Werbeausgaben von Hotels in Deutschland erreichen Höhepunkt

| Marketing Marketing

Die Werbeausgaben der Hotels, Hotelketten, Pensionen und Resorts in Deutschland erreichen einen neuen Höhepunkt, sagt eine Studie. Über Ausstattung, Exklusivität, Freizeitangebote oder andere Extras machen die Häuser auf sich aufmerksam. 

Die Werbeausgaben der Beherbergungsbetriebe in Deutschland setzen im aktuellen zwölf-Monats-Zeitraum den Aufwärtstrend der Vorjahre fort. Zum vierten Mal in Folge haben sich die Spendings gesteigert, so dass in der Periode 2017/2018 mit über 58 Millionen Euro die Werbeausgaben das Doppelte der Periode 2013/2014 betragen. Größter Wachstumsmarkt sind dabei die Hotels und Pensionen. Lag deren Werbevolumen vor fünf Jahren noch mit rund 13 Millionen Euro fast gleichauf wie das der Hotelketten, so erreichen sie aktuell durch stetiges Wachstum rund 36 Millionen Euro und lassen damit die Hotelketten weit hinter sich. Deren mediale Kommunikation hat sich in der aktuellen Periode verringert und beläuft sich damit auf 15 Millionen Euro. Resorts und Golfhotels kommen gemeinsam auf Werbeausgaben von rund vier Millionen Euro.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Beherbergungsbetriebe in der Werbung häufig den Faktor Qualität betonen. Die Häuser stellen Ausstattung, Exklusivität und Freizeitangebote heraus. Bei Preisargumenten werden gerne kostenlose Extras hervorgehoben.

Die mediale Kommunikation der zehn werbestarken Marken zeigt viel Bewegung. So haben sich innerhalb der untersuchten zwölf Monate einige bedeutende internationale Hotelketten aus dem deutschen Werbemarkt stark zurückgezogen. Aktuell platzieren sich die Hotelgruppe B&B Hotels, das Baltic Sport- und Ferienhotel und die Marke Travel Charme als Topwerber. Alle drei Marken haben ihre Ausgaben gesteigert und erreichen damit einen Anteil am gesamten Werbevolumen von elf Prozent. Im Vergleich mit anderen Branchen fällt damit die Werbekonzentration sehr gering aus. Die Marke Alpin Chalets gehört ebenfalls zu den Aufsteigern der Branche. 

Über die Studie:
Die „Werbemarktanalyse Hotels 2018“ von research tools untersucht die Werbeausgaben von Hotels, Hotelketten, Pensionen und Resorts in Deutschland. Sie gibt auf 160 Seiten Einblick in Trends, Benchmarks und Strategien in sechs Teilmärkten. Neben der Entwicklung von Werbespendings für 100 Werber werden Fünf-Jahres-Trends erstellt. Eine Analyse der Kommunikationsstrategien zehn wichtiger Werbungtreibender untersucht quantitative und qualitative Parameter und zeigt bedeutende Werbemotive. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

B&B Hotels gewinnt mit Becker-Kampagne

„Wo hat Boris Becker nur sein ganzes Geld gelassen?“ Auf diese Frage gab dieser persönlich in einer Werbekampagne die Antwort. Für diese Kampagne wurde B&B Hotels nun in Paris bei den Worldwide Hospitality Awards in der Kategorie Best Communication Campaign ausgezeichnet.

Influencer richtig einschätzen – obwohl es wahrscheinlich egal ist

Das Influencer-Marketing ist in den vergangenen Jahren massiv gewachsen. Eine der größten Herausforderungen dabei ist jedoch, die Spreu vom Weizen zu trennen. Damit das auch gelingt, sollten fünf Punkte beachtet werden. Eine aktuelle Studie zeigt allerdings, dass der Einfluss der Influencer auf die Urlauber sehr überschaubar ist.

Es wird mehr reserviert. Und dann storniert. 

Ob Tisch im Restaurant, Zimmer im Hotel oder der Platz im Kinosaal – in der heutigen Zeit wird mit wenig Klicks fleißig online reserviert. Das habe laut n-tv jedoch zur Folge, dass manchmal mehr reserviert als am Ende tatsächlich auch in Anspruch genommen werde. 

Booking zahlt mehr als eine Milliarde an Google im Quartal

Reiseriese Booking Holdings haut bei Google ordentlich auf den Putz. Wie CNBC berichtet, hat das Unternehmen mehr als eine Milliarde US-Dollar für Google-Anzeigen ausgegeben – und das allein im letzten Quartal. Insgesamt gab das Unternehmen sogar 1,3 Milliarden Dollar für „Performance-Marketing“ aus.

Apple Pay kurz vor Deutschland-Start

Vor vier Jahren startete Apple Pay bereits in den USA. Nachdem der Bezahldienst in anderen europäischen Ländern längst verfügbar ist, soll nun Deutschland an die Reihe kommen. Das Unternehmen hat eine Webseite freigeschaltet auf der teilnehmende Banken, Geschäfte und Restaurantmarken genannt werden.