Die Intergastra 2026 in Stuttgart präsentiert sich als Schaufenster für die Zukunft der Hospitality-Branche. Von innovativen Startup-Konzepten, über neue Wege in der Nachwuchsförderung, bis hin zu automatisierten Verpflegungslösungen bietet die Messe einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Tageskarte.io in einer großen Bildergalerie zeigt.
Mit dem neuen Workwear Check bietet GREIF Mietwäsche ab sofort ein digitales Planungstool, das die Zusammenstellung und Kostenkalkulation von Berufskleidung so einfach macht wie nie zuvor. In wenigen Minuten lassen sich individuelle Outfits für ganze Teams konfigurieren – inklusive transparenter, unverbindlicher Kostenübersicht.
Wein in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen: Das System soll auch national ausgerollt werden. Binnen zwölf Monaten peilen die Initiatoren 2,5 bis 3 Millionen Flaschen an – doch der Handel bremst noch.
Der Tag des Deutschen Bieres geht auf das am 23. April 1516 erlassene Reinheitsgebot zurück. Bier ist aber längst kein Selbstläufer mehr. Die schlechte Kauflaune ist nur ein Grund.
Die Sanktionsspirale im Zuge der Ukraine-Krise hat auch Auswirkungen auf die heimischen Bauern. Da europäische Anbieter derzeit nicht nach Russland liefern, würden sie zunehmend auf den deutschen Markt ausweichen, so der Geschäftsführer des Bauernverbandes Bernhard Krüsken. Und das verstärke den Preisdruck bei den hiesigen Produkten. Die aktuelle Verunsicherung der Märkte werde nun genutzt, um Einkaufspreise zu optimieren, erklärte Krüsken das Dilemma.
Was waren die dreistesten Werbelügen des Jahres? Die Verbraucher können entscheiden und bis zum 30. September beim Negativpreis „Goldener Windbeutel 2014“ abstimmen. Gute Chancen auf die „Auszeichnung“ haben unter anderem ein Vitamin-Wasser mit überflüssigen Vitaminzusätzen und eine Hühnersuppe ohne Hühnerfleisch. Der Preis wird zum sechsten Mal vergeben. Im vergangenen Jahr ging der Windbeutel an „Capri Sonne“ für die dreisteste Werbemaschine bei einem Kinderprodukt.
Das Oktoberfest rückt mit großen Schritten näher – höchste Zeit für ein bisschen Arbeitskampf. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert 6,5 Prozent mehr Lohn für das bayerische Bäckerhandwerk, die Arbeitgeber bieten jedoch nur 2,2 Prozent für Verkäuferinnen und ein Prozent für die Bäcker an. Dem bayerischen Bezirksvorsitzenden der NGG reichte das natürlich nicht: Sollten sie bis Mitte September nicht weiter kommen, würden sie in den Backstuben streiken. Dann mangele es zur Wiesn an Brezen und Semmeln.
Die Deutschlandzentrale von Coca-Cola liegt in Liederbach. Jahrzehntelang blieb es ruhig zwischen dem Getränkeriesen und der kleinen Gemeinde am Taunusrand – doch damit ist es nun vorbei. Seitdem bekannt wurde, dass das Unternehmen seine Produktionskapazitäten verdreifachen möchte, formiert sich der Protest. Eine Bürgerinitiative hat bereits rund 200 Einsprüche gegen die Neubaupläne gesammelt.
Die zum Radeberger-Konzern gehörende Schultheiss-Brauerei will die Kneipen in der Hauptstadt unterstützen. In einem Musikvideo ruft jetzt der gebürtige Neuköllner Frank Zander (ja, den gibt es noch) zum Bier trinken in den Kiezkneipen auf. Solche Aktionen können gehörig nach hinten losgehen. In diesem Fall ist es echt gut gelungen.
Sowohl Heineken als auch Carlsberg veröffentlichten gestern ihre Halbjahreszahlen. Während bei Heineken das operative Ergebnis um zehn Prozent auf 1,45 Milliarden Euro kletterte, konnte sich Carlsberg nur um ein Prozent steigern. Die Anleger reagierten entsprechend und ließen die Aktie der Niederländer um fast sieben Prozent nach oben schnellen. Die dänische Carlsberg-Brauerei verlor hingegen fünf Prozent.
Es hat sich viel verändert, seitdem Max Herz und Carl Tchilling-Hiryan im Jahr 1949 die Tchibo GmbH gründeten. Von der ursprünglichen Idee, Kaffee per Post zu verschicken, ist zwar wenig geblieben, doch auch so warten immer neue Geschäftsfelder auf das Hamburger Unternehmen. Das neueste Produkt im Sortiment sind Hausboote. 88.000 Euro kostet die kleinste Variante, das Platz für bis zu sechs Personen liefert. Wer allerdings auf große Fahrt möchte, muss für den Motor und das Steuer noch einmal 9.500 Euro drauflegen.
Fair gehandelter Kaffee ist in Deutschland ein echter Trend – in keinem anderen Land der Welt wächst der Konsum derart schnell. Das gute Gewissen, mit jedem Schluck einem armen Bauern unter die Arme gegriffen zu haben, ist dabei das beste Verkaufsargument. Jüngste Forschungsergebnisse zeichnen jedoch ein anderes Bild: So sei Fairtrade-Kaffee eines der uneffektivsten Mittel der Armutsbekämpfung, wie der Ökonom Bruce Wydick erklärte. Auch die Forscher der US-Unis Berkeley und San Diego fanden keinen langfristigen positiven Effekt. Die wirtschaftlichen Vorteile würden durch die hohen Zertifizierungskosten des Siegels wieder aufgefressen.