Aufruf zu Warnstreiks bei Biermarken Beck’s, Hasseröder und Diebels

| Industrie Industrie

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat ihre Mitglieder zu Warnstreiks bei den Brauereien Beck’s, Hasseröder und Diebels aufgerufen. Grund seien unzureichende Angebote der Arbeitgeber in den Tarifgesprächen, teilte die Gewerkschaft am Mittwoch mit. Die drei Biermarken aus Bremen, Wernigerode in Sachsen-Anhalt und Issum in Nordrhein-Westfalen gehören zur größten Brauereigruppe der Welt, dem Konzern Anheuser-Busch (AB) InBev aus Belgien.

Laut NGG sollen die Ausstände etwa bei Beck’s am Mittwochabend zwischen 22.00 und 0.00 Uhr beginnen. Am Donnerstagnachmittag soll es dann zwei weitere je zweistündige Warnstreik-Veranstaltungen geben.

«Auch in Issum und Wernigerode werden nach ähnlichen Arbeitgeberangeboten am Donnerstag die Bänder stillstehen», kündigte die Gewerkschaft an. Sie verlangt 12 Prozent mehr Geld über eine Laufzeit von einem Jahr und eine um 150 Euro höhere Azubis-Vergütung.

Außerdem sollen Lehrlinge unbefristet übernommen werden und Zuschüsse zum Beispiel für Nahverkehr und Miete erhalten. «Das Angebot von 2,6 Prozent, eine Einmalzahlung und Almosen für die Auszubildenden ist Provokation genug für die Arbeitnehmenden, schon nach der ersten Verhandlungsrunde vor das Tor zu gehen», erklärte NGG-Vertreter Björn Bauer. Bereits im April des vergangenen Jahres hatte die Produktion bei Beck’s in Bremen wegen eines Warnstreiks mehrere Stunden geruht. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Mit dem Award „Spüler des Jahres“ rückt Winterhalter die Menschen ins Rampenlicht, die im Hintergrund dafür sorgen, dass in Gastronomieküchen alles läuft. Im Rahmen der Rolling Pin Convention wurde Marco Tardt vom Restaurant L.A. Jordan in Deidesheim zum „Spüler des Jahres 2026“ gekürt.

Nach monatelangen Verhandlungen steht fest: Die Porzellanmanufaktur Kahla wird ihren Betrieb zum Jahresende einstellen. Der Insolvenzverwalter zieht Bilanz.

Nach einem sehr sonnigen Sommer haben die Winzer im Südwesten eine hervorragende Traubenqualität in die Weinkeller bekommen. Die große Hitze und Trockenheit sorgte aber für drastische Ernteeinbußen.

Pressemitteilung

Südtirol steht im Zeichen zertifizierter Nachhaltigkeit. Mit unserem ersten internationalen GreenSign Community Circle im Hotel Rogen am 24. September 2026 haben wir einen Meilenstein gesetzt und zeigen, wie geprüfte Nachhaltigkeit wirtschaftlich profitabel wird.

Pressemitteilung

GreenSign Hotel stärkt sein internationales Zertifizierungsnetzwerk: Künftig führen drei renommierte, unabhängige Zertifizierungsstellen – VERIS Certifications, TÜV Rheinland Cert und Control Union Certifications – die Audits in spezifischen Märkten durch. So schafft GreenSign mehr regionale Nähe und effizientere Prozesse auf dem Weg zur anerkannten GreenSign Hotel Zertifizierung.

Deutschland ist ein zentraler Standort der europäischen Kaffeewirtschaft. Eine aktuelle Studie beziffert deren Wirtschaftsleistung auf 70,2 Milliarden Euro und die Zahl der damit verbundenen Arbeitsplätze auf rund 517.000.

Pressemitteilung

Nach erfolgreicher Pilotphase ist Click & Collect im Deutsche Bank Park an neun Kiosken verfügbar. Supreme Sports Hospitality betreibt den Service gemeinsam mit Eintracht Frankfurt und entwickelt ihn kontinuierlich weiter. Ziel: kürzere Wartezeiten und ein noch angenehmeres Stadionerlebnis. Entwickelt und umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit Innovationspartner New Spice.

Russland hat das Geschäft der Metro AG unter vorübergehende Zwangsverwaltung gestellt. Der Konzern bleibt formal Eigentümer seiner russischen Tochtergesellschaft, hat nach eigenen Angaben aber keine operative Kontrolle mehr.

Der schwächelnde Bierabsatz führt bei der Warsteiner-Brauerei zu einem herben Personalabbau. Wie die Haus Cramer Gruppe als Eigentümer der Brauerei mitteilte, sollen bis Jahresende 125 Arbeitsplätze wegfallen. Die Anzahl der Jobs wird dadurch auf rund 600 sinken. 

Sazerac plant ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien der Berentzen-Gruppe. Geboten werden 5,55 Euro je Aktie; nach einem erfolgreichen Vollzug beabsichtigt der Bieter ein Delisting.