Deutsche Messe meldet Millionengewinn

| Industrie Industrie

Für die Deutsche Messe ist das Jahr 2023 erfolgreicher verlaufen als erwartet. Mit einem Umsatz von 350 Millionen Euro und einem Gewinn von fast 30 Millionen Euro seien die Planungen deutlich übertroffen worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hannover mit.

Das Jahr belege, «dass unsere Kunden nach wie vor großen Wert auf persönliche Treffen und den Austausch auf Messen legen», sagte Messechef Jochen Köckler. Insgesamt richtete die Deutsche Messe im In- und Ausland rund 90 Messen und Events mit mehr als 4,8 Millionen Besuchern und 26 000 ausstellenden Unternehmen aus.

Im Vorjahr 2022 hatte die Messe noch mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Wegen des Virus waren zeitweise viele Messen abgesagt oder auf digitale Formate umgestellt worden. Als sich die Lage entspannte, lief das Messegeschäft eher schleppend wieder an. Unterm Strich stand bei der Deutschen Messe für 2022 noch ein Verlust von rund 11 Millionen Euro.

Auch für dieses Jahr hatte das Unternehmen zunächst mit einem Verlust von 8 Millionen Euro kalkuliert. Unter anderem die Industrieschau Hannover Messe steigerte ihre Besucherzahl aber von 75 000 auf rund 130 000. International entwickelten sich insbesondere Veranstaltungen in der Türkei und in China besser als erwartet. Darüber hinaus wurden laut Köckler neue Veranstaltungen für den Standort Hannover gewonnen, darunter von 2027 an die ITMA als nach Unternehmensangaben weltweit größte internationale Messe für Textil- und Bekleidungstechnologie. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Auswärtige Amt und das Deutsche Weininstitut haben 25 Weine und Sekte ausgewählt, die 2026 in den deutschen Auslandsvertretungen weltweit ausgeschenkt werden. Die Auswahl basiert auf einer Blindverkostung von knapp 500 eingereichten Proben.

Emirates präsentiert sich erneut als Partner beim Ball des Weines in Wiesbaden. Das Unternehmen unterstreicht dabei seine langfristige Strategie, die Investitionen von über einer Milliarde US-Dollar und die Lagerung von Millionen Weinflaschen in Frankreich umfasst.

Die Weinbranche in Deutschland sucht neue Wege, um junge Zielgruppen zu erreichen. Studien und neue Formate zeigen, in welchen Situationen die Generation Z Wein konsumiert – und welche Ansätze die Branche verfolgt.

Mit dem neuen Workwear Check bietet GREIF Mietwäsche ab sofort ein digitales Planungstool, das die Zusammenstellung und Kostenkalkulation von Berufskleidung so einfach macht wie nie zuvor. In wenigen Minuten lassen sich individuelle Outfits für ganze Teams konfigurieren – inklusive transparenter, unverbindlicher Kostenübersicht.

Wein in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen: Das System soll auch national ausgerollt werden. Binnen zwölf Monaten peilen die Initiatoren 2,5 bis 3 Millionen Flaschen an – doch der Handel bremst noch.

Der Tag des Deutschen Bieres geht auf das am 23. April 1516 erlassene Reinheitsgebot zurück. Bier ist aber längst kein Selbstläufer mehr. Die schlechte Kauflaune ist nur ein Grund.

Coca-Cola ist ein weltweit agierender Getränkegigant. Im Vergleich dazu sind deutsche Brauereien Zwerge. Das hält sie aber nicht davon ab, dem Riesen die Stirn zu bieten.

Die Bierexporte aus Baden-Württemberg sind im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, sank die exportierte Menge um 26,6 Prozent auf über 1,0 Millionen Hektoliter.

Die Bierproduktion in Nordrhein-Westfalen ist 2025 erneut gesunken, während alkoholfreie Varianten weiter zulegen. Neue Daten zeigen deutliche Unterschiede in Entwicklung und Absatzwert.

Die deutschen Prädikatsweingüter spüren die steigenden Kosten von Energie, Löhnen, Glas und Verpackung sowie die Zurückhaltung der Konsumenten. Sie sehen sich dennoch gut aufgestellt.