Die Wahl der Deutschen Weinkönigin 2020

| Industrie Industrie

Auf diesen Moment haben sie sich gut vorbereitet. Strahlend und ein bisschen aufgeregt schreiten die Kandidatinnen nacheinander die große Showtreppe herab. Die Jury und die Familien der Weinhoheiten aus den deutschen Weinbaugebieten begrüßen die jungen Frauen mit gebührendem Applaus. Ihre Fangemeinden können wegen der Corona-Pandemie nicht dabei sein, wenn am Freitag, 25. September, in Neustadt an der Weinstraße die 72. Deutsche Weinkönigin gewählt wird. Ein großes Publikum haben die jungen Frauen natürlich trotzdem: Können doch die Zuschauer daheim die Wahl-Gala live miterleben. Das SWR Fernsehen überträgt sie aus dem Saalbau in Neustadt an der Weinstraße ab 20:15 Uhr in seinem Programm und per Livestream im Internet.

SWR Moderator Holger Wienpahl steht den Kandidatinnen während des Wahlabends zur Seite, wenn sie bei kniffligen wie unterhaltenden Aufgaben ihr Weinwissen unter Beweis stellen. Für Zwischentöne sorgen Kabarettist Lars Reichow mit humoristischen Betrachtungen zum Amt der Weinköniginnen sowie die vier Damen der A-Cappella-Popband "Die Medlz". Höhepunkt des Abends ist die Krönung der neuen Deutschen Weinkönigin. Die dann scheidende Weinmajestät Angelina Vogt setzt ihrer Nachfolgerin die mit Granat und Turmalin besetzte Krone aufs Haupt.

Statt Vorentscheid Fachbefragung

Da nur sieben Bewerberinnen am Start sind, stehen dieses Jahr alle im Finale und der Vorentscheid entfällt. Am 19. September wird es stattdessen eine ebenfalls von Holger Wienpahl moderierte Fachbefragung geben. Diese wird per Livestream im Internet übertragen. Wer sich schon vorher ein Bild von den Bewerberinnen machen möchte, klickt ab 7. September auf swr.de/weinkoenigin. Dort sind sie in kleinen Einspielfilmen porträtiert. Und natürlich berichten die SWR Landesschauen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg über die Kandidatinnen und die Sendung "Kaffee oder Tee" lädt alle Teilnehmerinnen zum Interview.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Auswärtige Amt und das Deutsche Weininstitut haben 25 Weine und Sekte ausgewählt, die 2026 in den deutschen Auslandsvertretungen weltweit ausgeschenkt werden. Die Auswahl basiert auf einer Blindverkostung von knapp 500 eingereichten Proben.

Emirates präsentiert sich erneut als Partner beim Ball des Weines in Wiesbaden. Das Unternehmen unterstreicht dabei seine langfristige Strategie, die Investitionen von über einer Milliarde US-Dollar und die Lagerung von Millionen Weinflaschen in Frankreich umfasst.

Die Weinbranche in Deutschland sucht neue Wege, um junge Zielgruppen zu erreichen. Studien und neue Formate zeigen, in welchen Situationen die Generation Z Wein konsumiert – und welche Ansätze die Branche verfolgt.

Mit dem neuen Workwear Check bietet GREIF Mietwäsche ab sofort ein digitales Planungstool, das die Zusammenstellung und Kostenkalkulation von Berufskleidung so einfach macht wie nie zuvor. In wenigen Minuten lassen sich individuelle Outfits für ganze Teams konfigurieren – inklusive transparenter, unverbindlicher Kostenübersicht.

Wein in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen: Das System soll auch national ausgerollt werden. Binnen zwölf Monaten peilen die Initiatoren 2,5 bis 3 Millionen Flaschen an – doch der Handel bremst noch.

Der Tag des Deutschen Bieres geht auf das am 23. April 1516 erlassene Reinheitsgebot zurück. Bier ist aber längst kein Selbstläufer mehr. Die schlechte Kauflaune ist nur ein Grund.

Coca-Cola ist ein weltweit agierender Getränkegigant. Im Vergleich dazu sind deutsche Brauereien Zwerge. Das hält sie aber nicht davon ab, dem Riesen die Stirn zu bieten.

Die Bierexporte aus Baden-Württemberg sind im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, sank die exportierte Menge um 26,6 Prozent auf über 1,0 Millionen Hektoliter.

Die Bierproduktion in Nordrhein-Westfalen ist 2025 erneut gesunken, während alkoholfreie Varianten weiter zulegen. Neue Daten zeigen deutliche Unterschiede in Entwicklung und Absatzwert.

Die deutschen Prädikatsweingüter spüren die steigenden Kosten von Energie, Löhnen, Glas und Verpackung sowie die Zurückhaltung der Konsumenten. Sie sehen sich dennoch gut aufgestellt.