Trotz Gastro-Minus: Gerolsteiner kommt glimpflich durch Corona-Krise

| Industrie Industrie

Der Mineralwasserhersteller Gerolsteiner Brunnen ist bislang glimpflich durch die Corona-Krise gekommen. Der Absatz in 2020 sei mit 7,6 Millionen Hektolitern im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent leicht gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Gerolstein (Kreis Vulkaneifel) mit. Der Umsatz ging um 3,3 Prozent auf 292 Millionen Euro zurück.

Einbußen vor allem im Gastronomiegeschäft aufgrund des Lockdowns seien zum Teil über Wachstum im Glas-Mehrweg-Sortiment (plus 11,7 Prozent) ausgeglichen worden. Auch der Absatz im heißen August sei stark gewesen. Die Bilanz zeige, dass Gerolsteiner «verhältnismäßig gut durch dieses besondere Jahr» gekommen sei, teilte der Vorsitzende der Geschäftsführung von Gerolsteiner, Roel Annega, mit.

Die Gastronomie macht früheren Angaben zufolge gut fünf Prozent des Absatzes des Unternehmens aus. In diesem Jahr solle das Sortiment der Erfrischungsgetränke ausgebaut werden, hieß es. Derzeit sind bei dem Unternehmen rund 880 Mitarbeiter beschäftigt. Gerolsteiner ist nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Nielsen die umsatzstärkste Mineralwassermarke in Deutschland. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die METRO AG hat im ersten Halbjahr 2025/26 Umsatz und bereinigtes EBITDA gesteigert. Wachstumstreiber blieb nach Unternehmensangaben vor allem das Belieferungsgeschäft, während die Transformation in Deutschland das Ergebnis belastete.

Das Auswärtige Amt und das Deutsche Weininstitut haben 25 Weine und Sekte ausgewählt, die 2026 in den deutschen Auslandsvertretungen weltweit ausgeschenkt werden. Die Auswahl basiert auf einer Blindverkostung von knapp 500 eingereichten Proben.

Emirates präsentiert sich erneut als Partner beim Ball des Weines in Wiesbaden. Das Unternehmen unterstreicht dabei seine langfristige Strategie, die Investitionen von über einer Milliarde US-Dollar und die Lagerung von Millionen Weinflaschen in Frankreich umfasst.

Die Weinbranche in Deutschland sucht neue Wege, um junge Zielgruppen zu erreichen. Studien und neue Formate zeigen, in welchen Situationen die Generation Z Wein konsumiert – und welche Ansätze die Branche verfolgt.

Mit dem neuen Workwear Check bietet GREIF Mietwäsche ab sofort ein digitales Planungstool, das die Zusammenstellung und Kostenkalkulation von Berufskleidung so einfach macht wie nie zuvor. In wenigen Minuten lassen sich individuelle Outfits für ganze Teams konfigurieren – inklusive transparenter, unverbindlicher Kostenübersicht.

Wein in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen: Das System soll auch national ausgerollt werden. Binnen zwölf Monaten peilen die Initiatoren 2,5 bis 3 Millionen Flaschen an – doch der Handel bremst noch.

Der Tag des Deutschen Bieres geht auf das am 23. April 1516 erlassene Reinheitsgebot zurück. Bier ist aber längst kein Selbstläufer mehr. Die schlechte Kauflaune ist nur ein Grund.

Coca-Cola ist ein weltweit agierender Getränkegigant. Im Vergleich dazu sind deutsche Brauereien Zwerge. Das hält sie aber nicht davon ab, dem Riesen die Stirn zu bieten.

Die Bierexporte aus Baden-Württemberg sind im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, sank die exportierte Menge um 26,6 Prozent auf über 1,0 Millionen Hektoliter.

Die Bierproduktion in Nordrhein-Westfalen ist 2025 erneut gesunken, während alkoholfreie Varianten weiter zulegen. Neue Daten zeigen deutliche Unterschiede in Entwicklung und Absatzwert.