"The Art of Drinking": Anheuser-Busch InBev setzt auf kreative Aufklärung

| Industrie Industrie

Wie im Vorjahr macht Anheuser-Busch InBev seine "Global Smart Drinking Week" auch in diesem Sommer der Öffentlichkeit zugänglich. Bei seinem Engagement gegen schädlichen Alkoholkonsum stellt der Braukonzern dabei das Motto "The Art of Drinking" in den Fokus der Aktivitäten.

"The Art of Drinking", die Kunst des Trinkens, die es maßvoll zu beherrschen gilt, und sich dann eben auch genießen lässt, wird durch den bekannten Illustrator Serge Seidlitz in Bild und Wort umgesetzt. Mit seinen Grafiken macht der Künstler auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol aufmerksam. Smart umgesetzte Aufforderungen wie "Grabbing some food with your drink", "Drinking a glass of water between beers" und "Pre-ordering a taxi to take you home" sollen mit einem Augenzwinkern zum Genuss von Alkohol im gesunden Maße beitragen.

"Vor Ort sind die Grafiken in Bars, Restaurants und Gaststätten dort anzutreffen, wo der Alkohol unmittelbar konsumiert wird und die Ansprache sehr wirkungsvoll ist - nämlich direkt auf den Bierdeckeln an Tisch und Tresen", sagt Fried-Heye Allers, Unternehmenssprecher von Anheuser-Busch InBev Deutschland. Zusätzlich sind die aufklärenden Illustrationen auf den verschiedenen Web-Kanälen zu sehen. Darüber hinaus werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Anheuser-Busch InBev die Kunstwerke weiterverbreiten, so etwa als Zoom-Hintergrund oder in der persönlichen E-Mail-Signatur, um auf die Bedeutung von Smart Drinking aufmerksam zu machen.

Dies geschieht auch in Deutschlands Restaurants, Kneipen und Bars mit dem Einsatz sogenannter Trinkbrillen. Bei der Aktion werden diese technischen Accessoires in ausgewählten Lokalitäten gratis ausgegeben. Mit den Trinkbrillen lassen sich die Auswirkungen von Trunkenheit simulieren - mit der klaren Aufforderung: Wer Alkohol trinkt, sollte sein Auto stehenlassen und unbedingt alternative Möglichkeiten finden, um sicher nach Hause zu kommen.

Dabei ist die Vermeidung von Alkohol am Steuer ein weiterer Kernaspekt des Engagements von Anheuser-Busch InBev. So wurde die Partnerschaft mit UNITAR, dem Institut für Ausbildung und Forschung der Vereinten Nationen, jüngst um zwei weitere Jahre verlängert. Gemeinsam soll das Bewusstsein geschärft und Technologien eingesetzt werden, um die Verkehrssicherheit in mehr als 120 Ländern zu verbessern. Bei Anheuser-Busch InBev ist der Kurs ohnehin klar vorgegeben: Bis Ende 2025 soll jedes fünfte Bier aus dem weltweiten Sortiment des Unternehmens alkoholfrei oder alkoholreduziert sein. Zu Beginn des Jahres wurde mit Corona Cero auch eine alkoholfreie Variante des Kultbieres auf den Markt gebracht.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Großmarkt Rungis, südlich von Paris, ist am Sonntag ein Feuer ausgebrochen. Eine riesige Rauchwolke türmte sich über den Lagerhallen auf und war kilometerweit zu sehen. Der Marché International de Rungis bezeichnet sich selbst als der weltweit größte seiner Art. 

Peter van Nahmen ist der Kopf der „van Nahmen“-Privatkelterei. Ein edler „Saftladen“ mit über 100-jähriger Tradition! Im Podcast der Gastro Survivals begeistert er die Gastgeber Buddy und Ralf aber nicht nur mit Säften. Er erzählt auch, warum ihm der Erhalt von alten Sorten und eine nachhaltige Produktion am Herzen liegt.

Vom 3. bis 7. Februar 2024 öffnet die Intergastra in Stuttgart wieder ihre Tore. Nachdem die Messe in diesem Jahr aufgrund der Corona-Lage ausgefallen war, wird sie 2024 den Fachbesuchern wieder Informationen zu neuen Produkten, Trends am Markt sowie die Möglichkeit zum Austausch bieten.

Am 14. und 15.10. öffnet das House of Food​​​​​​​ seine Türen. Beim Markt in der Concept Shopping Mall Bikini Berlin im Rahmen der Berlin Food Week zeigen rund 40 Start-Ups und Manufakturen ihre Produkte.

Das erst im März aus dem Dax in den MDax abgestiegene Energieunternehmen Siemens Energy kehrte in dieser Woche in den deutschen Leitindex zurück. Ausscheiden muss dafür der Kochboxenlieferant Hellofresh, der ab sofort im Index der mittelgroßen Werte zu finden sein wird.

Die Hessische Bergstraße liebt die ungewöhnliche Rebsorte, die lange Zeit weit verbreitet war. Auch in Rheinhessen und anderen Anbaugebieten findet der Rote Riesling inzwischen Anklang.

Als Reaktion auf den sich zuspitzenden Mangel an Kohlensäure will Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Kohlenstoffdioxid (CO2) aus Zementwerken als Rohstoffquelle für Brauereien nutzen. Es gebe auch in Bayern Werke, die bisher täglich hunderttausende Tonnen CO2 abgäben.

Der bayerische Brauerbund rät von Bier-Hamsterkäufen wegen der für Brauereien knapper werdenden Kohlensäure ab. Es werde im Winter genug Bier zumindest der Hauptsorten geben, sagte Bayerns Brauer-Präsident Georg Schneider.

Die EU will den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln drastisch reduzieren. Winzer sorgen sich, wie sie dann noch ihre Reben vor Pilzbefall sichern können. Eine Antwort geben neue Rebsorten. Selbst der Sekt-Marktführer plant jetzt in diese Richtung.

Die Lebensmittelwirtschaft hat angesichts der Energiekrise vor weitreichenden Lieferengpässen gewarnt. Sollte es keine unmittelbare Entlastung von den hohen Energiekosten geben, drohe ein "richtiger Kahlschlag" in den Supermarktregalen.