Kochboxenlieferant Hellofresh erhöht nach starkem Quartal die Prognose

| Industrie Industrie

Mehr Kunden und ein gutes Sommergeschäft haben das dritte Quartal des Lebensmittelversenders Hellofresh besser ausfallen lassen als erwartet. Der Konzern erhöhte vor diesem Hintergrund am Freitag die Prognose für das Gesamtjahr. Die Aktie schnellte auf ein Rekordhoch.

Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen liegt nach vorläufigen Berechnungen im dritten Quartal bei 112 bis 117 Millionen Euro, wie das Berliner Unternehmen am Freitag mitteilte. Ein Jahr zuvor lag der Wert noch bei 15,5 Millionen Euro. Auch beim Umsatz konnte Hellofresh von der Corona-Krise profitieren: Mit 968 bis 971 Millionen Euro war der Umsatz im dritten Quartal mehr als doppelt so groß als noch im Vorjahresquartal.

Für 2020 erwartet Hellofresh nun ein bereinigtes Wachstum von 95 bis 105 Prozent (zuvor 75 bis 95 Prozent) sowie eine bereinigte Ebitda-Marge von 11,25 bis 12,75 Prozent (zuvor 9 bis 11). Den vollständigen Quartalsbericht will Hellofresh am 3. November veröffentlichen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Junge Weintrinker setzen auf Kabinett & Co.: Warum frische, leichte Weine mit weniger Alkohol plötzlich angesagt sind – und wie Winzer trotz Hitze den Trend mit cleveren Tricks unterstützen.

Kristallklare Gläser sind in der Gastronomie weit mehr als nur ein optisches Detail. Sie prägen den ersten Eindruck beim Gast, unterstreichen die Wertigkeit von Getränken und sind zugleich ein wichtiger Bestandteil eines professionellen Hygienekonzepts. Gerade in Zeiten steigender Qualitäts- und Hygienestandards gewinnt die maschinelle Gläseraufbereitung zunehmend an Bedeutung.

Pressemitteilung

Mit dem geplanten Eigentümerwechsel von Vion zur Group of Butchers setzt Salomon FoodWorld auf Kontinuität und Wachstum. Geschäftsführer Simon Morris erläutert, warum sich für Kunden und Partner im Tagesgeschäft nichts ändert, welche Perspektiven die neue Eigentümerstruktur eröffnet und wie das Unternehmen seine Position als führender Foodservice-Spezialist in Europa weiter ausbauen will.

Insgesamt ist der Bierabsatz der Branchenriesen rückläufig. In Deutschland kann nur eine der großen Brauereien deutlich zulegen. Der Abstand zur Spitze ist aber gewaltig.

Aus einer gemeinsamen Ausbildung in Lyon entstand eine Buttermanufaktur im Bayerischen Wald. Die ButterBoyz produzieren heute rund 20 handgeknetete Buttersorten und beliefern vor allem Gastronomie, Hotellerie und Feinkosthandel.

Die Vion Food Group hat den Verkauf ihrer Business Unit Food Service an die niederländische Group of Butchers vereinbart. Die Transaktion umfasst unter anderem Salomon FoodWorld sowie die Standorte in Großostheim und Holzwickede.

Nach Trends wie dem Dalgona Coffee, Proteinkaffee oder dem Cold Brew löst 2026 jetzt Kaffeekonzentrat einen Hype auf Social Media aus. Immer mehr Hersteller bringen eigene Konzentrate auf den Markt.

Angesichts der schwachen Nachfrage nach deutschem Wein regen Unionspolitiker einen Deutschlanddeckel für Weinflaschen an. Vorbild sei Österreich, so der weinbaupolitische Sprecher der Unionsfraktion Artur Auernhammer.

Droht in Deutschland wegen Russland-Sanktionen der EU eine Fischstäbchenkrise? Strengere Einfuhrregeln könnten nicht nur Hersteller, sondern auch Verbraucher direkt im Supermarkt treffen.

Bier ist durch Preiserhöhungen teuer geworden. Zum WM-Start werben große Händler jedoch mit Sonderangeboten wie vor Jahrzehnten. Ohnehin greifen viele Biertrinker bei den regelmäßigen Aktionen zu.