Industrie

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Die Intergastra 2026 in Stuttgart präsentiert sich als Schaufenster für die Zukunft der Hospitality-Branche. Von innovativen Startup-Konzepten, über neue Wege in der Nachwuchsförderung, bis hin zu automatisierten Verpflegungslösungen bietet die Messe einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Tageskarte.io in einer großen Bildergalerie zeigt.

Das Auswärtige Amt und das Deutsche Weininstitut haben 25 Weine und Sekte ausgewählt, die 2026 in den deutschen Auslandsvertretungen weltweit ausgeschenkt werden. Die Auswahl basiert auf einer Blindverkostung von knapp 500 eingereichten Proben.

Emirates präsentiert sich erneut als Partner beim Ball des Weines in Wiesbaden. Das Unternehmen unterstreicht dabei seine langfristige Strategie, die Investitionen von über einer Milliarde US-Dollar und die Lagerung von Millionen Weinflaschen in Frankreich umfasst.

Die Weinbranche in Deutschland sucht neue Wege, um junge Zielgruppen zu erreichen. Studien und neue Formate zeigen, in welchen Situationen die Generation Z Wein konsumiert – und welche Ansätze die Branche verfolgt.

Anheuser-Busch Inbev spürt den schwächelnden Durst – der größte Braukonzern der Welt musste Absatzeinbußen von vier Prozent hinnehmen. Vor allem Brasilien, Europa und die Vereinigten Staaten seien problematisch. Da im ersten Quartal jedoch auch höhere Preise durchgesetzt wurden, ist das Leiden dann doch nicht ganz so groß. So stieg der Umsatz um 1,5 Prozent auf 9,33 Milliarden Dollar, der Gewinn um ein Prozent auf 3,56 Milliarden Dollar.

Tchibo setzt auf fairen Kaffee. Der Anteil von sozial- und umweltverträglich produziertem Kaffee am Gesamtsortiment sei laut einer Mitteilung der Tchibo-Holding maxingvest im vergangenen Jahr um 13 auf mehr als 25 Prozent gestiegen. Dass mit fairem Kaffee auch gute Geschäfte gemacht werden können, beweist der Konzern gleich mit: Der Umsatz stieg um ein Prozent auf 3,57 Milliarden Euro.

Nachdem schon die Privatbrauerei Gaffel mit ihrem „Sonnen-Hopfen“ ein obergäriges Bier auf den Markt gebracht hat, kommt jetzt das „Mühlen-Weizen“. Für Melanie Schwartz, Geschäftsführerin der Brauerei zur Malzmühle, ist das eine logische Konsequenz: Wieso weit fahren für ein Weizen, wenn sie das auch selbst machen könnten? Ob das neue Weizen in der Domstadt auch ankommt, müssen nun allerdings die Kölner selbst entscheiden.

Ungewöhnliche Grabgestaltung im Sauerland: Der jüngst verstorbene Inhaber der Warsteiner Brauerei, Albert Cramer, ruht unter einem riesigen Sudkessel aus Kupfer. Mit der historischen Haube solle die Verbundenheit des Brauers mit der Biertradition wiedergespiegelt werden, so Tochter Catharina Cramer.

Die Gewerkschaft NGG hat gestern die Brauereien Holsten, Lübzer und Flensburger bestreikt. Mit der Aktion wollten die Arbeitnehmervertreter ihrer Forderung nach 5,5 Prozent mehr Lohn Nachdruck verleihen. Die Brauer haben bislang um 2,2 Prozent höhere Bezüge angeboten.

In Getränken namhafter Hersteller wie Gerolsteiner und Christinen Brunnen ist giftiges Benzol gefunden worden. Wie die Untersuchungen im Auftrag des NDR-Magazins „Markt" ergeben hätten, sei mit 2 bis 6,8 Mikrogramm pro Liter der zulässige Grenzwert für Trinkwasser deutlich überschritten worden. Die Unternehmen versprachen zum Teil eine Prüfung der Ergebnisse, der Multivitaminsaft von Christinen Brunnen wird gar im Juni vom Markt genommen. 

Jetzt kann es endlich losgehen: Nachdem die US-amerikanischen Wettbewerbshüter grünes Licht gegeben haben, kann Anheuser-Busch InBev die lang gehegten Pläne zur kompletten Übernahme der mexikanischen Brauerei Grupo Modelo nun in die Tat umsetzen. Wie das Justizministerium mitteilte, müsse der Konzern das US-Geschäft der Mexikaner, zu dem auch die beliebte Biermarke „Corona“ gehört, jedoch weiterverkaufen. So bleibe der Wettbewerb gesichert.

Dem Schützenverein im westfälischen Balve schmeckt das Bier nicht mehr – manchmal sei es fad, manchmal schmecke es nach Weizen, so Geschäftsführer Martin Terbrüggen. Da beim Bier bei Sauerländern der Spaß allerdings aufhört, soll nun eine andere Marke an den Hahn. Das findet nun wiederum die Krombacher Brauerei nicht witzig und pocht auf die Einhaltung des bestehenden Liefervertrages bis Ende nächsten Jahres. Sollten die Schützen bei ihren Festen trotzdem auf eine andere Sorte setzen, drohte die Brauerei vorsorglich mit einer Geldbuße von 250.000 Euro.