Maison Pommery prüft Mehrheitseinstieg von Henkell Freixenet

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Der angeschlagene französische Champagner-Hersteller Maison Pommery prüft einen mehrheitlichen Einstieg der deutsch-spanischen Sektkellerei Henkell Freixenet. Maison Pommery sei für einen Zeitraum von zwei Monaten in exklusive Verhandlungen mit Henkell International über ein geplantes strategisches Zusammenschlussvorhaben getreten, teilte das französische Unternehmen in Reims mit. Ziel sei der Einstieg von Henkell International als Mehrheitsaktionär von Maison Pommery & Associés. Henkell Freixenet bestätigte entsprechende Sondierungsgespräche, ohne Details zu nennen.

Das Partnerschaftsprojekt zwischen zwei Familienkonzernen könne einen globalen Akteur im Bereich der Schaumweine hervorbringen, der von einem Portfolio starker und sich ergänzender Marken sowie einer internationalen Marktpräsenz profitieren würde, teilte Maison Pommery mit. Vor dem Hintergrund der Verhandlungen werde die Hauptversammlung, die über den Jahresabschluss 2025 beschließt, auf einen Zeitpunkt nach dem 30. Juni verschoben. Bis dahin werde Maison Pommery seine Geschäftstätigkeit im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs fortsetzen.

Zwar wies Maison Pommery nach den am 30. März veröffentlichten vorläufigen Zahlen einen deutlichen Anstieg des Jahresüberschusses auf, wie die Zeitung «Les Échos» berichtete. Dennoch lasteten weiterhin über 750 Millionen Euro Schulden auf dem Unternehmen. Henkell Freixenet verbuchte 2025 nach eigenen Angaben einen Umsatzzuwachs von 0,5 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro. Für 2026 hofft das Unternehmen trotz Konsumflaute, US-Zöllen und Dollarschwäche auf ein erneutes Umsatzplus. (dpa)


 

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