Gastro- und Event-Lockdown bremst Cola- und Limo-Absatz deutlich

| Industrie Industrie

Die Verbraucher in Deutschland haben im vergangenen Jahr weniger Erfrischungsgetränke konsumiert - vor allem, weil Restaurants und Kneipen nach wie vor geschlossen sind. Bei rund 114,4 Litern lag der Pro-Kopf-Verbrauch von Cola, Limonade und Co. im vergangenen Jahr, wie die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (WAFG) am Donnerstag mitteilte. Das waren demnach genau sieben Liter weniger als 2019. «Diese Entwicklung im Corona-Jahr 2020 kann nicht wirklich überraschen», teilte der Verband mit.

Neben der Hotel- und Gastronomiebranche sei auch der Verbrauch im Rahmen von Events, Konzerten, Messen und anderen Veranstaltungen weggebrochen. «Diese für unsere Partner zunehmend existenzielle Entwicklung in wichtigen Vertriebskanälen kann allenfalls teilweise über zusätzliche Absätze im (margenumkämpften) Einzelhandel abgemildert werden», hieß es.

Für die Angaben zum Pro-Kopf-Verbrauch greife der Verband auf Daten des Statistischen Bundesamts zurück. Für das vierte Quartal stelle der WAFG Hochrechnungen an, da dafür noch keine aktuellen Zahlen vorlägen. Der Wasser- und Fruchtsaftkonsum ist in den aktuellen Zahlen nicht enthalten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Auswärtige Amt und das Deutsche Weininstitut haben 25 Weine und Sekte ausgewählt, die 2026 in den deutschen Auslandsvertretungen weltweit ausgeschenkt werden. Die Auswahl basiert auf einer Blindverkostung von knapp 500 eingereichten Proben.

Emirates präsentiert sich erneut als Partner beim Ball des Weines in Wiesbaden. Das Unternehmen unterstreicht dabei seine langfristige Strategie, die Investitionen von über einer Milliarde US-Dollar und die Lagerung von Millionen Weinflaschen in Frankreich umfasst.

Die Weinbranche in Deutschland sucht neue Wege, um junge Zielgruppen zu erreichen. Studien und neue Formate zeigen, in welchen Situationen die Generation Z Wein konsumiert – und welche Ansätze die Branche verfolgt.

Mit dem neuen Workwear Check bietet GREIF Mietwäsche ab sofort ein digitales Planungstool, das die Zusammenstellung und Kostenkalkulation von Berufskleidung so einfach macht wie nie zuvor. In wenigen Minuten lassen sich individuelle Outfits für ganze Teams konfigurieren – inklusive transparenter, unverbindlicher Kostenübersicht.

Wein in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen: Das System soll auch national ausgerollt werden. Binnen zwölf Monaten peilen die Initiatoren 2,5 bis 3 Millionen Flaschen an – doch der Handel bremst noch.

Der Tag des Deutschen Bieres geht auf das am 23. April 1516 erlassene Reinheitsgebot zurück. Bier ist aber längst kein Selbstläufer mehr. Die schlechte Kauflaune ist nur ein Grund.

Coca-Cola ist ein weltweit agierender Getränkegigant. Im Vergleich dazu sind deutsche Brauereien Zwerge. Das hält sie aber nicht davon ab, dem Riesen die Stirn zu bieten.

Die Bierexporte aus Baden-Württemberg sind im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, sank die exportierte Menge um 26,6 Prozent auf über 1,0 Millionen Hektoliter.

Die Bierproduktion in Nordrhein-Westfalen ist 2025 erneut gesunken, während alkoholfreie Varianten weiter zulegen. Neue Daten zeigen deutliche Unterschiede in Entwicklung und Absatzwert.

Die deutschen Prädikatsweingüter spüren die steigenden Kosten von Energie, Löhnen, Glas und Verpackung sowie die Zurückhaltung der Konsumenten. Sie sehen sich dennoch gut aufgestellt.