Industrie

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Im Rahmen des „LagenCup Weiß 2021“ wurden in fünf Tagen über 700 Spitzengewächse verkostet und bewertet. Spitzenplätze im unabhängigen Weinwettbewerb verlieh Initiator und Sommelier Serhat Aktas in vier Kategorien. Das Weingut Schnaitmann gewinnt den LagenCup.

Der Spirituosenhersteller Diageo hat deutlich zugelegt und dabei von Preiserhöhungen und dem Absatz bei Premium-Produkten profitiert. Der Umsatz legte in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2022/23 um fast ein Fünftel zu.

Der Energydrink-Hersteller Red Bull hat nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr bei Umsatz, Absatz und Betriebsgewinn Bestmarken aufgestellt. Wie das österreichische Unternehmen mitteilte, wuchs der Konzernumsatz gegenüber 2021 um fast 24 Prozent von 7,8 Milliarden auf 9,7 Milliarden Euro.

Frankreichs Cognac-Produzenten haben im vergangenen Jahr trotz Absatzrückgängen ihr drittbestes Jahr nach den Rekordjahren 2019 und 2021 erzielt. Mit 212,5 Millionen weltweit verkauften Flaschen sank das Volumen um 4,8 Prozent, wie der Herstellerverband in der Stadt Cognac mitteilte.

 

Der größte Spirituosenhersteller der Welt Diageo will offenbar beim indischen Konkurrenten United Spirits einsteigen. Dies berichtete wie bereits Ende September nun erneut die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Branchenkreise. Demnach befände sich der Hersteller von Marken wie Guiness oder Smirnoff in Verhandlungen mit dem Milliardär Vijay Mallya, der 28 Prozent an United Spirits hält. Im Falle einer Einigung könnte Diageo den Vorstand kontrollieren und einen neuen Chef installieren.

Lekkerland beliefert in Deutschland knapp 60.000 Tankstellen-Shops, Kioske  und andere Geschäfte unter anderem mit Süßwaren und Snacks. Nun will der Marktführer für Unterwegsversorgung auf neue Kundengruppen abzielen: Ketten wie McDonald’s, Burger King, Vapiano und Subway stehen auf der Liste. "Wir können die komplette Logistik übernehmen und täglich beispielsweise Fleisch und Tiefkühlware anliefern", sagte Vorstandschef Michael Hoffmann der Zeitung „Die Welt“. Langfristig kann sich der Manager auch vorstellen, sogar klassische Restaurants zu beliefern.

Wegen eines Chemieunfalls in einem Werk des Lebensmittelkonzerns Kraft in Niedersachsen mussten mehr als Tausend Menschen evakuiert werden. Auslöser sei die versehentliche Vermischung von Natronlauge und Salpetersäure gewesen, die zu einer unkontrollierbaren chemischen Reaktion geführt habe, so die Sprecherin des Unternehmens Heike Hauerken. Rund 1.000 Rettungskräfte waren im Einsatz, darunter auch ABC-Soldaten der Bundeswehr. Selbst die Autobahn A7 musste kurzfristig gesperrt werden. Wie ein Sprecher der Feuerwehr jedoch am Dienstag mitteilte, habe sich die giftige Gaswolke aufgelöst. Kein weiteres Gas trete mehr aus.

Für Hotellerie und Gastronomie in Deutschland sind die großen Publikumsmessen von entscheidender wirtschaftlicher Bedeutung. Wie es um die Zukunft dieser Messen steht, hat nun der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft in einer Studie ergründet. Nicht überraschendes Fazit: Trotz erheblicher Herausforderungen, haben Publikumsmessen gute Chancen, sich im Wettbewerb zu behaupten.

Der größte deutsche Handelskonzern ist weiter auf Talfahrt. Die Ratingagentur Moody´s hat die Kreditwürdigkeit von Metro auf „Baa3“ gesenkt. Damit liegt laut Financial Times das ehemalige DAX-Unternehmen nur noch eine Stufe über Ramschniveau. Der Ausblick sei zwar stabil, doch die gekappten Gewinnziele Ende vergangener Woche hätten eine Überholung des bisherigen Ratings nötig gemacht, so die Experten. Metro erklärte, dass die Entscheidung jedoch kaum Auswirkungen auf die Refinanzierungspläne haben werde. Mit einem Minus von 2,2 Prozent gehörte die Aktie dennoch zu den größten Verlieren im MDAX. 

Der größte Handelskonzern des Landes hat seine Gewinnprognose gesenkt. Wegen des verschlechterten Konsumklimas in Süd- und Osteuropa hält Metro nur noch einen operativen Gewinn von etwa zwei Milliarden Euro für möglich. Bisher war der Konzern von einem Ergebnis in Höhe von 2,37 Milliarden ausgegangen. Wie das Unternehmen mitteilte, solle nun der Cash Flow erhöht und Nettoverschuldung verringert werden. Die Börse reagierte umgehend auf die schlechten Nachrichten: Die nur noch im Mdax notierte Aktie verlor mehr als acht Prozent ihres Wertes.

Die Getränkemarke Fever-Tree startet ab sofort ihren offiziellen Vertrieb in Deutschland. Mit seinen Sorten Indian Tonic Water, Bitter Lemon, Ginger Ale und Ginger Beer ist Fever Tree nach eigenen Angaben bereits Marktführer seiner Klasse in Großbritannien, den USA und Spanien. Diese Position strebt die Global Drinks Partnership, die den deutschen Vertrieb organisiert, auch hierzulande an. Fever Tree bezeichnet sich selbst als „absolut Premium“ und verwendet ausschließlich natürliche Zutaten, wie das angeblich reinste Chinin der Welt von einer Plantage aus dem Kongo.

Coca-Cola ist die wertvollste Marke der Welt. In der aktuellen Rangliste des US-amerikanischen Beratungsunternehmens Interbrand liegt der Getränkehersteller jedoch nur noch knapp vor Apple. Dank iPhone und iPad konnte das kalifornische Elektronikunternehmen seinen Markenwert mehr als verdoppeln – und das innerhalb nur eines Jahres. In der Rangliste 2011 lag Apple noch auf Platz acht. Auf den weiteren Plätzen: IBM, Google, Microsoft, General Electrics, McDonald´s, Intel, Samsung und Toyota. Kentucky Fried Chicken (Platz 64), Pizza Hut (Platz 86) und Starbucks (Platz 88) sind weitere gastronomische Unternehmen in dem Ranking.

Der Streit der Gaffel-Brüder Heinrich und Johannes Becker nimmt kein Ende. Wie der Kölner Express berichtete, könnte es noch in diesem Jahr zu einer Auflösung des Traditionsunternehmens kommen. Eine erste Entscheidung wird Ende Oktober fallen. Dann entscheidet das Gericht, ob Johannes Becker vertrauliche Informationen an Journalisten weitergegeben und gegen das Kartellrecht verstoßen hat. Sollte die Klage abgewiesen werden, droht Johannes Becker im Gegenzug Ärger vor dem Oberlandesgericht. Hier hatte sein Bruder die Auflösung des Unternehmens beantragt.

Allen Spekulationen der Medien zum Trotz bleibt der Ikea-Gründer Ingvar Kamprad weiter an der Spitze seines Unternehmens. Da sei nichts dran, sagte der 86-jährige gegenüber der Illustrierten Bunte. Er habe zwar seit einigen Monaten keinen Ikea-Markt mehr betreten, über die Produktpalette sei er aber immer bestens informiert. In den vergangenen Wochen waren Gerüchte laut geworden, dass sich der schwedische Unternehmer zugunsten seiner drei Söhne vom Firmengeschäft zurückziehen würde.