Falstaff Weinguide 2021: Weingut Dönnhoff glänzt mit „Kollektion des Jahres“

| Industrie Industrie

Insgesamt standen 4.500 Weine aus 550 deutschen Weingütern auf dem Prüfstand für den Falstaff Weinguide Deutschland 2021. Das Resultat sei überwältigend und habe den Enthusiasmus der Expertenjury für den deutschen Weinbau befeuert, erklärte die Redaktion. 125 Weine wurden mit 95 Falstaff-Punkten oder mehr bewertet und zeugen von höchster vinophiler Exzellenz. Zehnmal wurde mit 98 Falstaff-Punkten eine Bewertung nahe der Perfektion vergeben: an sieben edelsüße Weine, zwei trockene Rieslinge sowie an einen Spätburgunder.

Herausragend präsentiert sich auch die „Kollektion des Jahres“: Mit sieben Weinen, die jeweils mit 95 Falstaff-Punkten oder mehr bewertet wurden, ist das Weingut Dönnhoff der große Gewinner und zu Recht Träger des Titels.

»Individualität, Stil, innere Geschlossenheit und Verlässlichkeit. All dem entspricht Cornelius Dönnhoff mit seinem Jahrgang 2019 in herausragender Weise«, so das Fazit von Ulrich Sautter, Falstaff-Chefredakteur Wein. Er ergänzt: »Wir ziehen den Hut und gratulieren dem Weingut Dönnhoff zu dieser sensationellen Kollektion des Jahres!«

Jahrgangs-Double 2018/2019 begeistert Jury

Mit trockenen Rieslingen aus 2019 gelangt pure Eleganz mit Kern und Frische ins Glas, mit den 2018er-Spätburgundern genussstiftender Körperreichtum und pralle Frucht. Edelsüße Weine mit lebendigen Säuren und Nischen-Weine wie Silvaner, Weiß- und Grauburgunder oder Chardonnays, müssen den Vergleich auf internationalen Bühnen nicht scheuen und zeugen von der hohen Kunst des deutschen Weinbaus.

Der Trend zur Vermeidung hoher Alkoholgrade setzt sich in der Stilistik fort und das Credo der Winzer lautet ganz klar: Deutsche Weine sollen ein „Cool Climate“-Produkt bleiben; extraktreich, lagerfähig und zugleich unbeschwerlich. Nach zehnwöchigen Verkostungen ist sich die Expertenjury einig: Deutschlands Winzer haben mit dem Jahrgangs-Double 2018 und 2019 Spitzenweine zum Vorschein gebracht, die man sich nicht entgehen lassen darf.
 

Weingut Dönnhoff glänzt mit „Kollektion des Jahres“

Auf meisterliche Art führt Cornelius Dönnhoff fort, womit sein Vater Helmut begonnen hat: Den Weinen nichts aufzuzwingen, sondern durch aufmerksame Weinbergarbeit einen unverfälschten, individuellen Ausdruck entstehen zu lassen. Seine aktuellen Rieslinge setzen in puncto Frische, Eleganz und mineralischer Tiefe neue Standards. Trocken, pointiert, detailreich und von unglaublicher Spannkraft schlagen seine Versionen von Dellchen, Felsenberg und Hermannhöhle eine Brücke in ein neues Zeitalter.

Seine „Großen Gewächse“ haben allesamt ein Potenzial für zehn oder 20 Jahre Flaschenreife, setzen sich von den „Ersten Lagen“ differenziert ab, lassen sie aber mit Persönlichkeit – und nicht als Zweitweine – neben sich bestehen. Sein Kabinett aus der Oberhäuser Klamm ist keine abgestufte Spätlese, sondern ein wirklicher Kabinett. Die beiden Auslesen aus Brücke und Hermannshöhle brillieren mit Selektionsarbeit, ihre Botrytis gleicht wahrer Haute Couture: mit delikatester Aromatik und vielfältigsten Zwischentönen. Mit dem „Tonschiefer“ beweist Dönnhoff nicht nur Verlässlichkeit: Mit 91 Falstaff-Punkten bewertete die Jury den Basiswein, der sich am Ende unter allen eingereichten Weinen des Weinguts als jener mit dem niedrigsten Preis herausstellt.

Winzer, Sommelier und Newcomer des Jahres

Während Cornelius Dönnhoff sich mit seiner „Kollektion des Jahres“ bereits über eine Auszeichnung freuen darf, ist das Rennen um den Winzer, Sommelier und Newcomer des Jahres noch offen. Thomas Haag (Weingut Schloss Lieser/Mosel), Jens Heinemeyer (Solveigs/Rheingau) und Rudi May (Retzstadt/Franken) sind als „Winzer des Jahres“ nominiert.

Die Wahl um den „Sommelier des Jahres“ entscheidet sich zwischen Jacqueline Lorenz (Prism/Berlin), Silvio Nitzsche (Weinkulturbar/Dresden) und Sebastian Muckenhirn (Spielweg/Münstertal).

Um den Titel „Newcomer des Jahres“ kämpfen die Weingüter Drei Zeilen (Rödelsee/Franken), Eymann (Gönnheim/Pfalz) und Lassak (Hessigheim/Württemberg. Wer sich zur Riege der handverlesenen Preisträger in den einzelnen Kategorien zählen darf, entscheidet eine 50-köpfige Jury im Rahmen einer geheimen Abstimmung. Die Gewinner werden Anfang 2021 verkündet.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Internorga verändert zur 100. Ausgabe ihre Hallenstruktur. Digital Solutions zieht vollständig in die Halle A3, Food & Beverages wächst und Future Food wird zum eigenständigen Bereich Future Food & Drinks.

Pressemitteilung

Mit dem Award „Spüler des Jahres“ rückt Winterhalter die Menschen ins Rampenlicht, die im Hintergrund dafür sorgen, dass in Gastronomieküchen alles läuft. Im Rahmen der Rolling Pin Convention wurde Marco Tardt vom Restaurant L.A. Jordan in Deidesheim zum „Spüler des Jahres 2026“ gekürt.

Nach monatelangen Verhandlungen steht fest: Die Porzellanmanufaktur Kahla wird ihren Betrieb zum Jahresende einstellen. Der Insolvenzverwalter zieht Bilanz.

Nach einem sehr sonnigen Sommer haben die Winzer im Südwesten eine hervorragende Traubenqualität in die Weinkeller bekommen. Die große Hitze und Trockenheit sorgte aber für drastische Ernteeinbußen.

Pressemitteilung

Südtirol steht im Zeichen zertifizierter Nachhaltigkeit. Mit unserem ersten internationalen GreenSign Community Circle im Hotel Rogen am 24. September 2026 haben wir einen Meilenstein gesetzt und zeigen, wie geprüfte Nachhaltigkeit wirtschaftlich profitabel wird.

Pressemitteilung

GreenSign Hotel stärkt sein internationales Zertifizierungsnetzwerk: Künftig führen drei renommierte, unabhängige Zertifizierungsstellen – VERIS Certifications, TÜV Rheinland Cert und Control Union Certifications – die Audits in spezifischen Märkten durch. So schafft GreenSign mehr regionale Nähe und effizientere Prozesse auf dem Weg zur anerkannten GreenSign Hotel Zertifizierung.

Deutschland ist ein zentraler Standort der europäischen Kaffeewirtschaft. Eine aktuelle Studie beziffert deren Wirtschaftsleistung auf 70,2 Milliarden Euro und die Zahl der damit verbundenen Arbeitsplätze auf rund 517.000.

Pressemitteilung

Nach erfolgreicher Pilotphase ist Click & Collect im Deutsche Bank Park an neun Kiosken verfügbar. Supreme Sports Hospitality betreibt den Service gemeinsam mit Eintracht Frankfurt und entwickelt ihn kontinuierlich weiter. Ziel: kürzere Wartezeiten und ein noch angenehmeres Stadionerlebnis. Entwickelt und umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit Innovationspartner New Spice.

Russland hat das Geschäft der Metro AG unter vorübergehende Zwangsverwaltung gestellt. Der Konzern bleibt formal Eigentümer seiner russischen Tochtergesellschaft, hat nach eigenen Angaben aber keine operative Kontrolle mehr.

Der schwächelnde Bierabsatz führt bei der Warsteiner-Brauerei zu einem herben Personalabbau. Wie die Haus Cramer Gruppe als Eigentümer der Brauerei mitteilte, sollen bis Jahresende 125 Arbeitsplätze wegfallen. Die Anzahl der Jobs wird dadurch auf rund 600 sinken.