Salomon FoodWorld blickt zuversichtlich auf die Zukunft unter neuer Eigentümerschaft

| Industrie Industrie | Pressemitteilung

Was bedeutet der Verkauf des Food-Service-Geschäfts für Salomon FoodWorld?

Simon Morris:
Mir ist wichtig, direkt zu Beginn klar zu sagen: Für unsere Kunden, Partner und Teams ändert sich im Tagesgeschäft nichts. Die vertraute Zusammenarbeit bleibt bestehen.

Wir freuen uns als Management-Team und als gesamte Salomon FoodWorld auf die Group of Butchers als neuen Eigentümer. Wir sehen dort viel Erfahrung, unternehmerisches Denken und ein gutes Verständnis für eigenständige Lebensmittelunternehmen. Genau das passt sehr gut zu Salomon FoodWorld. Gleichzeitig bauen wir auf einer sehr erfolgreichen Entwicklung auf, die wir gemeinsam mit Vion in den vergangenen Jahren erreicht haben.

Was genau wird verkauft?

Simon Morris:
Es handelt sich um einen sogenannten Share Deal. Das bedeutet: Das gesamte Unternehmen wird verkauft – inklusive Organisation, Mitarbeitenden, Produktion, Assets, Verträgen und Verpflichtungen.

Salomon FoodWorld einschließlich unserer Produktionsstandorte in Großostheim und Holzwickede hat damit in Kürze voraussichtlich einen neuen Eigentümer.

Für unsere Kunden heißt das praktisch: Die rechtlichen Einheiten bleiben bestehen. Die Ansprechpartner bleiben bestehen. Die Abläufe bleiben bestehen. Die Verträge bleiben bestehen. Genau deshalb ist die zentrale Botschaft so wichtig: In der täglichen Zusammenarbeit ändert sich nichts.

Gibt es Veränderungen bei Strukturen, Ansprechpartnern oder im operativen Geschäft?

Simon Morris:
Genau. Es gibt keinen Bruch. Unsere Kunden arbeiten weiterhin mit den bekannten Teams. Auch das Management bleibt an Bord.

Vertrieb, Qualität, Marketing, Supply Chain – alles läuft wie bisher weiter. Und das ist uns sehr wichtig, weil unser Geschäft von Vertrauen, Verlässlichkeit und persönlicher Zusammenarbeit lebt.

Bei der Group of Butchers ist außerdem wichtig zu verstehen: Sie besitzen eigenständige, individuelle Firmen mit eigenen Marken und Märkten. Das passt gut zu Salomon FoodWorld.

Deshalb sehen wir die neue Eigentümerschaft nicht als Bruch, sondern als Chance, unseren erfolgreichen Weg fortzusetzen und auf der starken Basis aufzubauen, die wir in den vergangenen Jahren geschaffen haben.

Wie ist die Rohwarenversorgung künftig gesichert?

Simon Morris:
Die Rohwarenversorgung ist gesichert und Vion bleibt weiterhin ein vertrauter Partner. Wir arbeiten mit einem großen Netzwerk an Schlachthöfen zusammen und haben mit allen relevanten Lieferanten individuelle, langfristige Liefervereinbarungen.

Damit garantieren wir Stabilität, Flexibilität und Versorgungssicherheit.

Welche Chancen ergeben sich für Salomon FoodWorld?

Simon Morris:
Salomon FoodWorld ist ein erfolgreiches, etabliertes und wachsendes Unternehmen mit einer starken europäischen Marktposition. Unser Anspruch ist klar: Wir wollen weiterwachsen – national und international. Salomon FoodWorld hat sich in den vergangenen Jahren sehr dynamisch entwickelt und verfügt heute über starke Marktpositionen in vielen europäischen Ländern.

Dafür bringen wir bereits starke Produkte, starke Marken, verlässliche Produktionsstrukturen und ein sehr gutes Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kunden in den verschiedenen Märkten mit.

Die Group of Butchers kann auf der starken Marktposition aufbauen, die Salomon FoodWorld bereits heute hat, und uns bei der weiteren Entwicklung unterstützen.

Was bedeutet internationales Wachstum konkret?

Simon Morris:
Wir wollen Salomon FoodWorld als führenden Foodservice-Spezialisten in Europa weiter ausbauen. Das heißt: Wir wollen in bestehenden Märkten stärker werden und gleichzeitig neue internationale Potenziale erschließen.

Dabei geht es nicht um Wachstum um jeden Preis. Es geht um profitables, nachhaltiges Wachstum mit Produkten, die für unsere Kunden wirklich relevant sind: innovative Burger-, Fingerfood- und Center-of-Plate-Konzepte, die im Foodservice-Markt funktionieren.

Unser Vorteil ist, dass wir Foodservice sehr gut verstehen, da wir dies ausschließlich machen. Wir kennen die Anforderungen der Profiküche: verlässliche Qualität, einfache Zubereitung, klare Kalkulation, starke Performance und echte Differenzierung auf der Karte.

Am Ende geht es immer darum, unseren Kunden das Leben leichter zu machen – und ihnen Produkte und Konzepte an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Gäste begeistern können.

Gibt es bis zum Abschluss der Transaktion noch offene Punkte?

Simon Morris:
Ja. Der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung und weiterer üblicher Vollzugsbedingungen. Bis dahin laufen alle Aktivitäten wie gewohnt weiter.

Das ist wichtig für unsere Kunden und Partner: Wir bleiben voll handlungsfähig. Unsere Teams sind da, unsere Prozesse laufen, unsere Vereinbarungen gelten. Es gibt keinen Grund zur Unsicherheit im operativen Geschäft.

Was ist Ihre wichtigste Botschaft an Kunden und Partner?

Simon Morris:
Meine wichtigste Botschaft ist: Salomon FoodWorld bleibt Salomon FoodWorld.

Wir bleiben der Partner an der Seite der Gastronomie. Unser Ziel ist und bleibt es, unseren Kunden den Rücken freizuhalten und ihnen Lösungen zu bieten, mit denen sie ihre Gäste begeistern können.

„Wow your guests“ ist für uns mehr als ein Leitmotto. Es beschreibt sehr gut, wofür wir stehen: kreative Food-Konzepte, verlässliche Qualität, einfache Umsetzung in der Profiküche und echte Differenzierung auf der Karte.

Wir wollen Mehrwert für den Gastronomen liefern – und am Ende den Gast begeistern. Genau daran arbeiten unsere Teams jeden Tag. Mit innovativen Burger-, Fingerfood- und Center-of-Plate-Konzepten, mit hoher Produktqualität und mit einem tiefen Verständnis für die Herausforderungen im Foodservice.

Deshalb lautet die klare Botschaft: Es ist eine große Nachricht, aber im Tagesgeschäft ändert sich nichts. Die bekannten Menschen bleiben. Die gewohnte Zusammenarbeit bleibt. Unser Anspruch bleibt.

Als Teil der Group of Butchers sehen wir die Chance, Salomon FoodWorld weiterzuentwickeln, international weiter zu wachsen und noch mehr Kunden dabei zu unterstützen, ihre Gäste zu begeistern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Trend geht weiterhin zum Weißwein. «Wir haben weltweit einen Rückgang von Rotweinen», so der Sprecher des Deutschen Weininstituts. Bundesweit machen Weißweine bereits 70 Prozent des Weinbaus aus.

Es wird immer weniger Bier getrunken. Der Braukonzern um Warsteiner zieht seine NRW-Bierproduktion am Stammsitz zusammen. Zwei Brauereien sind betroffen. Die Gewerkschaft NGG wirft Wortbruch vor.

Die METRO AG hat im ersten Halbjahr 2025/26 Umsatz und bereinigtes EBITDA gesteigert. Wachstumstreiber blieb nach Unternehmensangaben vor allem das Belieferungsgeschäft, während die Transformation in Deutschland das Ergebnis belastete.

Das Auswärtige Amt und das Deutsche Weininstitut haben 25 Weine und Sekte ausgewählt, die 2026 in den deutschen Auslandsvertretungen weltweit ausgeschenkt werden. Die Auswahl basiert auf einer Blindverkostung von knapp 500 eingereichten Proben.

Emirates präsentiert sich erneut als Partner beim Ball des Weines in Wiesbaden. Das Unternehmen unterstreicht dabei seine langfristige Strategie, die Investitionen von über einer Milliarde US-Dollar und die Lagerung von Millionen Weinflaschen in Frankreich umfasst.

Die Weinbranche in Deutschland sucht neue Wege, um junge Zielgruppen zu erreichen. Studien und neue Formate zeigen, in welchen Situationen die Generation Z Wein konsumiert – und welche Ansätze die Branche verfolgt.

Mit dem neuen Workwear Check bietet GREIF Mietwäsche ab sofort ein digitales Planungstool, das die Zusammenstellung und Kostenkalkulation von Berufskleidung so einfach macht wie nie zuvor. In wenigen Minuten lassen sich individuelle Outfits für ganze Teams konfigurieren – inklusive transparenter, unverbindlicher Kostenübersicht.

Wein in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen: Das System soll auch national ausgerollt werden. Binnen zwölf Monaten peilen die Initiatoren 2,5 bis 3 Millionen Flaschen an – doch der Handel bremst noch.

Der Tag des Deutschen Bieres geht auf das am 23. April 1516 erlassene Reinheitsgebot zurück. Bier ist aber längst kein Selbstläufer mehr. Die schlechte Kauflaune ist nur ein Grund.

Coca-Cola ist ein weltweit agierender Getränkegigant. Im Vergleich dazu sind deutsche Brauereien Zwerge. Das hält sie aber nicht davon ab, dem Riesen die Stirn zu bieten.