternehmen ab und meldet für 2025 Erlöse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Trotz eines bilanziellen Nettoverlusts durch den Konzernumbau übertrifft das operative Ergebnis im Luxussegment die Erwartungen, während die Rekord-Pipeline von 148.000 Zimmern den Wachstumskurs für 2026 sichert.