Industrie

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Die Intergastra 2026 in Stuttgart präsentiert sich als Schaufenster für die Zukunft der Hospitality-Branche. Von innovativen Startup-Konzepten, über neue Wege in der Nachwuchsförderung, bis hin zu automatisierten Verpflegungslösungen bietet die Messe einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Tageskarte.io in einer großen Bildergalerie zeigt.

Mit dem neuen Workwear Check bietet GREIF Mietwäsche ab sofort ein digitales Planungstool, das die Zusammenstellung und Kostenkalkulation von Berufskleidung so einfach macht wie nie zuvor. In wenigen Minuten lassen sich individuelle Outfits für ganze Teams konfigurieren – inklusive transparenter, unverbindlicher Kostenübersicht.

Wein in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen: Das System soll auch national ausgerollt werden. Binnen zwölf Monaten peilen die Initiatoren 2,5 bis 3 Millionen Flaschen an – doch der Handel bremst noch.

Der Tag des Deutschen Bieres geht auf das am 23. April 1516 erlassene Reinheitsgebot zurück. Bier ist aber längst kein Selbstläufer mehr. Die schlechte Kauflaune ist nur ein Grund.

Goji-Beeren, Quinoa und Chia-Samen essen, soll glücklich und gesund machen. Auch ein langes Leben versprechen die Verkäufer solcher Superfoods. Doch die vermeintlichen Wundermittel nutzen nur wenigen – und schaden vielen sogar.

Bei den vier größten Brauereien Münchens kam es gestern zu einem Warnstreik in der Frühschicht. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2015 fordern die Brauer sechs Prozent mehr Lohn, zudem 50 Euro mehr im Monat für die Azubis. Die Arbeitgeberseite bietet derzeit allerdings nur 1,6 Prozent, die von der NGG bereits als „Frechheit“ bezeichnet wurden.

Jaap Korteweg beschreibt sich selbst als vegetarischen Metzger und produziert jede Menge Fleischersatz. Selbst Ferran Adrià und den Gastro-Kritiker Mark Bittman von der New York Times überzeugte Korteweg schon von seinen Produkten. Seine erste deutsche Filiale soll im Sommer in Berlin eröffnet werden. Mit dem Spiegel sprach er nun über Geschmack, Zutaten und die eigene Expansion.

In Deutschland ist Spezi ein echter Hit – der Absatz des Mischgetränks aus Cola und Orangenlimonade steigt bei allen Herstellern. Im Ausland sieht das allerdings anders aus. Während in Deutschland im letzten Jahr rund 730 Millionen Liter verkauft wurden, stößt der Softdrink dort meist auf Ablehnung. So zitierte zum Beispiel das „Wall Street Journal“ Amerikaner, die Spezi eher an „Sumpfwasser mit Kohlensäure“ oder „verdünnten Hustensaft“ erinnerte.

Der Mindestlohn wird in diesem Jahr voraussichtlich zu höheren Erdbeer- und Spargel-Preisen führen. Wie der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeerbauern gestern der Bild verriet, drohe ein Preisanstieg von bis zu 20 Prozent. Seit Jahresbeginn gilt in der Landwirtschaft eine Lohnuntergrenze von acht Euro im Westen der Republik und 7,90 Euro im Osten. Bis November 2017 soll dieser noch auf 9,10 Euro die Stunde anwachsen.

Nach dem Großbrand beim Geflügelproduzenten Wiesenhof im niedersächsischen Lohne, steht die Produktion noch immer still. Wie das Unternehmen nun aber mitteilte, könne ab Mitte Mai der Betrieb teilweise wieder aufgenommen werden. Rund 350 der 1.200 Beschäftigten hätten dann wieder etwas zu tun. Wie viele Arbeitsplätze künftig erhalten bleiben sollen, ist allerdings noch nicht abzuschätzen.

Handelsriese Metro bereitet die Aufspaltung in zwei unabhängige, börsennotierte Unternehmen vor. Verläuft alles nach Plan, könnten schon Mitte 2017 die Großhandelsgeschäfte wie Cash & Carry sowie die Real-Märkte von den Elektroketten Saturn und Media Markt getrennt werden. Diese sollen sich dann zusammen mit dem Onlinehändler Redcoon auf die Unterhaltungselektronik konzentrieren. Die Anleger freuten sich zwar schon über die Pläne, endgültig entschieden ist aber noch nichts.

Die Traditionsmarke Warsteiner verliere an Absatz und falle weiter hinter die Konkurrenz zurück, schreibt die Wirtschaftswoche. Warsteiner habe seine Identität verloren. Ursache sei ein gefährlicher Sud aus sinkendem Bierkonsum und Managementfehlern. Der ehemalige Red-Bull-Manager Martin Hötzel solle das „Absaufen der Marke“ stoppen. Doch die Branche zeige sich skeptisch.