Bayern startet Dachmarke für regionale Lebensmittel und Tourismus

| Marketing Marketing

Die Bayerische Staatsregierung hat die neue Dachmarke „Genuss Bayern“ vorgestellt. Nach Angaben der Staatsregierung sollen darunter bestehende Initiativen rund um regionale Lebensmittel, Ernährung und Tourismus künftig gebündelt werden. Ziel sei es, die Sichtbarkeit regionaler Spezialitäten zu erhöhen, Wertschöpfung in Bayern zu stärken und die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Gastronomie, Handel und Tourismus auszubauen.

Dachmarke bündelt bestehende Initiativen für regionale Lebensmittel

Nach Angaben der Staatsregierung vereine „Genuss Bayern“ künftig verschiedene bereits bestehende Programme unter einem gemeinsamen Auftritt. Dazu gehörten unter anderem die GenussOrte, die GenussAkademie, die Initiative GenussSchätze, die GenussKüche sowie die Vermarktung geschützter bayerischer Spezialitäten. Ergänzend sollten Beratung, Qualifizierung und Marketing stärker miteinander verzahnt werden. Auch die Aktivitäten am Kompetenzzentrum für Ernährung würden gebündelt und die Außendarstellung vereinheitlicht.

Die Staatsregierung verweist darauf, dass insbesondere kleine und mittlere Betriebe einen wichtigen Beitrag zur Versorgung, zur Beschäftigung und zur Wirtschaftskraft im ländlichen Raum leisteten. Gleichzeitig stünden viele regionale Spezialitäten durch den Strukturwandel und den zunehmenden Wettbewerb unter Druck. Mit der Dachmarke solle die Wertschätzung regionaler Lebensmittel stärker in zusätzliche Wertschöpfung für Erzeuger und Verarbeiter umgesetzt werden.

Tourismus und regionale Wirtschaft sollen enger zusammenarbeiten

Ein weiterer Schwerpunkt liegt nach Angaben der Staatsregierung auf der Verknüpfung von Kulinarik und Tourismus. Regionale Spezialitäten entwickelten sich zunehmend zu einem Reisemotiv und stärkten die Attraktivität Bayerns als Urlaubsziel. Die neue Dachmarke solle Gastgeber, Gastronomie, Direktvermarkter und das Lebensmittelhandwerk dabei unterstützen, ihre Angebote gemeinsam sichtbar zu machen. Davon könnten insbesondere landwirtschaftliche Familienbetriebe und Direktvermarkter profitieren.

Parallel dazu will die Staatsregierung den Bayerntourismus weiterentwickeln. Im Mittelpunkt stünden eine nachhaltige Destinationsentwicklung, der Ausbau des Ganzjahrestourismus sowie stärkere regionale Wertschöpfungsketten. Nach Angaben der Staatsregierung sollen Destinationen unter anderem durch ein neues Arbeitsbuch bei der langfristigen Entwicklung unterstützt werden. Flankierend starte die Bayern Tourismus Marketing GmbH eine neue B2B-Kampagne.

Darüber hinaus setze der Freistaat auf Maßnahmen zur Förderung touristischer Infrastruktur, barrierefreier Mobilität, von Allwetterangeboten und des Kongresstourismus. Programme wie LEADER, die Integrierte Ländliche Entwicklung, Genuss Bayern, GenussKüche, GenussOrte sowie der Strategieprozess Bayern.Vision.Tourismus bildeten nach Angaben der Staatsregierung die Grundlage für eine engere Vernetzung von Tourismus, Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Handwerk und regionalen Produzenten.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

American Express und die Hotelgruppe Accor kooperieren künftig in zwölf Ländern. Berechtigte Karteninhaber profitieren dabei von Treuestatus-Vorteilen und der Übertragung von Bonuspunkten.

Die Münchner Burger- und Delivery-Kette burgerme leitet eine Überarbeitung ihres Markenauftritts sowie ihres Sortiments ein. Nach eigenen Angaben strebe die Marke die Positionierung als dritte große Burgermarke in Deutschland an.

Das Flemings Selection Hotel Frankfurt-City soll künftig unter der Marke Autograph Collection by Marriott geführt werden. Grundlage ist ein Franchisevertrag mit Marriott International, auf den eine umfassende Modernisierung des Hotels folgen soll.

Immer mehr internationale Hotelketten integrieren ChatGPT in ihre Vertriebsstrategie. Aktuelle Entwicklungen bei IHG und Radisson zeigen, dass dialogbasierte KI-Anwendungen zunehmend Teil der Hotelsuche werden. Zur Buchung wird dann auf die jeweiligen Direktvertriebskanäle der Hotelgruppen weitergeleitet

Google erweitert die Vermarktung seiner KI-gestützten Suche. Mit neuen Werbeformaten innerhalb der KI-Antworten nennt der Konzern erstmals IHG Hotels & Resorts als Partner für den Reisebereich.

Falkensteiner führt einen neuen Members Club ein und ersetzt damit den bisherigen Spirit Club sowie den Direct Booking Club. Mitglieder sammeln künftig Punkte für Leistungen vor Ort. Bestehende Statuslevel werden in Punkte umgewandelt, für Bestandsmitglieder ist eine einmalige Neuregistrierung erforderlich.

Google beendet Ende September 2026 die automatische Nutzung von Drittanbieter-Preisen in Google Hotel Ads. Hotels benötigen künftig einen direkten Preisdaten-Feed, um weiterhin in den Hotelanzeigen der Suchmaschine erscheinen zu können - ansonsten droht Sichtbarkeit verloren zu gehen.

Booking Holdings bündelt das B2B-Geschäft von Booking.com, Agoda und Priceline in einer gemeinsamen Einheit. Die neue Organisation soll Reiseangebote für Geschäftspartner bereitstellen und wird von Agoda-Chef Omri Morgenshtern verantwortet.

Das Familienhotel EdeR FriDa in Maria Alm veranstaltet im September 2026 eine Themenwoche zur Astronomie. Gemeinsam mit Experten des Österreichischen Weltraum Forums lernen Kinder spielerisch wissenschaftliche Grundlagen kennen.

Yotel beginnt mit der Integration ausgewählter Hotels in das Hilton-Portfolio und stellt ab dem 15. Juli seinen eigenen Treueclub schrittweise ein. Der Großteil der Häuser soll den Wechsel voraussichtlich bis Anfang September abschließen.