Industrie

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Die Intergastra 2026 in Stuttgart präsentiert sich als Schaufenster für die Zukunft der Hospitality-Branche. Von innovativen Startup-Konzepten, über neue Wege in der Nachwuchsförderung, bis hin zu automatisierten Verpflegungslösungen bietet die Messe einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Tageskarte.io in einer großen Bildergalerie zeigt.

Mit dem neuen Workwear Check bietet GREIF Mietwäsche ab sofort ein digitales Planungstool, das die Zusammenstellung und Kostenkalkulation von Berufskleidung so einfach macht wie nie zuvor. In wenigen Minuten lassen sich individuelle Outfits für ganze Teams konfigurieren – inklusive transparenter, unverbindlicher Kostenübersicht.

Wein in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen: Das System soll auch national ausgerollt werden. Binnen zwölf Monaten peilen die Initiatoren 2,5 bis 3 Millionen Flaschen an – doch der Handel bremst noch.

Der Tag des Deutschen Bieres geht auf das am 23. April 1516 erlassene Reinheitsgebot zurück. Bier ist aber längst kein Selbstläufer mehr. Die schlechte Kauflaune ist nur ein Grund.

Die Espressokannen von Bialetti sind weltberühmt. Chef des Unternehmens und Sohn des Erfinders war Renato Bialetti, der vergangene Woche im Alter von 93 leider verstarb. Seine Liebe zu den „Moka“-Kochern geht jedoch über seinen Tod hinaus – seine Asche wurde diese Woche in einer der Kannen beigesetzt.

Schon seit Jahren versucht Coca-Cola, das Wort „Zero“ als Marke schützen zu lassen. In mehreren Ländern, zum Beispiel in Kanada oder Großbritannien, ist der Konzern damit bereits gescheitert. Die Mühlen der amerikanischen Patentbehörde mahlen da etwas langsamer. Nun soll aber auch in den USA noch vor dem Sommer eine Entscheidung fallen.

Metro baut seine Großhandelssparte Cash & Carry weiter aus. Nun hat das Unternehmen den Lieferanten Rungis express übernommen, der auf die Belieferung von Edelrestaurants spezialisiert ist. Der Kaufpreis wurde nicht bekannt. Die Marke und die Eigenständigkeit des neuen Unternehmens würden auch nach der Übernahme erhalten bleiben, stellte Metro klar.

Das heiße Sommerwetter im vergangenen Jahr hat die Umsätze von Gerolsteiner ordentlich angekurbelt. Der Mineralwasserhersteller setzte 255,4 Millionen Euro um, dies war ein Plus von 8,5 Prozent. Der Absatz wuchs um 6,1 Prozent auf knapp sieben Millionen Hektoliter. Geschäftsführer Axel Dahm zeigte sich zufrieden mit den guten Zahlen. Das moderate Wachstum solle auch im laufenden Geschäftsjahr fortgesetzt werden.

Die Paulaner-Brauerei hat Besuch von der Staatsanwaltschaft bekommen. Grund für die Visite waren zwei Chargen alkoholfreies Weißbier mit einem zu hohen Alkoholanteil. Statt der ausgewiesenen 0,5 Prozent enthielten einige Flaschen offenbar 0,8 Prozent Alkohol. Es könne nur eine Nachgärung gewesen sein, so die Brauerei-Sprecherin. Dass die Chargen dennoch in den Handel gekommen sind, erklärte sie mit menschlichem Versagen.

Die deutschen Brauereien und Bierlager haben im vergangenen Jahr rund 95,7 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Laut Statistischem Bundesamt ein Plus von 0,1 Prozent. 83 Prozent des Gerstensafts war für den Heimatmarkt bestimmt. Den größten Anteil am Absatz hatten die bayerischen Brauer mit 24,8 Prozent. Dahinter folgte Nordrhein-Westfalen mit 23,4 Prozent.

Bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest wurden 13 der 26 geprüften Produkte mit „mangelhaft“ bewertet. Bei fünf der Durchgefallenen wurden Belastungen durch Mineralöle festgestellt, die anderen machten jede Menge Minuspunkte durch enthaltene Schadstoffe, ranzigen Geschmack oder falsche Herkunftsangaben. Lediglich das „Picual Extra virgin olive oil“ von O-med erhielt die Gesamtnote „gut“. Bei einem Preis von 40 Euro pro Liter eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Die Krombacher Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr ordentlich zugelegt. Der Ausstoß wuchs um zwei Prozent auf die neue Bestmarke von 6,707 Millionen Hektolitern. Auch der Umsatz kletterte um zwei Prozent auf 717 Millionen Euro – ebenfalls ein neuer Rekord. Die Geschäfte mit der Gastronomie liefen hingegen nicht so rosig. Hier verlor die Gruppe knapp zwei Prozent, die durch den Verkauf der Relief-Flaschen aber fast wieder ausgeglichen werden konnten.