Frankreichs Wein- und Spirituosenexporte sind im vergangenen Jahr unter dem Druck einer hohen Inflation gesunken. Der Wert der Exporte ging 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent auf 16,2 Milliarden Euro zurück, während das Ausfuhrvolumen um 10,4 Prozent sank, teilte die Föderation französischer Wein- und Spirituosenexporteure (FEVS) am Dienstag in Paris mit. Im wichtigsten Absatzland USA sanken die Exporte demnach um 22 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro, gefolgt von Großbritannien mit 1,7 Milliarden Euro (plus 1 Prozent), China mit 1,2 Milliarden Euro (minus 6 Prozent) sowie Deutschland mit unverändert einer Milliarde Euro.
Bei Wein allein ist Deutschland Frankreichs zweitwichtigster Abnehmer nach den USA, wenn man auf das Volumen schaut. Was den Wert der Weinexporte angeht, rangiert Deutschland nach den USA und Großbritannien an dritter Stelle. Bei den Spirituosen ist Deutschland dem Volumen nach drittwichtigster Abnehmer Frankreichs. Wenn man auf den Wert schaut, liegt Deutschland auf Rang fünf.