Internorga wird erneut zur Bühne für Start-ups und Newcomer

| Industrie Industrie

Von Eva Lebherz

Der Außer-Haus-Markt ist dynamisch und immer auf der Suche nach frischen Ideen und neuen Konzepten. Produktinnovationen und neue Technologien liefern auf der Internorga die beiden Trendbereiche Newcomers Area und AI CENTER. Auf zentral gelegener Fläche werden hier vom 8. bis 12. März 2024 Weltneuheiten in Sachen Food & Beverage und Künstliche Intelligenz erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen sind wichtige Schlagworte unserer Zeit. Auch in der Hotellerie und Gastronomie spielen sie eine immer größere Rolle. Unternehmen sollten KI als ein Werkzeug verstehen, das Innovationen und Wettbewerbsvorteile in der gesamten Wertschöpfungskette ermöglicht. Das AI CENTER auf der Internorga fördert genau diesen Ansatz. Hier zeigt die Messe in Zusammenarbeit mit AI.HAMBURG, die sich für den Einsatz von KI in Unternehmen und Start-ups und für die Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich starkmacht, die Vielfalt der Lösungen, die KI bieten kann. 

„KI verändert unsere Wirtschaft und Geschäftsprozesse grundlegend – und das branchenübergreifend. Auch dem Gastgewerbe bieten sich hier zahlreiche Chancen“, erklärt Petra Vorsteher, Co-Gründerin und Geschäftsführerin von AI.HAMBURG und Initiatorin des AI CENTERs. Ragnar Kruse, ebenfalls Co-Gründer und Geschäftsführer von AI.HAMBURG und Initiator des AI CENTERs ergänzt: „Wir freuen uns, dem Internorga-Publikum mit dem AI CENTER auch in diesem Jahr Einblick in die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von KI in der Gastronomie und Hotellerie zu gewähren. KI ist aus keiner Branche mehr wegzudenken.“

Das AI CENTER lädt Interessierte ein, sich mit Künstlicher Intelligenz auseinanderzusetzen und sie für ihren Betrieb nutzbar zu machen. Hier erfahren Besuchende anschaulich und praxisnah, welche Tools und Anwendungen sie im Tagesgeschäft unterstützen und wie sie mithilfe von KI effizienter arbeiten können. Unter den innovativen Start-ups, die ihre spannenden Entwicklungen präsentieren, sind unter anderem die automatische Temperaturkontrolle von Axino Solutions, die F&B-Management-Plattform FoodNotify oder Menoovo, die eine interaktive Speisekarte vorstellen. Foodforecast aus Köln optimiert mithilfe von Künstlicher Intelligenz die Bestell- und Produktionsprozesse, während JOBMATCH.ME die Personalsuche so einfach wie Online-Dating macht. Onsei und Like Magic vereinfachen die Guest Journey, Prozesse und Gästekommunikation. Supply.one ist die Küchen-Management-Plattform, die den gesamten Warenstrom digitalisiert und optimiert. APPRISIFY hat sich auf die Erweiterung digitaler Informationen durch Fenster spezialisiert und setzt dabei modernste Hardware- und Software-Plattformen ein. 

Alle teilnehmenden Start-ups und AI.HAMBURG sind sich einig: Neue Technologien, die sinnvoll eingesetzt werden, können zu einem echten Motivationsschub und Umsatzbringer für die Branche werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie sind vergleichsweise leicht und gelten als gute Speisebegleiter: Leichtere Weine im Kabinett-Stil aus Deutschland sind nach Einschätzung von Fachleuten im In- und Ausland zunehmend gefragt.

Pressemitteilung

Die Fachmesse für Wein am 28. Februar und 1. März 2027 in der Messe Karlsruhe wirft ihre Schatten voraus: Interessierte haben noch bis 31. Juli 2026 die Gelegenheit, bei ihrer Anmeldung als Ausstellende von Frühbucher-Konditionen zu profitieren. Zudem sind ab sofort die EUROVINO Classrooms als neues Programmformat der EUROVINO 2027 buchbar genauso wie das EUROVINO Discover Programm. 

Der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss hat seine Jahrespublikation veröffentlicht. Der Dachverband der deutschen Messewirtschaft bilanziert darin, welche Entwicklungen die Branche aktuell prägen und welche Herausforderungen und Chancen die Zukunft bestimmen.

Der ehemalige BrewDog-Mitgründer James Watt strebt einen Rückkauf des Unternehmens von Tilray Brands an, stößt jedoch auf deutliche Ablehnung beim aktuellen Eigentümer.

Wie jeden Sommer steht der Italo-Drink mit seinem leuchtenden Orange wieder überall auf den Tischen. Allerdings ist in den Gläsern nicht immer das Original. Jetzt geht der Mutterkonzern dagegen vor.

Handarbeit statt Maschinen: Für Frankens Steillagen-Winzer gibt’s bald mehr Geld. Doch reicht das, wenn immer mehr Betriebe aufgeben und der Markt schrumpft?

Nach der gescheiterten Rettung will die insolvente Brauerei Eichbaum die noch vorhandenen Aufträge bis Ende September abwickeln. Der Betrieb solle mit einem kleinen Abwicklungsteam geordnet auslaufen, heißt es in einer Mitteilung des Mannheimer Unternehmens. 

Das Deutsche Weininstitut registriert einen anhaltenden Trend zu trockenen Weinen. Gleichzeitig nimmt der Anteil von Rotweinen weiter ab, während die Menge der qualitätsgeprüften Weine im Jahr 2025 zurückging.

Die Brauwirtschaft gerät tiefer in die Krise: Der Bierkonsum in Deutschland geht 2026 weiter zurück. Das hat Auswirkungen auf das Sortiment im Handel und die Preise. Insolvenzen, Schließungen und Verkäufe von Brauereien werden an immer mehr Standorten ein Thema. 

Anzeige

Steigende Energiepreise, anhaltender Kostendruck und höhere Anforderungen an Nachhaltigkeit verändern die Rahmenbedingungen für Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelhandel. Gleichzeitig rücken technische Bereiche stärker in den Fokus, die lange Zeit vor allem als notwendige Infrastruktur betrachtet wurden. Dazu gehört die gewerbliche Kühltechnik.